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Opel-Chef Reilly holt Entwicklungsarbeit nach Deutschland zurück
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Der neue GM-Europachef Nick Reilly beeilt sich, neue Opel-Produkte anzukündigen und gleichzeitig die größere Eigenständigkeit der Marke unter dem (Wieder/noch-)Dach GM mit Beispielen zu untermauern. Danach würden künftig Autos mit einem Opel-Blitz auf der Motorhaube komplett in Rüsselsheim entwickelt, verspricht Reilly gegenüber „ams“.

Sollte die Basis-Architektur allerdings aus anderen Entwicklungszentren stammen, würden Opel-Ingenieur größtmöglich und kontinuierlich an deren Entwicklung beteiligt sein. Ein Beispiel für diesen Schwenk soll der Corsa-Nachfolger sein, der erstmals auf einer globalen GM-Architektur entsteht. Die ursprüngliche Planung sah vor, alle Modelle auf dieser Architektur hundertprozentig in Südkorea entwickeln zu lassen. Jetzt wird laut Reilly ein Großteil der Entwicklungsarbeit nach Deutschland zurückgeholt.

Anfang 2010 steht die Entscheidung über ein neues Opel-Einstiegsmodell an, das in maximal 24 Monaten auf den Markt gebracht werden könnte. Der Grund für den Schnellschuss: Man kann auf bereits bestehende Architektur zurückgreifen. Das bisherige Einstiegsmodell Agila, ein Kooperationsprodukt mit Suzuki, bekommt einen Nachfolger. Daran ändert Reilly zufolge auch der Einstieg Volkswagens bei Suzuki nichts: „Alle bestehenden Projekte mit GM werden fortgeführt.“ Der GME-Chef ist davon überzeugt, dass es in diesem Segment Platz für zwei Modelle gebe: „Eines, das mehr nutzwertig positioniert ist wie der Agila, und ein weiteres, das eher sportlich und lifestylig daherkommen wird wie unser zukünftiger Mini.“

In dem Zusammenhang bestätigte Reilly auch den geplanten Bau eines kleinen SUV auf Corsa-Basis, das 2012/2013 marktreif sein soll. Der optimale Produktionsort werde noch geprüft, so Reilly gegenüber dem Magazin. Südkorea hält er für eine „durchaus realistische Option“. – Auch ist ein neuer Antara gebongt; „spätestens 2014“ kommt das SUV auf den Markt.

Anders sieht die Planung beim Insignia bzw. einem Fahrzeug oberhalb des erfolgreichen Mittelklässlers aus: Fürs kommende Jahrzehnt ist Derartiges nicht in Planung. „Wir müssen erst einmal unsere Restrukturierung erfolgreich realisieren, daneben unser Image auf Vordermann bringen und ordentliche Gewinne schreiben“, steckt Reilly Opels Weg bis 2012 ab.

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