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Panorama: Jaguar Taste & Race – Adrenalin trifft Aroma
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Adrenalin trifft Aroma: das XKR-S Coupe  im malaysischen Hinterland Bilder

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Adrenalin trifft Aroma: Johann Lafer mit Einkaufswagen auf dem malaysischen Markt Bilder

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Adrenalin trifft Aroma: die Theorieprüfung Bilder

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Adrenalin trifft Aroma: Formel1-Veteran Christian Danner als Coach auf der Formel-1-Strecke in Malaysia Bilder

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Die glücklichen Gewinner, unter ihnen Detlef Schulz (dritter von links),  mit dem Jaguar XKR-S Coupe auf der Formel1-Strecke von Bilder

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Adrenalin trifft Aroma: Mit dem Jaguar XKR-S Coupe auf der Formel1-Strecke von Sepang in Malaysia Bilder

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Adrenalin trifft Aroma: Mit dem Jaguar XKR-S Coupe auf der Formel1-Strecke von Sepang in Malaysia Bilder

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Adrenalin trifft Aroma: Mit dem Jaguar XKR-S Coupe in Malaysia Bilder

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Detlef Schulz sieht aus wie durch den Wolf gedreht. Die Knie weich, die Knöchel weiß, die Haare verschwitzt, die Klamotten kleben ihm am Leib – und trotzdem strahlt er über alle Backen. „Ich bin einfach nur glücklich“, sagt der Zahnarzt aus dem Ruhrgebiet und bewegt sich in einer eigenwilligen Mischung aus Schweben und Taumeln. Dass er mittlerweile wie in Trance ist, hat einen einfachen Grund: Den halben Tag rast er jetzt schon in verschiedenen Sportmodellen von Jaguar über die Formel1-Strecke von Sepang in Malaysia und erfüllt sich damit einen Kindheitstraum, der nach den drei Stunden am Vormittag noch nicht vorbei ist.

Nach dem Sektionstraining auf einzelnen Streckenabschnitten stehen dann die ersten kompletten Runden an. Und weil Schulz am Tag zuvor bei der Theorie gut aufgepasst und alle Fragen richtig beantwortet hat, winkt am Ende des Programms sogar die offizielle A-Lizenz für angehende Rennfahrer.[foto id=“461976″ size=“small“ position=“left“]

„Dass ich heute hier stehe, hätte ich mir vor sechs Monaten nicht träumen lassen“, gibt der Mediziner zu und spricht damit den anderen drei Männern und zwei Frauen in seinem Team aus der Seele. Denn eigentlich war es für sie nicht viel mehr als ein Spaß, dass sie sich im letzten Herbst bei Jaguar für das Programm „Taste & Race“ beworben haben – zusammen mit 800 anderen Genießern, die von der Aussicht auf heiße Runden und gute Küche gelockt wurden. In einem von vier lokalen Events haben es die sechs mit Geschmackstest und ein paar Fahrübungen in die Runde der letzten 60 zur Endausscheidung an den Nürburgring geschafft. „Schon dass war eigentlich wie ein Hauptgewinn für mich“, sagt einer von Schulz‘ Genießer-Genossen und kann es noch immer kaum glauben, dass er nun in Kuala Lumpur vor einem halben Dutzend PS-starken Sportwagen auf einer Rennstrecke steht.

Solche Erlebnisse soll es demnächst womöglich häufiger geben, deutet Organisator Dag Rogge an. Denn wenn es nach ihm geht, wird „Race & Taste“ zu einer genauso regelmäßigen Einrichtung wie die „Experience Tour“, die er vor über zehn Jahren für die Schwestermarke Land Rover gestartet hat: Für die ersten Reise nach Jordanien hatten sich damals ebenfalls [foto id=“461977″ size=“small“ position=“right“]knapp 1.000 Kandidaten beworben. Und als für dieses die Tour entlang der Seidenstraße in den Himalaya hinunter nach Indien ausgeschrieben wurde, waren es schon 50. 000 Interessenten.

