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Opel präsentiert den Insignia 2012: Mehr Leistung, weniger Verbrauch
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Von Holger Zehden — Frankfurt a.M./Darmstadt – Opel präsentiert in diesen Tagen den modellgepflegten Insignia. Größte Neuerungen gibt es unter den Benzinmotoren. So kommt ein neuer 1.4-Liter Turbo als Einstiegsbenziner mit 103 kW/140 PS ins Programm. Überarbeitet wurde hingegen der 2.0-Liter Turbo-Benziner, der nun mit 184 KW/250 PS vor fährt. Dem stärksten der Modellfamilie, dem Insignia OPC, spendiert Opel erstmals ein Automatikgetriebe. Zudem warten die Rüsselsheimer mit weiteren technischen Neuerungen für alle Insignia Modelle auf.

Seite 2: OPC unlimited; Neue Technik, neue Optik

Der frische Lebensretter

„Der Insignia war für Opel schon so etwas wie ein Lebensretter“ gesteht Manfred Daun, Opel Kommunikation. Wie recht er damit hat, belegen die Fakten, die wenig später auf der offiziellen Pressekonferenz präsentiert wurden. [foto id=“388751″ size=“small“ position=“left“]Mehr als 50 Auszeichnungen konnte der Insignia bis zum heutigen Tage verbuchen. Mehr, als jeder andere Opel bisher. Das der viel gepriesene Rüsselsheimer jedoch nicht nur beim Fachpublikum gut ankommt, zeigen die Verkaufszahlen. Mehr als 400.000 Einheiten konnte Opel bis heute absetzen. Damit belegt der Insignia europaweit Platz zwei in der Mittelklasse, so die Bilanz des Herstellers. Wesentlichen Anteil daran habe das Design, so Imelda Labbé, Opel Marketing und Verkauf. Das wäre noch immer frisch und modern. Durch hochwertige Materialien und gute Verarbeitung, würde der Insignia auch bei Herstellern und „noch nicht sattelfesten“ Käufern des Premium-Segments in den Fokus gerückt, was alles andere als selbstverständlich sei.

Neuer 1.4-Liter Turbobenziner

Damit dies auch weiterhin so bleibt, lässt Opel den Insignia optisch und technisch aufgefrischt ins neue Modelljahr starten. Motorenseitig löst ein 1.4-Liter Turbo-Benziner den mittlerweile in die Jahre gekommen 1.8-Liter Saugmotor ab. Dies sei ein wichtiger Schritt gewesen, denn obwohl der Insignia zu einem großen Teil mit Dieselmotoren geordert wird, [foto id=“388752″ size=“small“ position=“right“]gibt es noch immer eine treue Käufergemeinde, die bereits beim Opel Vectra auf Benzinaggregate setzte. Denen sei jedoch der 1.6-Liter Turbo Ecotec mit 132 kW/180 PS bereits zu stark. Da man sich von der Leistung her aber nicht verschlechtern wolle, wäre der neue 1.4-Liter Turbo-Benziner die ideale Lösung. Als ecoFlex Variante biete Opel mit diesem Antrieb zudem das sparsamste Benzinaggregat in der Mittelklasse. Dank Start-Stopp-Automatik und aerodynamischer Überarbeitungen, die es für alle neuen ecoFlex-Modelle gibt, soll der Verbrauch deutlich sinken. Den beziffert Opel für den neuen 1.4-Liter Turbo mit 5,7 Liter pro 100 km. Das Ganze bei einem CO2 Ausstoß von 134 g/km. Das sind immerhin zwei Liter weniger als beim bisherigen 1.8-Liter Saugmotor.

Bei einer kurzen Testfahrt konnten [foto id=“388753″ size=“small“ position=“left“]wir uns anschließend selbst von den Fahrleistungen des neuen Einstiegs-Turbo-Benziners überzeugen. Dass wir den Werksverbrauch nicht erreichen konnten, war zwar bereits vor Fahrtantritt abzusehen, doch begnügte sich das 103 kW/140 PS starke Aggregat auf der Strecke von Frankfurt nach Darmstadt mit 7,2 Litern, und das, obwohl wir zwischendurch auch die Durchzugskraft des 200 Nm liefernden Aggregats ausgiebig getestet haben. Wenn sich der Wagen auch nicht allzu sprintfreudig präsentierte, fällt unser generelles Urteil gut aus. Wenig überraschend ist hingegen der sprunghaft ansteigende Verbrauch, sobald der Wagen sportlicher bewegt wird. Dann nämlich sind höhere Drehzahlen nötig – und die führen zwangsläufig zu mehr Verbrauch.

