Porsche klagt erfolgreich gegen Mauterhöhung in London

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Porsche hat erfolgreich gegen die vorgesehene Erhöhung der Citymaut in London geklagt. Mit der Unterzeichnung einer Vergleichsvereinbarung durch ein Verwaltungsgericht in der englischen Hauptstadt wurden die Pläne des ehemaligen Bürgermeisters Ken Livingstone gerkippt.

Er wollte die Tagesgebühr von umgerechnet rund zehn Euro für alle Fahrzeuge mit einem CO2-Ausstoß von mehr als 226 Gramm pro Kilometer auf 25 Pfund (ca. 31,50 Euro) anheben.

Die Vereinbarung umfasst auch die Erstattung der Prozesskosten. Porsche wird die voraussichtlich sechsstellige Summe an die britische Jugendorganisation Skidz spenden. Sie resozialisiert straffällig gewordene Jugendliche und bildet sie zu Automechanikern aus.

In London ist am 7.Juli 2008 die zweite Stufe der Niedrigemissionszone (LEZ) für Lastwagen in Kraft getreten. Lkw über 3,5 Tonnen sowie Busse über fünf Tonnen und mit neun und mehr Sitzplätzen müssen demnach die Euro-3-Norm erfüllen. Für alle anderen Fahrzeuge wird eine Tagesgebühr von 200 Pfund (250 Euro) fällig. Bei Nichtzahlung droht eine Strafe von 1000 Pfund. Die LEZ, die nahezu das gesamte Stadtgebiet abdeckt, wurde Anfang Februar 2008 zunächst für Lastwagen über zwölf Tonnen eingeführt und gilt auch für ausländische Nutzfahrzeuge.

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