Taste & Race- das meint allerdings nicht nur die schnellen Runden auf dem sieben Kilometer langen Kurs in Sepang, der nur vier Wochen nach dem Grand Prix fast noch ein bisschen nach Formel1 riecht. Neben dem Adrenalin geht es auch ums Aroma. Lokale Küche von einfacher Bauernkost bis zum Vier-Sterne-Menü steht auf dem Programm. „Sechs Gänge im Auto und auf dem Tisch“, lacht einer der Teilnehmer, der gerade im Food Studio im Windschatten der Petronas-Towers acht Stunden an einem Gourmet-Menü gekocht hat.

Dabei bleiben die Genießer nicht nur in der quirligen und überraschend modernen Hauptstadt, wo sie sich in ihren Jaguar durch den dichten Verkehr der Protons und Perodua bis zu den kunterbunten Märkten stauen. Sondern die Taste-Tour führt sie auf kurvigen Straßen bis hinauf zu den Teeplantagen in den Cameron Highlands, wo – wie es sich für eine britische Firma gehört – schon der Afternoon-Tea wartet.  [foto id=“461978″ size=“small“ position=“left“]

Begleitet werden die sechs Finalisten von zwei Profis, die ihnen viele wertvolle Tipps geben: Eingekauft, geschnitten, gerührt, gebraten und gegessen wird mit TV-Koch Johann Lafer, und beim Fahren coacht Formel1-Veteran Christian Danner, der seinen Eleven erst einmal ein paar Zähne ziehen muss. „Eine gefährliche Mischung aus Neugier, Nervosität und Ambitionen“, hat er bei den Probanden beobachtet und ist sich trotzdem sicher, auf dem Nürburgring die richtigen ausgewählt zu haben. „Ein paar sind echte Naturtalente und andere fleißige Arbeiter, aber alle lernen gern und schnell und verbessern sich von Runde zu Runde“, sagt der PS-Profi.

Natürlich weiß Danner, dass man aus einem leidenschaftlichen Autofahrer an einem Tag keinen Racer machen kann. „Aber wir öffnen den Leuten die Augen und zeigen ihnen, wie sie die Fahrbahn nützen können. Schließlich sind die meisten von ihnen zum ersten Mal auf der Rennstrecke und wissen gar nicht, mit den breiten Pisten, den engen Kurven, den verwirrenden Schikanen und dem Fehlen des Gegenverkehrs umzugehen.“ Deshalb wird die Strecke detailliert analysiert, jeder Anlenk- und [foto id=“461979″ size=“small“ position=“right“]Bremspunkt besprochen und so lange trainiert, bis jeder die ideale Linie raus hat – und das perfekte Tempo. „Denn am Anfang waren sie in den Kurven natürlich alle zu schnell“, sagt Danner und ist froh, dass er trotzdem niemanden aus dem Kiesbett ziehen musste.

Nach dem Tag in Sepang ist der Formel1-Veteran mit seinen Schützlingen allerdings zufrieden. „Natürlich bringt es keiner von denen mehr zum professionellen Rennfahrer, schließlich stehen die Kandidaten ja alle mitten im Leben und in ihren eigenen Jobs“, räumt er ein. „Aber jeden der sechs kann man jetzt unbesorgt auf die Rennstrecke loslassen.“ Und er ist sich sicher, dass einige der Gewinner die Lizenz nicht nur für den Bilderrahmen im Büro gemacht haben, sondern das PS-Brevier tatsächlich auch nutzen werden.

Schulz kann sich das tatsächlich vorstellen – zumal der Zahnarzt auch schon vor dem Kurs bisweilen mit seinem Porsche in Zandvoort unterwegs war. Auch die anderen [foto id=“461980″ size=“small“ position=“left“]Teilnehmer haben Blut, oder zumindest Benzin geleckt, und manch einer möchte gar nicht mehr aus dem himmelblauen XKR-S Coupé aussteigen, das sie hier alle nur den „Schlumpf“ nennen, weil es sie mit seinem Sound und den brachialen 550 PS am meisten fasziniert hat.

Ob am Ende das Adrenalin oder die Aromen besser waren, das können die Teilnehmer so gar nicht sagen. Auch Schulz mag sich da kaum festlegen. „Das Kochen war faszinierend, das Essen exotisch und das Fahren war einfach nur geil. Und in dieser Kombination war es einzigartig.“

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