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Mustang – Legende unter falschem Namen
Mustang - Legende unter falschem Namen Bilder

Copyright: Ford

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Als „verwildertes Präriepferd“ stellt uns der Große Brockhaus den Mustang vor. Stimmt so – und auch wieder nicht. Wenn mehrere tausend Mustang-Fans aus allen Ecken Europas zu einem Treffen zusammenkommen und sich dabei um 750 Autos aus fünf Jahrzehnten scharen, lässt das auf eine zusätzliche Bedeutung des Namens schließen. Tatsächlich wurde vor fünfzig Jahren ein sportliches Ford-Modell auf diesen Namen getauft. Er sollte für Kraft, Temperament und Eleganz ungezähmter Pferde stehen, was er auch tat – aber nicht in Deutschland, zumindest nicht offiziell. Sowohl der Krupp-Konzern als auch die Mopedmarke Kreidler hatten diesen Namen geschützt, und so erhielt der Mustang bei uns die schlichte Bezeichnung „T5“.

Die Fans des Großserien-Sportwagens[foto id=“515458″ size=“small“ position=“right“] allerdings ignorierten den aus der Not geborenen Ersatznamen einfach. Wer in „Goldfinger“ zum ersten Mal einen Ford Mustang in Aktion sah – eine gutaussehende junge Frau überholt in einem offenen Ford Mustang den Macho James Bond in dessen Aston Martin – schwärmte anschließend keineswegs von „dem tollen T5“, sondern wollte fortan einen Mustang haben. Was nicht so einfach war, denn in Deutschland unternahm Ford keinerlei Anstrengungen zum Verkauf dieses Modells. Zu klein schien die Nische, und mit den Nachfolgemodellen wäre es auch schwierig geworden. Der Mustang erfüllte zwar US-Aufprallnormen, hätte allerdings für die zunehmend schärferen Europa-Tests zum Erhalt einer Allgemeinen Betriebserlaubnis (ABE) aufwendig umgebaut werden müssen. Lediglich in Einzelabnahme schaffte eine geringe Zahl an Ford Mustang den Weg auf deutsche Straßen.

Doch nun kommen bessere Zeiten auf die Mustang-Fans zu. Bald ist das Weidegatter für die Mustangs sperrangelweit geöffnet, denn ab 2015 gibt es die neue Modellgeneration. Sie entstand unter Berücksichtigung europäischer Sicherheitsnormen und ist auch bei deutschen Ford-Händlern erhältlich. Und die Annäherung an die Fan-Gemeinde ist unübersehbar: [foto id=“515459″ size=“small“ position=“left“]Das erwähnte diesjährige Europatreffen der Mustang-Besitzer und ?Liebhaber fand am Ford-Standort Köln statt und ließ unter anderem durch die Enthüllung des neuen Mustang ernsthafte Symptome gegenseitiger Annäherung erkennen.Wer vom platonischen Mustang-Liebhaber zum Besitzer eines dieser „Muscle-Cars“ aufsteigen möchte, hat künftig die Wahl zwischen zwei Karosserieversionen und zwei Motorisierungen. Neben dem Cabriolet gibt es ein Fastback-Coupé (Steve McQueen alias „Bullit“ lässt grüßen). Und zum Ecoboost-Basismotor mit 227 kW/309 PS aus vier Zylindern und 2,3 Litern Hubraum bietet Ford auch einen wachechten V8 mit fünf Litern Hubraum und 313 kW/426 PS an.

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