Motorschäden bei Ferrari und Sauber verschieden: Domenicali will alles unter Kontrolle haben

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(motorsport-magazin.com) Wer einen Blick auf die ersten Saisonrennen wirft, könnte zu dem Schluss kommen, dass es bei den Ferrari-Motoren echte Probleme gibt. So hatte Fernando Alonso in Malaysia nicht nur Getriebeprobleme während des ganzen Rennens, er schied auch mit einem Motorschaden aus. In Australien mussten beide Ferrari-Fahrer ihren Motor vor dem Rennen wechseln und bei Sauber blieben in Malaysia beide Autos mit Motordefekten stehen – Pedro de la Rosa schaffte es nicht einmal zum Start.

Während die Häufung der Probleme mit Ferrari-Motoren durchaus zum Nachdenken anregt, hatten die Schwierigkeiten von Ferrari und Sauber in Malaysia nichts miteinander zu tun. Beim schweizerischen Team hatte ein Defekt in der Ventilpneumatik für die Motorschäden gesorgt. Bei Alonso war ein plötzlicher Motorschaden aufgetreten. "Was das betrifft, so glauben wir, die Situation mit den Motoren unter Kontrolle zu haben", meinte Ferrari-Teamchef Stefano Domenicali, der aber zugab, die Zuverlässigkeit unbedingt absichern zu wollen.

Für Sauber war der Doppelausfall in Malaysia trotzdem ziemlich bitter, denn diesmal wären Punkte durchaus in Reichweite gewesen. Stattdessen punktete die Konkurrenz wieder ordentlich und setzte sich in der WM weiter ab, was Peter Sauber doch deprimierend fand. Was zu dem Problem mit der Pneumatik führte, wusste das Team noch nicht genau. "Es kann sein, dass sich irgendwo eine Leitung durchgescheuert hat", wurde Technikchef Willy Rampf von auto motor und sport zitiert.

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