Piquet versucht Neuanfang: Briatore war der Böse
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(motorsport-magazin.com) Nelson Piquet Jr. hat den Prozess gegen sein Ex-Team gewonnen, sich an seinem Ex-Manager und Ex-Teamchef gerächt und trotzdem fühlt er sich schlecht, vielleicht sogar als Verlierer. Denn nach dem Unfall-Skandal von Singapur dürfte das Vertrauen anderer Teammanager und Rennställe in ihn bei Null liegen.

"Ich musste in den letzten 12 Monaten viele sehr schwierige Lektionen lernen und neu beurteilen, was im Leben wertvoll ist", teilte Piquet nach der Urteilsverkündung der FIA am Montag mit. Trotz des Alptraums bei Renault möchte er wieder in der Formel 1 fahren. "Mein Hunger in der F1 Rennen zu fahren, ist nicht gestillt. Ich weiß, dass ich meine Karriere wieder bei Null beginnen muss, aber ich hoffe, dass ein Team bemerken wird, wie schlecht ich bei Renault behandelt wurde und es mir eine Chance gibt, das zu bestätigen, was ich in der F3 und GP2 bewiesen habe."

Den absichtlichen Unfall bereue er zutiefst. "Ich wünsche mir jeden Tag, dass ich es nicht getan hätte", sagt er. "Die neuen Verantwortlichen bei Renault haben die Entscheidung getroffen, dass es besser ist, die Wahrheit zu sagen und die Konsequenzen zu akzeptieren. Das Wichtigste ist, dass so etwas nie wieder geschehen wird."

Zum Abschluss teilte er noch einmal in Richtung Flavio Briatore aus: "Ich war Mr. Briatore ausgeliefert. Jetzt kennt jeder seinen wahren Charakter, den vorher nur jene kannten, die er genauso behandelt hatte." Briatore habe Piquets Zukunft in Händen gehalten und sich nicht darum geschert. "Bis zum Singapur GP hatte er mich isoliert und zum Tiefpunkt in meinem Leben getrieben." Heute könne er kaum glauben, dass er dem Plan zugestimmt habe. "Wenn ich heute die Reaktionen von Mr. Briatore höre, ist klar, dass er ich von ihm ausgenutzt und der Lächerlichkeit preisgegeben wurde."

adrivo Sportpresse GmbH

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