Piquet bei Renault gefeuert: Briatore als Henker
Piquet bei Renault gefeuert: Briatore als Henker Bilder

Copyright:

(motorsport-magazin.com) Seit Wochen wurde darüber spekuliert, in Ungarn war es eigentlich schon klar, jetzt ist es offiziell: Nelson Piquet wird nicht mehr für Renault an den Start gehen – egal, ob das Team in Valencia fährt oder erst wieder in Spa-Francorchamps. "Ich habe vom Team erfahren, dass es mich in dieser Saison nicht mehr fahren lassen möchte", teilte ein enttäuschter Piquet mittels Presseaussendung mit.

"Ich möchte mich bei der kleinen Gruppe bedanken, die mich unterstützt hat und mit der ich bei Renault zusammengearbeitet habe", sagte Piquet. "Gleichzeitig fühle ich eine gewisse Erlösung, da die schlimmste Zeit meiner Karriere ein Ende findet und ich diese nun wieder auf den richtigen Weg bringen kann, um meinen Ruf als schneller Siegfahrer zurück zu erlangen." So habe es dutzende Menschen im Laufe seiner Karriere gegeben, die seinen Charakter und sein Talent erkannt und gefördert hätten. "Leider nur nicht die eine Person, die den größten Einfluss auf meine F1-Karriere hatte." Gemein ist sein Manager und Ex-Teamchef Flavio Briatore mit dem sich Piquet bereits in Ungarn ein Wortgefecht lieferte.

Mit Briatore glaubt Piquet Junior den perfekten Mann gefunden zu haben, um in die Formel 1 einzusteigen. "Leider begann damit die schwarze Periode in meiner Karriere." So habe er sich vom Team Unterstützung bei seiner F1-Vorbereitung erwartet, "stattdessen war ich nur ‚derjenige, der das andere Auto‘ gefahren ist", also jenes neben Fernando Alonso. "Ich bekam überhaupt keine Aufmerksamkeit."

Aber dem nicht genug: "Mehrmals kam mein Manager und Teamboss fünf Minuten vor dem Qualifying oder Rennen zu mir und drohte, dass er einen anderen Fahrer ins Auto setzen würde, wenn ich kein gutes Ergebnis einfahren würde." Piquet glaubt, dass er auch ohne Drohungen und die Rute im Cockpit gute Leistungen bringen könne. Für die Saison 2009 soll ihm Briatore versprochen haben, dass alles anders werden und er die notwendige Unterstützung und gleiche Behandlung erhalten würde. "Er ließ mich einen Leistungs-bedingten Vertrag unterzeichnen, der besagt, dass ich zur Saisonmitte 40% der Punkte von Fernando Alonso holen musste." Piquet hielt dies unter gleichen Bedingungen für leicht machbar.

Allerdings habe das Team die Versprechungen nicht eingehalten, so der Brasilianer. Vor der Saison sei er nur 2002 Kilometer mit dem neuen Auto gefahren, Fernando Alonso hingegen 3839 Kilometer. Davon habe er nur an drei Tagen bei trockenen Bedingungen im Auto gesessen. "Ich testete nur mit einem schweren Auto, harten Reifen und meistens am ersten Tag der Testwoche (als die Strecke noch langsam und die Zuverlässigkeit schlecht war) oder wenn das Wetter schlecht war." So habe er nie die Chance bekommen, sich auf das Qualifying einzuschießen, das im Laufe der Saison eine seiner Hauptschwächen war.

Von gleichen Bedingungen habe Piquet im Laufe der Saison ebenfalls nichts gespürt. Alonso habe immer die neueren und besseren Teile erhalten. "Mir wurde von den Renault-Ingenieuren gesagt, dass ich in diesen Rennen ein Auto hatte, das zwischen 0,5 und 0,8 Sekunden pro Runde langsamer war."

Entsprechend fühlt er sich unfair behandelt. "Es gab in den letzten zwei Jahren Zwischenfälle, die kaum zu glauben sind", sagt Piquet in dem langen Press Release. "Wenn ich jetzt solche Erklärungen abgeben muss, dann bin ich mir sicher, dass dies an der unfairen Situation der letzten beiden Jahre liegt. Ich habe immer daran geglaubt, dass ein Manager eine Art Partner sei. Ein Manager soll dich ermutigen, unterstützen und dir Möglichkeiten schaffen. In meinem Fall war es das Gegenteil. Flavio Briatore war mein Scharfrichter."

adrivo Sportpresse GmbH

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fiat 500X Sport: Der soll bei vielen Kunden Tore schießen

Fiat 500X Sport: Der soll bei vielen Kunden Tore schießen

Scheuer lässt sich von vollautomatisiertem VW e-Golf chauffieren

Scheuer lässt sich von vollautomatisiertem VW e-Golf chauffieren

Aston Martin DBX.

Aston Martin DBX Erlkönig

DISKUTIEREN SIE ÜBER DEN ARTIKEL

Bitte beachte Sie unsere Community-Richtlinien.

