Opel Meriva OPC: Erster Top-Athlet unter den Mini-Vans
Foto: Autoreporter/Opel Bilder

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  • ·    Spitzenmodell mit 180 Turbo-PS und 222 km/h Höchstgeschwindigkeit
  • ·    Neu entwickelter 1,6-Liter Turbobenziner leistungsstärkster Motor seiner Klasse
  • ·    OPC-Offensive von Opel: Fünftes Hochleistungsmodell binnen weniger Monate

Rüsselsheim/Essen.  Mit dem Meriva OPC steuert die Marke Opel eine
doppelte Weltpremiere. Denn der 180 Turbo-PS starke und 222 km/h
schnelle multivariable Fünfsitzer belegt nicht nur einen neuen Platz im
Opel-Modellprogramm, sondern er eröffnet auch das Segment des
Mini-Sport-Vans mit überlegenen Fahrleistungen. Gleichzeitig ergänzt er
die Palette aus dem Hause OPC (Opel Performance Center): Binnen weniger
Monate ist die sportlich-exklusive Familie, zu der bisher schon Astra
OPC, Zafira OPC sowie Vectra OPC und Vectra Caravan OPC gehörten, auf
insgesamt fünf Modelle angewachsen.
Für das souveräne Vorankommen sorgt sein komplett neu entwickelter
1,6-Liter-Vierzylinder-Turbomotor der ECOTEC-Reihe mit 132 kW/180 PS –
das leistungsstärkste Serien-Turboaggregat dieser Hubraumklasse. Sein
Drehmoment-Maximum von 230 Nm liegt von 2.200 bis 5.500 min-1 konstant
an und bildet zusammen mit dem serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe
sowie dem Sportfahrwerk die Basis für dynamische Fahrleistungen. Die
Beschleunigung aus dem Stand auf Tempo 100 absolviert der Meriva OPC in
8,2 Sekunden, die Höchstgeschwindigkeit beträgt 222 km/h. 
Das moderne1,6 Liter-OPC-Triebwerk ist mit einem Gewicht von 131
Kilogramm ausgesprochen leicht und erreicht eine Literleistung von
112,5 PS. Zu den konstruktiven Details zählen unter anderem der in den
Abgaskrümmer integrierte, besonders schnell reagierende Lader mit
externer Wasserkühlung, der luftgekühlte Ladeluftkühler, die per
Natriumfüllung im Schaft gekühlten Auslassventile sowie die
Spritzölkühlung der Flachkolben, der verstärkte Kurbelwellentrieb und
ein reibungsoptimierter Antrieb der Nockenwellen des 16-Ventilers. Für
das schnelle Ansprechen der Abgasreinigung (Euro 4) nach dem Start
sorgt ein zusätzlicher motornaher Vor-Kat.

