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Mit hoher Luxusloyalität: Mercedes legt beim USA-Geschäft weiter zu

Mit hoher Luxusloyalität: Mercedes legt beim USA-Geschäft weiter zu Bilder

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Gruppenbild mit GL und Band: (von links) Dr. Uwe Ernstberger, verantwortlicher Programm-Managementleiter für die großen Mercedes-Baureihen, AMG-Chef Ola Källenuis, Verkaufschef Dr. Joachim Schmidt und Mercedes-USA-Chef Stephen Cannon. Bilder

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Mercedes-USA-Chef Stephen Cannon: 61 000 Verkäufe in Quartal eins macht 15,3 Prozent plus. Bilder

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AMG-Chef Ola Källenius bei der Weltpremiere des neuen SL 65 AMG. Bilder

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Joachim Schmidt, zuständig für Marketing und Verkauf, vor dem neuen GLK. Bilder

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GL-Präsentation in New York: Und die Band spielt Bilder

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New York – Stephen – „die Kanone“ – Cannon kann eigentlich aus allen Rohren feuern. „Frühling“, sagt der neue Mercedes-Statthalter in den USA, „bedeutet Wachstum.“ Und davon meldet der West-Point-Militärakademie-Absolvent für die US-Tochter der Schwaben aktuell immer bessere Zahlen zum Mutterkonzern nach Stuttgart.

Seit Oktober plus 24 Prozent

Über 15 Prozent mehr im ersten Quartal mit dem besten März seit Bestehen der Organisation zählt Cannon zuletzt bei der Autoschau in New York auf. 24 Prozent plus seit Oktober mit Monat für Monat immer neuen Zuwachsraten. „Mercedes mag über 125 Jahre alt sein, aber in vielerlei Hinsicht waren wir noch nie so [foto id=“413971″ size=“small“ position=“left“]jung“, sieht sich der US-Markenchef auf gutem Weg, den Absatzrekord 2007 zu übertreffen, als die Stuttgarter allein in den USA rund 253 500 Fahrzeuge auslieferten. 2011 waren es immerhin schon wieder über 245 000, bei insgesamt weit über 1,3 Millionen Mercedes-, Smart– und Maybach-Einheiten weltweit

Smart-Elektro-Fortwo ab Herbst

Für Smart hat Mercedes seit Juli des vergangenen Jahres selber die Vertriebsgeschäfte in den USA übernommen. Das Verkaufswachstum im ersten Quartal gibt Mercedes-US-Chef Stephen Cannon für die Kleinstwagen-Tochter mit 79 Prozent an, im März sogar mit 135 Prozent. Für Herbst ist die Einführung des neuen ElektroFortwo vorgesehen. (gk)

Kunden immer zufriedener

Die neuen Modelle begründen Cannons Zuversicht, darunter neben den ML– und SL-Neuauflagen im Mercedes-G-Jahr vor allem die auch mit diesem Buchstaben im Namen, also G-Klasse, GL-Klasse, GLK-Klasse. Studien bescheinigen der Marke mit dem Stern inzwischen eine immer größere Kundenzufriedenheit. „Wir haben die höchste Loyalitätsrate unter den Luxusmarken – und das schon seit [foto id=“413972″ size=“small“ position=“right“]sechs Jahren in Folge.“

SUV-Segment wächst nach wie vor

Mercedes-Verkaufschef Joachim Schmidt sieht in den SUV ein nach wie vor wachsendes Segment, stellt in New York die nächsten Generationen des „gemischten Doppels“ vor, des kompakten GLK-Lifestylers und des neuen GL als „Mister Big“. Die 360-Grad-Kamera zur kompletten GLK-Umfeldüberwachung bieten die Stuttgarter jetzt erstmals in Europa an; sie wird auch im GL erhältlich sein. Hinzu kommen Internet-Zugang, Zugriff auf besondere Apps und eine neue iPad-Dockingstation für Mitreisende auf den hinteren Sitzen. Motormäßig neu für die USA ist der GLK 250 Bluetec mit dem speziellen Diesel-Abgasreinigungssystem.

Rund ein Fünftel vom Gesamtabsatz

Einschließlich R-Klasse umfassen die Mercedes-SUV aktuell fünf Baureihen. Im vergangenen Jahr haben die Stuttgarter global rund 250 000 Fahrzeuge dieses Typs verkauft. „Die SUV“, sagt Schmidt, „machen rund ein Fünftel unseres weltweiten Mercedes-Absatzes aus.“ Der GL ist demnach der bestverkaufte Luxus-SUV in den USA mit zuletzt mehr als 25 000 allein dort abgesetzten Einheiten. Er sei ein „echter Amerikaner, produziert in den USA (im Werk Tuscaloosa/Alabama, Anmerkung [foto id=“413973″ size=“small“ position=“left“]der Redaktion) und produziert für die USA“. Den geringeren Spritverbrauch und den damit verbundenen niedrigeren Schadausstoß der Neuauflage gibt Schmidt gegenüber dem Vorgänger mit im Schnitt 19 Prozent an.

Mit neuen Elektronikhelfern

Als Neuheiten im GL, der Anfang Juli in den Verkauf startet und gegen Ende November bei uns in die Niederlassungen und zu den Händlern kommt, weist der Mercedes-Mann auf serienmäßige Seitenwindassistenz sowie auf Lenkhilfe, Kollisionswarnung und Beladungserkennung hin.

„Die S-Klasse im Segment“

Der GL, der 2006 debütierte, war laut Schmidt der erste Fullsize-Luxus-SUV eines europäischen Herstellers. Die Neuauflage sei die „S-Klasse“ in diesem Segment, „komfortabler, sicherer und effizienter“, versichert jedenfalls der Verkaufschef. „Manche mögen sagen, ein Auto wie ein Schloss, andere, dass es sich bewegt wie (Mick) Jagger“. Bühne frei. Und die Band spielt spritzig den Maroon-5-Song „Moves like Jagger“. Auch Stephen – „die Kanone“ – Cannon ist in seinem Element. Ihn reißt es mit. „Die USA sind schließlich der wichtigste GL-Markt in der Welt.“

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