Gast auto.de

August 4, 2009 um 12:27 pm Uhr

Ich frage mich wenn möchte F. Briatore zu diesen Zeitpunkt holen…
Jeder kenn die Vorgehenseise von F.B. …
Nelson Pique hat aufs falsche Pferd gesetzt, hoffe er findet recht bald wider Anschluß …
Tallent allein reicht in der F1 nicht immer … du kannst das Pedal durchtreten bis du den Strassenbelag am Hacken spürst … wenn du das Material nicht bekommst ist es vergebens … schade ist das N.P. nicht rechtzeitig seine schlechte Situation erkannt hat, bzw. wo sind die Berater an seiner Seite … ich wünsche ihn viel Glück und hoffe wir sehen N.P. wieder inder F 1 …
Z. Heidfeld… er wird es nie niemals lernen !!! er wird immer einer sein der zu jeder Saison große Versprechungen macht und dann wieder hinterher fährt … den kanst du das Auto vom Weltmeister und den Hintern geben und er wird nichts zereißen …

Gast auto.de

August 4, 2009 um 9:23 am Uhr

die aussage bestättigt doch nur die anderen ex renault fahrer die das gleiche gesagt haben ….. top fahrer bekommt top material nummer 2 bekommt den ausschuss ins auto

Gast auto.de

August 4, 2009 um 9:10 am Uhr

An Auto-Fan: Es ist schon ein starkes Stück, einen fremden Menschen (Briatore) so zu beurteilen. Das zeigt in eklanter Weise, was für ein ungebildeter Autor hinter diesem Schreiber steckt. Anstand, und Respekt sind ihm unbekannt. Was würde er wohl unternehmen, wenn man dermassen abfällig über ihn öffentlich schreiben würde? Solche Kreaturen sind in einer gebildeten Welt unerwünscht und grenzen sich selber aus. Gott sei Dank!

Gast auto.de

August 4, 2009 um 9:07 am Uhr

Briatore hat recht… auch wenns ein raffgieriger alter sack ist !!!
Piquet scheint zwar talent zu haben doch nicht für die F1…. der Kerl macht mehr Kilometer neben der strecke als auf der Piste…..
Für die F1 muss man mehr als nur Talent haben… siehe Heidfeld.. der hat auch talent aber halt keinen Sieger.
Ein zukünftiger F1-Champ fährt auch in einem weit schlechterem Auto mal in richtung Podium !! Das ist ALLEN großen F1 fahrern so ergangen. Doch Piquet fährt höchstens mal neben die strecke und verkackt sich somit selbst die chance punkte zu holen !!

Kurt Nedell

August 4, 2009 um 8:27 am Uhr

bei dem Macho Flavio konnte nur ein ‚Überfahrer‘ wie Schumi bestehen. Flavio sollte sich der Lieblingsbeschäftigung: den Frauen zuwenden! DFoch da st6ellt sich die Frage: was macht er mit den restlichen 23 Stunden und 55 Minuten des Tages?

Gast auto.de

August 4, 2009 um 8:17 am Uhr

bei dem Macho Flavio konnte nur ein ‚Überfahrer‘ wie Schumi etwas werden. Ansonsten sollte er sich seiner Lieblingsbeschäftigung: den Frauen, zuwenden. Aber hier ist die Frage: was macht er in den restlichen 23 Stunden und 55 Minuten des Tages?

Gast auto.de

August 4, 2009 um 8:15 am Uhr

Briatore ist und bleibt der grösste Kotzbrocken der F1. Er ist reich – sonst nix..

Gast auto.de

August 4, 2009 um 7:41 am Uhr

Flavio Briatore geht nur ums Geld. Er dachte er könne mit Alonso einen ähnlichen Erfolg einfahren wie mit Schumi und Piquet als zweiter Fahrer das Versuchskaninnchen. Tja Pech gehabt. Flavio Briatore ist ein gewissenloser Riafgieriger Macho, der ohne Geld längst im Alterheim sitzen würde.
Mann Ohne Gewissen. Piquet hat Talant, das man zu fördern sollte aber dann sollte man auch nicht als Engel einen Packt mit dem Teufel eingehen.

August 3, 2009 um 9:40 pm Uhr

Uff.. starker Tobak den Piquet hier über Flavio Briatore hier ablässt.

Doch wenn man einen Teamkollegen wie Alonso im 2. Rennwagen sitzen hat , dann ist es wahrscheinlich doppelt so schwer sich aus diesen Schatten zu lösen.

Dieses ist Piquet im Laufe der Saison leider nicht gelungen und Flavio Briatore hat jetzt die Notbremse gezogen.

Nun ist er immer noch ein Talent, jedoch mit leichten Hindernissen.

August 3, 2009 um 9:29 pm Uhr

Uff.. starker Tobak den Piquet hier über Flavio Briatore hier ablässt.

Doch wenn man einen Teamkollegen wie Alonso im 2. Rennwagen sitzen hat , dann ist es warscheinlichb doppelt so schwer sich aus diesen Schatten zu lösen.

Dieses ist Piquet im Laufe der Saison leider nicht gelungen und Flavio Briatore hat jetzt die Notbremse gezogen.

Nun ist er immer noch ein Talent, jedoch mit leichten Hindernissen.

Comments are closed.

zoom_photo