Phillip Island, Tag 2: Stoner schnell, Hopkins im Krankenhaus
Phillip Island, Tag 2: Stoner schnell, Hopkins im Krankenhaus Bilder

Copyright:

(adrivo.com) Colin Edwards hatte es am Mittwoch bereits befürchtet und am Donnerstag bewahrheitete sich seine Prognose. Der Regen hielt auf Phillip Island Einzug und verkürzte die Testzeit damit. Erst am Nachmittag zeigte sich die Sonne wieder über der Strecke und ließ normale Testrunden zu. Am Morgen waren es eher die Regen-Setups, die ausprobiert wurden. Ganz unfallfrei kamen die Piloten dabei allerdings nicht um den Kurs. Andrea Dovizioso kam bei seinem Sturz noch glimpflich davon, aber John Hopkins verletzte sich an einem Muskel in der Leistengegend und suchte nach einem Besuch im Medical Centre ein Krankenhaus in Melbourne auf, wo ein Scan gemacht werden sollte. Ob er am Freitag wieder dabei sein kann, war noch nicht bekannt.

Als am Nachmittag die Sonne herauskam und die Strecke wieder trocken wurde, war es Casey Stoner, der für die Schlagzeilen sorgte. Der Australier packte wieder Rennreifen auf seine Ducati und kam damit auf eine Bestzeit von 1:29.938, womit er sich im Vergleich zum Mittwoch um mehr als zwei Zehntel steigerte. Beeindruckend dabei war, dass seine schnellsten Runden am Ende des Tages kamen – in Runde 43 und 45 seiner insgesamt 45 Runden. Bereits einen Respekt-Abstand von einer halben Sekunde hatte Alex de Angelis. Das dürfte dem Piloten des Gresini-Teams aber relativ egal gewesen sein, war er immerhin Zweitschnellster und noch dazu der Einzige, der innerhalb von einer Sekunde an Stoner dran war.

Auch der drittschnellste Fahrer des zweiten Tages war ein Rookie. Andrea Dovizioso hatte sich von seinem Sturz am Vormittag gut erholt und kam in 1:31.074 um den Kurs. Abgesehen von Stoner war die Spitze von Hondas belagert. Neben de Angelis und Dovizioso fanden sich noch Shinya Nakano und Nicky Hayden in den Top Sechs. Ein Titel, den Hayden diesmal abgeben musste, war der des fleißigsten Fahrers. Marco Melandri, der auch am Vormittag seine Runden drehte, kam insgesamt auf 80 Runden, während er weiter versuchte, Freundschaft mit der Ducati zu schließen. Als Siebter zeigte er dabei wieder Fortschritte, auch wenn er rund 1,5 Sekunden auf seinen Teamkollegen verlor. Zudem musste er Rookie James Toseland den Vortritt lassen, der die sechstbeste Zeit markierte.

Bunt war die Mischung jenseits von Rang sieben. Loris Capirossi fand sich vor Randy de Puniet, Colin Edwards, Chris Vermeulen und Anthony West, womit vier der fünf Hersteller innerhalb von etwas mehr als zwei Zehnteln vertreten waren. Das Heck des Feldes bildeten die Fahrer der D’Antin-Mannschaft. Lediglich der vorzeitig verletzungsbedingt ausgefallene Hopkins lag noch hinter Toni Elias und Sylvain Guintoli. Wie immer muss allerdings betont werden, dass die Testzeiten einerseits inoffiziell und andererseits aufgrund der verschiedenen Testprogramme eher mit Vorsicht zu genießen sind.

Die inoffiziellen Zeiten des zweiten Tages

1. Stoner, Ducati – 1:29.938 (45)
2. De Angelis, Gresini Honda – 1:30.449 (54)
3. Dovizioso, JiR Team Scot – 1:31.074 (60)
4. Nakano, Gresini Honda – 1:31.316 (74)
5. Hayden, Repsol Honda – 1:31.373 (72)
6. Toseland, Tech 3 Yamaha – 1:31.451 (55)
7. Melandri, Ducati – 1:31.478 (80)
8. Capirossi, Suzuki – 1:31.545 (62)
9. De Puniet, LCR Honda – 1:31.575 (72)
10. Edwards, Tech 3 Yamaha – 1:31.593 (44)
11. Vermeulen, Suzuki – 1:31.774 (50)
12. West, Kawasaki – 1:32.242 (75)
13. Elias, D’Antin MotoGP – 1:32.246 (59)
14. Guintoli, D’Antin MotoGP – 1:32.431 (64)
15. Hopkins, Kawasaki – 1:42.130 (27)

© adrivo Sportpresse GmbH

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fiat 500X Sport: Der soll bei vielen Kunden Tore schießen

Fiat 500X Sport: Der soll bei vielen Kunden Tore schießen

Scheuer lässt sich von vollautomatisiertem VW e-Golf chauffieren

Scheuer lässt sich von vollautomatisiertem VW e-Golf chauffieren

Aston Martin DBX.

Aston Martin DBX Erlkönig

zoom_photo