Peugeot-Citroen nimmt 19 Modelle aus dem Programm – Französischer Schrumpfkurs
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Der französische Autokonzern PSA mit den Marken Peugeot und Citroen will im Zuge seines Sanierungsprogramms seine Produktpalette um mehr als 40 Prozent eindampfen. Man werde das Line-up des Konzerns bis 2020 nach und nach auf 26 Modelle verschlanken, sagte Konzernchef Carlos Tavares in Paris. Aktuell sind es 45 Modelle.  

Durch die Fokussierung auf ein kleineres Sortiment werde PSA in der Lage sein, die Marktabdeckung und die Margen zu verbessern, glaubt Tavares. Unter anderem sollen Überschneidungen der Schwestermarken vermieden werden, aus „DS“ wird ein Premium-Ableger. Die Nutzung von Plattformen und Investitionen in Forschung und Entwicklung könnten so optimiert werden.

Der Konzern soll aus den roten Zahlen herauskommen, Tavares will spätestens 2016 wieder Gewinn erwirtschaften. Als Ziel für 2018 hat sich der Manager eine zweiprozentige Rendite gesetzt. In den vergangenen zwei Jahren hatte der französische Autobauer mehrere Milliarden Verlust gemacht.

Mit dem Einstieg des chinesischen Automobilkonzerns Dongfeng soll der Ausbau des Geschäfts in Fernost vorangehen. PSA will außerdem im russischen und lateinamerikanischen Markt in den nächsten drei Jahren wieder profitabel werden, zudem in Afrika und dem Mittelmeerraum nach neuen Expansionsmöglichkeiten suchen. In der Vergangenheit wurde der Konzern dafür kritisiert, sich zu lange auf den europäischen Markt konzentriert zu haben.

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