Mercedes Sprinter

Mercedes Sprinter: Mehr Mumm und mehr Tragkraft
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Lieferwagen, rollende Werkstatt, Wohnmobil, Feuerwehr, Krankenwagen, Baustellenkleintransporter: Der Mercedes Sprinter deckt diese Palette locker ab. Deswegen ist der Hersteller auf sein Produkt besonders stolz und nennt ihn das Flaggschiff seines Van-Programms. Damit der Erfolg nicht einbricht, hat Mercedes jetzt noch einmal nachjustiert. An der Diesel-Basis kann sich der Kunde über mehr Mumm freuen, und nach oben rundet eine neue Version mit mehr Tragkraft das Programm ab. Fangen wir unten an. Bisher ging es mit 70 kW/95 PS los. Allerdings schaffte der Einstiegsmotor nicht die EU6-Abgasnorm. Das ändert sich schlagartig mit dem neuen Basis-Diesel, der mit 84 kW/114 PS an den Start geht und zudem deutlich mehr Dampf bei der Durchzugskraft bereithält: Statt 250 Nm wuchtet der Neuling 300 Nm bereits ab 1.200/min auf die Kurbelwelle. Mit dieser Kombination ist der nominell schwächste Sprinter schon ziemlich agil unterwegs. Bei einer Testfahrt im bergigen Stuttgarter Umland zeigte das Arbeitstier in seiner Erscheinungsform als Kastenwagen mit halber Zuladung, dass ihm auch bei Steigungen so schnell die Puste nicht ausgeht und man nicht flugs in einen der niedrigsten Gänge herunterschalten muss. Wohl um den Abstand zum zweitstärksten Diesel nicht zu klein werden zu lassen, erstarkte auch diese Version: 105 kW/143 PS statt 95 kW/129 PS und 330 Nm statt 300 Nm. Wie bisher rangieren darüber die stärkeren Diesel mit 120 kW/163 PS und 140 kW/190 PS. Dazu kommen die beiden zusätzlichen Varianten mit Benzin- oder Erdgasantrieb, die jeweils mit 115 kW/156 PS in der Liste stehen. Für die erstarkten Motoren erhöht Mercedes die Bruttopreise um rund 1.600 Euro.
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Freigabe bis 5,5 Tonnen

Da der Sprinter eine beliebte Basis für jedwede Art von Sonderaufbauten ist, geriet er in der Vergangenheit häufig an oder über die bisherige Grenze von fünf Tonnen Gesamtgewicht. Dann war gewöhnlich eine Sonderfreigabe bis 5,3 Tonnen nötig. Damit ist jetzt Schluss: Denn ab Juni offeriert Mercedes seinen Transporter auch als „Schwergewicht“ mit 5,5 Tonnen. Da die Karosserieverstärkungen für das Muskelspiel nur 50 kg mehr ausmachen, sind sogar echte 450 kg Zuladung zusätzlich möglich. Damit sind die meisten Kunden, die nach mehr „Payload“ lechzen oder Wohnmobil-Interessenten, die gern ihren kompletten Hausstand mitnehmen wollen, wohl zufrieden.

Für das Jahr 2017 hat sich Mercedes einen weiteren Leckerbissen aufgespart. Dann sollen alle Sprinter quer durch die angebotenen Tonnagen serienmäßig mit einem Seitenwind-Assistenten vom Band laufen. Übrigens: Wer seinen Sprinter, den es in drei verschiedenen Radständen gibt, mit einem Sonderaufbau haben will, muss nicht unbedingt mit seinem Fahrgestell zu einem speziellen Anbieter rollen. Wenn es sich nicht gerade um einen ganz besonders exotischen Sonderwunsch handelt, bekommt er alles aus einer Hand unter der Marke „Mercedes-Benz Van Solution“. Aber Vielfalt war auch bisher schon eine Stärke des Sprinters. Die Erfolgsgeschichte wird wohl weitergehen.

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