Mit „Rundum sorglos“-Paketen gegen die Elektroauto-Skepsis
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Zukunft des Autos: VW-Hybridmodell Touareg bei der Präsentation in China. Bilder

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Zukunft des Autos: Lexus-Hybridmodell GS450h. Bilder

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Zukunft des Autos: Ein Elektro-Smart beim Aufladen während der Präsentation in Brooklyn. Bilder

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Zukunft des Autos: Mercedes-Brennstoffzellen-B-Klasse bei der Präsentation in Nizza. Bilder

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Zukunft des Autos: Lexus-Hybridmodell RX450h. Bilder

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Zukunft des Autos: Schriftzug am Heck des Ecologic-Flüssiggas-Aveo von Chevrolet. Bilder

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Zukunft des Autos: Toyota-Hybridmodell Prius. Bilder

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Zukunft des Autos: Ein Smart Fortwo Electric Drive wird aufgeladen. Bilder

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Zukunft des Autos: BMW X6 Active Hybrid bei der Präsentation in Miami. Bilder

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Zukunft des Autos: Ziel ist das schadstofffreie Fahren. Bilder

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Maintal – Bis 2012 könnten die Verkaufszahlen von Elektrofahrzeugen in Deutschland auf 26 000 bis 39 000 Einheiten steigen. „Insbesondere“, so der unter anderem auf Marktdaten und Analysen im Automobilbereich spezialisierte Dienstleister EurotaxSchwacke zuletzt bei der Berliner Vorstellung der Ergebnisse seiner „Zukunft des Autos“-Studie, „wenn sich die Regierung zu einer Subventionierung entschließen kann, die etwa 50 Prozent der Batteriekosten ausmacht.“

Unterschiedlich in den Segmenten

Die Zulassungen wachsen dann bis 2014 auf 70 000 bis über 100 000, sagen die im hessischen Maintal ansässigen Experten voraus, dass sich 2020 dann sogar zwischen [foto id=“316198″ size=“small“ position=“right“][foto id=“316199″ size=“small“ position=“right“]250 000 und knapp 375 000 Elektroautos pro Jahr hierzulande absetzen ließen. Jedoch sei der Anteil der elektrischen Antriebe sehr unterschiedlich in den Segmenten. Vor allem Mini- und Kleinwagenklasse, aber auch untere Mittelklasse zeichneten in diesem Fall hauptsächlich für dieses Volumen verantwortlich. Die Fachleute erwarten die höchsten Anteile bei den kleinen Segmenten.

Stromer vor allem in der Miniklasse

Je nach Szenario werden in zehn Jahren demnach Fahrzeuge der Miniklasse zwischen 26 und 39 Prozent mit Elektroantrieb ausgerüstet sein. Trotz der großen Anzahl von Elektroautos in der unteren Mittelklasse – gerechnet wird da mit zwischen 107 000 und 160 000 Einheiten bis 2020 – sei der relative Anteil deutlich niedriger und werde 2020 nur bei sechs bis neun Prozent in diesem Segment liegen.[foto id=“316200″ size=“small“ position=“left“]

Auch Gebrauchtwagen-Markt in Bewegung

Nicht zuletzt den Gebrauchtwagen-Markt sieht die Studie in Bewegung geraten. „Modelle mit alternativen Erd– und Autogasantrieben haben in den letzten Jahren“, so EurotaxSchwacke-Chef Michael Bergmann, „in Deutschland Gebrauchtwagen-Preise erzielt, die nicht viel höher waren als die für Fahrzeuge mit Benzin- oder Dieselmotoren – und dies trotz eines Steuervorteils bei den Betriebskosten in Form eines reduzierten Steuersatzes für Erdgas und Autogas an der Tankstelle.“ Auf dem Gebrauchtwagen-Markt sind Käufer demnach lediglich bereit, mit rund 500 bis 1000 Euro eine kleine Prämie für Gasmodelle zu zahlen.

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Bisher nur von Japanern erhältlich

Gebrauchte Vollhybrid-Fahrzeuge, die bisher nur von den japanischen Schwestermarken Toyota (Prius) und Lexus (RX/GS) erhältlich gewesen seien, hätten etwa als dreijährige Modelle in jüngster Vergangenheit um bis zu 4800 Euro höhere Preise im Vergleich zu entsprechenden Benzinern erzielt. [foto id=“316202″ size=“small“ position=“right“]Wegen der höheren Listenpreise der Hybridmodelle würden die prozentualen Restwerte jedoch nur maximal vier Prozentpunkte über denen vergleichbarer Benzinmodelle liegen.

Abhängig von staatlicher Unterstützung

Restwerte für die verschiedenen Antriebsarten sind nach EurotaxSchwacke-Darstellung stark abhängig von der staatlichen Unterstützung wie Kaufboni oder freie Einfahrt in Umweltzonen,aber auch stark beeinflusst von den laufenden Kosten wie Kraftstoffpreisen an den Tankstellen, Kfz- und persönliche Steuern oder Servicekosten. Ohne umfangreiche mehrjährige Garantien bestehe die Gefahr, dass die neuen alternativen Antriebstechnologien auf dem Gebrauchtwagen-Markt nur skeptisch aufgenommen würden und sich damit sehr niedrige Restwerte ausbilden könnten. Die Maintaler gehen aber davon aus, dass besonders Anbieter von Elektrofahrzeugen eine umfassende Garantie auf die neue Antriebstechnologie geben werden. „Rundum sorglos“-Pakete könnten der Skepsis der Neu- und Gebrauchtwagenkäufer entgegenwirken.[foto id=“316203″ size=“small“ position=“left“]

Restwerte sollten sich verbessern

Die Studie zeigt darüber hinaus bereits, dass die Restwerte von Gasmodellen sich bis 2015 deutlich verbessern sollten, da sie – derzeit bis 2018 – mit niedrigeren Steuern locken und die Preise an den Tankstellen sehr wahrscheinlich nicht so stark steigen werden wie für Otto- und Dieselkraftstoffe. „Nach 2018, wenn die Steuervorteile für Erd- und Autogas wahrscheinlich enden, werden die prozentualen Restwerte dieser Antriebsarten voraussichtlich unter die der anderen alternativen Antriebsarten, Elektrofahrzeuge ausgenommen, fallen.“

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