"Overboost" erhöht auch aktive Sicherheit

Eine Besonderheit des neuen Motors trägt nicht zuletzt zur aktiven
Sicherheit des sportlichen Vans bei: Die elektronisch gesteuerte so
genannte Overboost-Funktion des Turboladers erhöht bei Bedarf das
Drehmoment kurzzeitig um 36 auf 266 Newtonmeter – ein Plus von rund 15
Prozent. Den Bedarf für die zusätzliche Kraft erkennt die Elektronik an
der Geschwindigkeit, mit der das Gaspedal betätigt wird. Sie steht für
maximal fünf Sekunden zur Verfügung; danach regelt die Steuereinheit
das Drehmoment ruckfrei wieder auf den Normwert von 230 Nm. Diese
Funktion unterstützt den Fahrer unter anderem dabei, Überholvorgänge
zügiger und damit auch sicherer zu absolvieren.
Ein gegenüber dem "zivilen" Opel Meriva tiefergelegtes Sportfahrwerk
(10 mm vorn, 15 mm hinten) mit Dreiecksquerlenkern und
McPherson-Federbeinen sowie Zweirohr-Gasdruckdämpfern vorn und der
Verbundlenkerachse mit Schraubenfedern und Zweirohr-Gasdruckdämpfer
hinten sorgt für ein sicheres, gut beherrschbares Fahrverhalten. Große
17-Zoll-Räder bringen in Verbindung mit Reifen der Dimension 
205/45 ZR 17 88W die gebotene Leistung des Meriva OPC zuverlässig auf
die Straße. Mit der 16,7:1 übersetzten elektrischen Zahnstangenlenkung
lässt sich der kompakte Sportler zielgenau dirigieren, und für
angemessene Verzögerungswerte sorgen 16-Zoll Bremsen mit belüfteten
Scheiben vorn und 14-Zoll-Bremsen mit Vollscheiben hinten.
Exklusiv-sportlicher OPC-Look
Seiner Rolle als sportliches Spitzenmodell innerhalb der Baureihe
entspricht der optische Auftritt des Meriva OPC mit seiner markanten
Front und dem Grill mit breiter Querspange in Chrom. Den dynamischen
Ausdruck der Linienführung verstärken ein Front-Stoßfänger mit großen
Lufteinlässen, der OPC-typische Wabengitter-Grill sowie ein
aerodynamisch optimierter Dachspoiler und eine entsprechende
Heckschürze. Das typische OPC-Design der 17-Zoll-Leichtmetallräder mit
sechs Y-Speichen. Bremsen mit blau lackierten Bremssätteln und die
Auspuffanlage mit trapezförmigem Querschnitt des Endrohrs sind weitere
Erkennungszeichen. OPC-exklusiv ist die Lackierung in
Ardenblau-Metallic; zur Wahl stehen außerdem die Farbtöne Starsilber,
Saphirschwarz und Magmarot. Den Innenraum des Meriva OPC prägen unter
anderem die vorderen Recaro-Sportsitze mit serienmäßigem
Stoff-/Leder-Bezug, Leder-Sportlenkrad und -Schaltknauf sowie
chromeinge-fasste Instrumente mit speziellen Skalen.
Abbiege- und Kurvenlicht erstmals in der Klasse verfügbar
Antiblockiersystem (ABS), Elektronisches Stabilitätsprogramm (ESP),
Bremsassistent und Elektronische Bremskraftverteilung zählen zu den
serienmäßigen Selbstverständlichkeiten. Der passiven Sicherheit kommen
die stabile, verwindungssteife Fahrgastzelle mit im Computer
berechneten Verformungszonen, Stahlrohrverstärkungen in den Türen, vier
Airbags, aktive Kopfstützen auf den Vordersitzen und die Vorrüstung für
das Kindersitzbefestigungs-System ISOFIX zugute, ergänzt durch das von
Opel patentierte System auskuppelnder Sicherheits-Pedale (PRS).
Sicherheitsrelevant und Beispiel für die Hightech-Optionen, mit denen
Opel das Meriva-Programm aufgewertet hat, ist das erstmals in der
Klasse erhältliche Halogen-Abbiege- und Kurvenlicht, mit dem bei
Nachtfahrten ein beträchtlicher Gewinn an aktiver Sicherheit erzielt
werden kann: beim Abbiegen in schlecht beleuchtete Nebenstraßen oder
Einfahrten sowie auf kurvenreichen Landstra-ßen und insbesondere auf
Passrouten mit ihren engen Kehren.
Wie alle Meriva verfügt auch das neue OPC-Modell über das einzigartige
FlexSpace-Konzept, das weiterhin Maßstäbe bei der
Innenraum-Variabilität setzt. Der kompakte Freizeit- und
Familien-Sportler lässt sich mühelos und ohne Sitzausbau im
Handumdrehen vom Fünfsitzer in einen geräumigen Vier-, Drei-, Zwei-
oder Einsitzer mit üppigem Stauraum verwandeln. Viel Platz innen sowie
seine kompakten Abmessungen (Länge: 4,05 Meter) prädestinieren den
Meriva damit nicht nur für den Stadtverkehr, sondern machen ihn auch
zum geräumigen Begleiter auf längeren Fahrten. Wer dabei ungehindert
mobil kommunizieren will, kann die auf Wunsch erhältliche
Mobiltelefon-Vorbereitung wählen, die es jetzt mit
Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung gibt.
Der Opel Meriva eröffnete im Mai 2003 eine neue Dimension in der
Kompaktklasse. Mit großem Erfolg: Der Fünfsitzer, der in Deutschland
wie in Europa sein Segment anführt, fand bis Ende Oktober 2005 bereits
mehr als eine halbe Million Käufer. Wie erfolgreich auch die
Kombination aus fahraktivem Sportler und variablem Van sein kann,
zeigte schon der Opel Zafira OPC. Seit seinem Debüt 2001 haben sich
über 12.000 Käufer europaweit für diesen Sport-Van entschieden, dessen
zweite Generation ab dem 25. November bei den Opel-Händlern verfügbar
ist.
11/05

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