Mobil in Deutschland: Auto bleibt Fortbewegungsmittel Nummer 1
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Mobilität könnte in Städten so aussehen, hier Audis urban concept, ... Bilder

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... genauso wie Elektromobilen, hier das BMW-Konzeptauto i3. Bilder

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Flexiblen Mobilitätskonzepten wie Smarts Bilder

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Dass das Auto nach wie vor das Fortbewegungsmittel Nummer 1 ist, zeigt auch die IAA gerade wieder in Frankfurt/Main. Fotos: Koch Bilder

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... oder über größere Strecken so, hier mit dem Mercedes-Forschungsfahrzeug F125 als Ausblick auf die S-Klasse von übermorgen. Bilder

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Frankfurt/Main – Zur IAA hat der in München ansässige Verein „Mobil in Deutschland“ die Ergebnisse einer großen Online-Verkehrsumfrage veröffentlicht, nach der 76 Prozent von 2238 Befragten unter anderem meinen, dass die Politik nicht genügend für deutsche Autofahrer tut.

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Wie sich die Deutschen bewegen

Kopien der Erhebung haben die Münchner auch an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Verkehrsminister Peter Ramsauer geschickt. „Quasi als kleinen Denkanstoß für gute Verkehrspolitik“, fasst Vorsitzender [foto id=“379289″ size=“small“ position=“left“]Michael Haberland zusammen. Sein Verein wollte zum zweiten Mal bereits mit einer solchen Umfrage wissen, was die Deutschen bewegt, wie sie sich bewegen – und was sie bei ihrer Mobilität in Zukunft gern ändern würden. Das Wichtigste in Kürze:

Von der Politik schlecht vertreten

Das Auto bleibt demnach für mehr als 77 Prozent das Fortbewegungsmittel Nummer 1. „Immerhin 90 Prozent aller Wege im Leben legen wir schließlich mit dem Auto zurück“, heißt es zur Begründung. Obwohl man meinen müsste, dass das Auto deshalb bei uns eine starke politische und gesellschaftliche Lobby hat, gaben 76 Prozent der Teilnehmer an, dass Sie sich als Autofahrer von der Politik nicht ausreichend vertreten fühlen. Sie glauben, dass sie viel bezahlen und nur wenig Gegenleistung dafür bekommen. 71 Prozent ordnen den Grünen eine autofeindliche Haltung zu. „Ein generelles Tempo 30 für Städte“, so die Begründung, „ist eben keine Wahlempfehlung.“

Nicht gerade freundlich eingestellt

Schlechte Noten auch für die Europäische Union (EU): 65 Prozent glauben, dass die Behörden in Brüssel dem Autofahrer gegenüber nicht gerade freundlich eingestellt sind. Immerhin wünschen sich 61 Prozent dennoch, dass Strafzettel künftig auch EU-weit vollstreckt werden.[foto id=“379290″ size=“small“ position=“left“]

„Hier hat sich Meinung offensichtlich geändert“

Fast 20 Millionen Deutsche sind in Automobilclubs organisiert, die aber, so ein weiteres Ergebnis der Studie, offenbar nicht mehr die Sprache ihrer Mitglieder sprechen: Nur 41 Prozent fühlen sich nämlich durch sie in ihren Interessen vertreten. 64 Prozent sind der Meinung, dass es mit dem Zustand der Autobahnen hierzulande nicht weit her ist. 82 Prozent sprechen sich klar gegen ein Tempolimit aus. 88 Prozent wünschen sich, dass der Güterverkehr umweltfreundlicher und effizienter gestaltet wird. Dazu könnten auch Lkw mit bis über 25 Meter Gesamtlänge beitragen. 58 Prozent jedenfalls befürworten zumindest entsprechende Tests auf Autobahnen. „Hier hat sich“, so der Verein „Mobil in Deutschland“, „die öffentliche Meinung in den letzten Monaten offensichtlich geändert.“

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„Ökologischer Nutzen nicht nachgewiesen“

81 Prozent glauben, dass Umweltzonen nicht ihren Zweck erfüllen. „Nachdem weder der ökologische Nutzen bis heute nachgewiesen ist, noch eine bundeseinheitlich [foto id=“379292″ size=“small“ position=“left“]überschaubare Regelung vorhanden ist, sollte man das Projekt auf unbestimmte Zeit einfach aussetzen und die Autofahrer von dieser Schikane befreien“, schlagen die Münchner vor.

Auftrag seit Jahren ignoriert

87 Prozent sind für eine Förderung von umweltfreundlichen Techniken, über 13 Prozent wollen sich in den nächsten fünf Jahren ein Elektromobil kaufen. Was Radarkontrollen betrifft, glauben mehr als 92 Prozent, dass es dabei nicht (nur) um Sicherheit, sondern auch ums Geld geht. 85 Prozent meinen sogar, dass Radarkontrollen, die nur dem Haushalt dienten, unterbunden werden sollten. „Das ist ein klarer Auftrag an die Politik und die Verkehrsminister, die das seit Jahren ignorieren.“

Von der Bahn bis zu den Billigfliegern

Weitere Fragen beschäftigten sich mit Stuttgart 21, der Bahn und mit Billigfliegern. Internet-Information: www.mobil.org.

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