2.0-Liter Turbo: mehr Leistung weniger Verbrauch

Wesentlich beliebter bei den Kunden waren bisher ohnehin die 2.0-Liter Aggregate im Insignia. So entschieden sich mehr als doppelt so viele Käufer für einen Opel Insignia mit mehr als 200 PS Leistung, als unter den Mittelklassemodellen des Herstellers bislang üblich. Daher habe man auch den 2.0-Liter Turbo überarbeitet. Jetzt fährt das Aggregat mit 184 kW/250 PS und einem maximalen Drehmoment von 400 Nm vor. Gleichzeitig habe man, trotz Allradantrieb, den Verbrauch des Aggregats von 8,9 Liter auf 8,4 Liter senken können. [foto id=“388754″ size=“small“ position=“right“]

Auch den 2.0-Liter Turbobenziner konnten auto.de während der Vorstellung einem Kurztest unterziehen. Vorweggenommen sei: Die Leistung steht dem Insignia deutlich besser zu Gesicht. Zwischensprints und zügige Autobahnfahrt sind kein Problem und machen Lust auf mehr. Durch das manuelle 6-Gang-Getriebe ließ er sich auch tatsächlich mit nur 8,7 Litern bewegen, was in Anbetracht der gebotenen Leistung, ein recht guter Wert ist. Auf der kurvigen Landstraße durch den Taunus reizte uns die satte Straßenlage jedoch zu eher sportlicher Fahrweise. Dadurch ließen wir knapp 13 Liter Kraftstoff pro 100 km durch die Verbrennungskammern unseres Insignias fließen. Der Spaß hat also seinen Preis.

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OPC Unlimited

Um beim Thema Spaß zu bleiben, präsentierte Opel auch gleich noch den 2012er Opel Insignia OPC. Motorseitig tut sich hier nichts. Weiterhin sorgt der 2.8-Liter V6 Turbo im Insignia OPC für ordentlich Dampf. Neu ist hingegen, [foto id=“388756″ size=“small“ position=“left“]dass die 239 kW/325 PS und 435 Nm maximales Drehmoment ab diesem Modelljahrnicht mehr bei 250 km/h ausgebremst werden. Der Opel Insignia OPC Unlimited soll dem Geschwindigkeitsdrang des Fahrers dann bis Tempo 270 km/h nachgeben. Die ganze Kraft wird wahlweise von einem 6-Gang-Schaltgetriebe oder über die noch relative neue 6-Gang-Automatik (ActiveSelect AT-6) auf die Straße gebracht. Von der Arbeitsweise des ActiveSelect AT-6 Automatikgetriebes konnten wir uns im Insignia OPC Unlimited überzeugen. Wie schnell er nun wirklich ist, dagegen nicht. Das gaben die Straßen in und um Frankfurt einfach nicht her. Trotz seiner Leistung, die selbst so manchen Sportwagen alt aussehen lässt, bleibt der Opel Insignia OPC weiterhin ein dezenter Kraftprotz. Abgesehen von wuchtigen 20-Zoll-Alufelgen und den in die Heckschürze integrierten Endrohren der Abgasanlage, weißt am stärksten Modell der Insignia Familie lediglich der OPC-Schriftzug am Heck und im Inneren am Schaltknauf, auf die potente Motorisierung hin.

Neue Technik, neue Optik

Technische Neuerungen, die ab der neuen Generation für alle Insignia Modelle zur Verfügung stehen, hatte Opel auch im Gepäck. Darunter eine neue Topversion 900 des Navigationssystems. Dieses verfügt neben einer Sprachsteuerung über eine überarbeitete Funktion bezüglich sogenannter [foto id=“388757″ size=“small“ position=“right“]„Points of Interest“ (POI), also Orte von Interesse, wie etwa Tankstellen, Restaurants, Hotels oder Sehenswürdigkeiten. Neben detaillierten Karten und Ansichten aus der Vogelperspektive, die man bereits von Google Maps kennt, bietet das Navi 900 eine Vielzahl Personalisierungsmöglichkeiten.

Überdies verfügt der Insignia nun über einen Kollisionswarner. Dabei scannt eine Frontkamera den Bereich vor dem Fahrzeug nach vorausfahrenden Fahrzeugen ab. Wird eines erkannt, zeigt der Assistent ein grünes Licht in Auto-Form im Armaturenbrett. Verkürzt sich nun der Abstand zum vorausfahrenden Wagen sehr schnell, warnt der Assistent den Fahrer optisch und akustisch. Dies soll helfen, Auffahrunfälle oder bußgeldpflichtige Verstöße gegen die Abstandsregelung zu vermeiden.

Optisch spendiert Opel dem Insignia ab sofort die neue Wagenfarbe „Luxor“, ein dunkles Blau-Metallic. Im Innenraum ergänzt die optionale Ausstattungslinie „Indian Night“ nun zusätzlich das obere Ende der Ausstattungsniveaus. Mit Nappaleder und abgesetzten, farblich abgestimmten Ziernähten, rückt der Insignia, so Imelda Labbé, wieder ein Stück näher an das [foto id=“388758″ size=“small“ position=“left“]Premium Segment heran. Während dies mit der Materialauswahl und -verarbeitung auch durchaus gelingt, machten die neuen Assistenzsysteme noch einen leicht unausgereiften Eindruck. So schlug der Kollisionsalarm bei uns auch teilweise bei ganz normalen Fahrmanövern an. Der Spurassistent machte sich hingegen überhaupt nicht bemerkbar.

Preise

Der Insignia mit dem neuen 1.4-Liter Turbomotor beginnt ab 25.980 Euro. Für das starke 184 kW/250 PS 2.0-Liter-Aggregat werden mindestens 36.555 Euro fällig. Beim Sports Tourer starten die Preise mit 27.170 Euro beziehungsweise 37.795 Euro.

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Gast auto.de

Februar 24, 2012 um 10:43 pm Uhr

Nun noch einen Insignia OPC V6 Turbodiesel mit gut 300 PS, aber dazu hat man wohl bei Opel doch nicht genug Eier in der Hose…

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