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Porsche SE wird zur finanzstarken Holding
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Die Porsche Automobil Holding SE (Porsche SE) und die Volkswagen AG haben ihr gemeinsames Ziel, die Schaffung des Integrierten Automobilkonzerns, am 1. August 2012 umgesetzt.

Als Gegenleistung für die Einbringung ihres operativen Holding-Geschäftsbetriebs und damit ihres verbliebenen Anteils am operativen Porsche-Geschäft erhielt die Porsche SE eine Stammaktie der Volkswagen AG sowie Barmittel in Höhe von 4,5 Milliarden Euro. Ein Teil dieser Mittel wurde zur vollständigen Tilgung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verwendet. Insgesamt verbesserte sich die Nettoliquidität zum 30. September 2012 deutlich auf 2,59 Milliarden Euro. Diese hatte zum 31. Dezember 2011 noch minus 1,52 Milliarden Euro betragen.

Der Porsche SE Konzern hat in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2012 ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 7,42 Milliarden Euro erzielt. Dieses Ergebnis ist maßgeblich von der Einbringung des operativen Holding-Geschäftsbetriebs der Porsche SE in die Volkswagen AG beeinflusst. Der daraus resultierende einmalige Ergebniseffekt in Höhe von 4,75 Milliarden Euro ist vor allem auf den Ertrag von 3,4 Milliarden Euro aus der Betriebseinbringung selbst sowie einen positiven Effekt auf das Ergebnis aus at Equity bewerteten Anteilen von 1,3 Milliarden Euro zurückzuführen. Durch die Schaffung des Integrierten Automobilkonzerns war die at Equity-Bilanzierung für die Beteiligung an der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH (mittlerweile firmierend als Porsche Holding Stuttgart GmbH) im Juli 2012 zu beenden, so dass der Porsche SE aus dieser Beteiligung ab Juli 2012 kein at Equity-Ergebnis mehr zugerechnet wird. Insgesamt erzielte der Porsche SE Konzern in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2012 ein at Equity-Ergebnis in Höhe von 3,89 Milliarden Euro.

Die Put- und Call-Optionen sind zum 1. August 2012 im Rahmen der Einbringung des operativen Holding-Geschäftsbetriebs ebenfalls auf die Volkswagen AG übergegangen und haben daher seit diesem Zeitpunkt keinen Einfluss mehr auf die Ertrags- und Vermögenslage des Porsche SE Konzerns. Aus der letztmaligen Bewertung zum 31. Juli 2012 ergab sich insgesamt ein Ertrag in Höhe von 205 Millionen Euro.

Das Finanzergebnis, das im Wesentlichen Aufwendungen und Erträge aus Darlehen sowie die im Juli 2012 von der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH erhaltene Dividende in Höhe von 13 Millionen Euro enthält, beläuft sich im Berichtszeitraum auf minus 26 Millionen Euro.

Die Porsche SE ist weiterhin mit 32,2 Prozent am Gesamtkapital der Volkswagen AG beteiligt. Das Ergebnis des Porsche SE Konzerns wird in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres 2012 daher wesentlich von dem at Equity-Ergebnis der Beteiligung an der Volkswagen AG beeinflusst werden. Als größter Aktionär der Volkswagen AG wird die Porsche SE somit auch in Zukunft von der Realisierung des gesamten Synergiepotenzials des Integrierten Automobilkonzerns maßgeblich profitieren. Vor dem Hintergrund der Erwartungen des Volkswagen Konzerns zur zukünftigen Entwicklung sowie des bereits erfassten positiven Effekts aus dem Einbringungsvorgang geht die Porsche SE von einem deutlich positiven at Equity-Ergebnis im Geschäftsjahr 2012 aus.

Unter Berücksichtigung des einmaligen positiven Ergebniseffekts aus der Einbringung des operativen Holding-Geschäftsbetriebs erwartet die Porsche SE für das Geschäftsjahr 2012 unverändert ein positives Konzernergebnis nach Steuern im hohen einstelligen Milliarden-Euro-Bereich.

Die Porsche SE plant, den überwiegenden Teil der derzeit bestehenden Liquidität künftig für den Erwerb strategischer Beteiligungen mit Schwerpunkt entlang der automobilen Wertschöpfungskette zu verwenden.

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