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Nissan Qashqai: Das Beste aus zwei Welten

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Das Kreuzen verschiedener Fahrzeugkonzepte ist Trend in der
Automobilbranche. Für Designer und Techniker eines „Crossover“-Fahrzeugs wie
dem neuen Nissan Qashqai ergeben sich dabei spezielle Schwierigkeiten.

Der Kompakte im SUV

Das Kreuzen verschiedener Fahrzeugkonzepte ist Trend in
der Automobilbranche. Für Designer und Techniker dieser
„Crossover“-Fahrzeuge ergeben sich dabei spezielle Schwierigkeiten. So stand
der Chefdesigner von Nissan in Europa, Stephane Schwarz, beim neuen
Kompaktmodell Qashqai vor der Herausforderung, dem Fahrzeug die Vorzüge
sowohl der Kompaktklasse als auch der SUV-Klasse aufs Blech zu zeichnen.

Robust, ausdauernd, handlich

Denn der als „Stadtnomade“ positionierte Qashqai soll das Beste aus zwei
Fahrzeugwelten vereinen: Er soll die Robustheit und Ausdauer eines SUV
ausstrahlen, ohne dabei von den Kunden als Geländewagen missverstanden zu
werden. Zugleich soll er handlich wie ein Golf-Klässler wirken und auch so
fahren. So vermitteln die Neigung der A-Säule, das geschwungene Dach und die
zum Heck hin abfallende Dachlinie Dynamik und Athletik, während die
vergleichsweise hohe Gürtellinie und die ausgeformten Radhäuser Stärke und
Sicherheit signalisieren sollen.

Qashqai ist autonom

Familienwerte wie ein gemeinsames Markengesicht oder deutliche Anleihen
bei anderen Nissan-Modellen waren hingegen weniger gefragt, um die
Eigenständigkeit und die Neuartigkeit des Qashqai nicht in Frage zu stellen.
Nur die gleichnamige Genfer Messestudie aus dem Jahr 2004 und das Luxus-SUV
Murano wurden in Details zitiert, etwa bei der Gestaltung der Gürtellinie
und der C-Säule. Designer Schwarz wollte zugleich vermeiden, dass der
Qashqai wie ein kleiner Bruder des Murano aussieht.

Qashqai mit SUV-Qualitäten

Auch technisch war die Verbindung zweier Fahrzeugwelten eine
Herausforderung: „Wir wollten den Qashqai mit beliebten SUV-Qualitäten
ausstatten und dabei die typischen Nachteile dieser Fahrzeugklasse
vermeiden,“ sagt der verantwortliche Nissan-Techniker Ian Sheperd. Das
Fahrzeug soll einen leichten Einstieg, eine hohe Sitzposition und ein
angenehmes Raumgefühl bieten und dazu die Fahrstabilität des optionalen
Allradantriebs. Zugleich soll der Neue aber nicht mehr Kraftstoff
verbrauchen als ein normaler Pkw und sich genauso handlich und komfortabel
fahren. Insbesondere aufgrund umfangreicher Entwicklungsarbeit am Computer
konnten Luftwiderstand und Fahrzeuggewicht vergleichsweise gering gehalten
werden; der Spritverbrauch liegt nun mit 6,7 Litern Super für den kleineren
Benziner und mit 5,4 Litern Diesel für den schwächeren Selbstzünder auf
einem der Golfklasse angemessenen Niveau.

Einstieg ab 19 790 Euro

Mit dem ab 24. Februar erhältlichen neuen Modell steht Nissan in der
europäischen Kompaktklasse vor einer anspruchsvollen Aufgabe: Es muss Kunden
ansprechen, die noch nie zuvor den Kauf eines Nissan-Fahrzeugs erwogen
haben; 80 Prozent der Käufer werden nach Schätzung des Unternehmens von
anderen Automarken kommen. Design, Größe und Anschaffungspreis seien die
wichtigsten Kaufkriterien in dieser Fahrzeugklasse, meinen die Japaner. In
Deutschland will der Hersteller in diesem Jahr 15 000 Einheiten absetzen, im
nächsten Jahr sollen es 18 000 Fahrzeuge sein. Damit ist Deutschland neben
Großbritannien der größte europäische Markt. Die günstigste Version des
Qashqai mit Frontantrieb und 1,6-Liter-Benziner ist ab 19 790 Euro
erhältlich.

mid/mh

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