Mit Teilen aus Australien wird der Iveco Stralis zum Strator
Mit Teilen aus Australien wird der Iveco Stralis zum Strator Bilder

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Die Spedition Holger Kling Transporte aus Giengen an der Brenz hat einen der ersten Hauben-Lkw „Strator“ auf der Basis eines Iveco Stralis in Deutschland im Einsatz.

Mit der Sattelzugmaschine, die als tiefgreifender Umbau auf dem Stralis AS 440 S 45 T/P basiert, und einem Tankauflieger transportiert das Unternehmen aus Baden-Württemberg Kalklösung für die Papierindustrie. Der Strator ist zurzeit der einzige in Europa gebaute schwere Lkw mit Haubenfahrerhaus.

Basis

Basis für die verschiedenen Strator-Versionen sind zwei- und dreiachsige Stralis-Fahrgestelle und –Sattelzugmaschinen mit verschiedenen Radständen. Alle drei Fahrerhausvarianten des Stralis – Active Day (AD, kurz), Active Time (AT, lang) und Active Space (AS, Großraum) – sind möglich, wobei zwischen dem Standardfahrerhaus mit Motortunnel oder einer veränderten Kabine mit völlig ebenem Fahrerhausboden gewählt werden kann. Für den Antrieb werden die Euro-5-Motoren Cursor 10 und Cursor 13 mit 309 kW / 420 PS bis 412 kW / 560 PS) eingesetzt. Das automatisierte Getriebe Eurotronic gehört zur Standardausstattung.

Original-Iveco-Teile

Beim Startor kommen weitgehend Original-Iveco-Teile zum Einsatz. Motorhaube, vordere Kotflügel und vorderer Stoßfänger stammen zum Beispiel vom in Australien produzierten Hauber Iveco Powerstar. Den Umbau vom Stralis zum Strator erledigt der niederländische Iveco-Händler Charles Feijts Group (CFG). So erklärt sich auch der Name Strator – er setzt sich aus Stralis und Torpedo, der niederländischen Bezeichnung für Haubenfahrzeuge.

Größerer Komfort

Wenn die Ladelänge nicht so wichtig ist, dann hat das Haubenfahrzeug den Vorteil des größeren Komforts für den Fahrer, denn er sitzt hinter und nicht über der Vorderachse. Mit dem durchgehenden Boden ist die Bewegungsfreiheit in der Kabine deutlich besser als in Frontlenkerfahrerhäusern. Die aerodynamische Form des Strator ermöglicht zudem – zumindest in der Theorie – eine Senkung des Dieselverbrauchs. Und schließlich ist der Zugang zum Motor erheblich einfacher.

Einen Hauber auf Iveco-Basis

Holger Kling ist Fan von Magirus und Iveco. Und als er im Internet sah, dass es wieder einen Hauber auf Iveco-Basis gibt, hat er nicht lange überlegt. Schließlich tut ein weit über 20 Jahre alter Dreiachs-Hauber Iveco 260.30 N mit wassergekühlten 306 PS als Muldenkipper immer noch zuverlässig seinen Dienst in einem Steinbruch, den Kling betreibt.

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