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Opel-Chef: Kein Nachfolger für den Ampera
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Die Ära des Ampera geht bei Opel langsam dem Ende entgegen. Denn die Rüsselsheimer planen keinen Nachfolger für das Elektroauto, das aus dem Programm genommen werden soll. Nach dem Facelift Anfang 2016 wird das Modell vermutlich nicht mehr fortgeführt.

Opel-Chef Karl-Thomas Neumann kündigte stattdessen den Bau eines neuen Elektroautos an. Bis 2018 will Opel 27 neue Modelle auf den Markt bringen.Der Ampera war erstmals 2009 auf dem Genfer Automobilsalon vorgestellt und ab Ende 2011 produziert worden. Europaweit wurden vom Ampera in diesem Jahr bis Ende Mai lediglich 332 Autos neu zugelassen – viele davon als Händlerzulassung. In Deutschland begeisterten sich in diesem Zeitraum nur 46 Kunden für das E-Fahrzeug. 2012 waren hier noch 828 Amperas verkauft worden.Für viele Auto-Experten ist das Aus für den Ampera keine allzu große Überraschung. „Diese Situation im Elektroauto-Markt ist ja kein Opel-Thema, sondern ein allgemeines Thema der Elektro-Mobilität“, sagte Ferdinand Dudenhöffer, der Leiter des Car-Instituts der Universität Duisburg-Essen, der Automobilwoche. Denn bis auf BMW mit dem neuen i3 seien praktisch alle in Deutschland angebotenen E-Autos in kommerzieller Hinsicht deutlich unter den Erwartungen geblieben. Opel ist laut Ferdinand Dudenhöffer auch nicht das einzige Unternehmen, das sich jetzt überlegen muss, wie es mit dem Thema Elektromobilität in Zukunft agiert.

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