Praxistest: Start-Stopp spart bis zu 15 Prozent Sprit
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Nicht jedes System ist gleich effizient, wie jetzt ein aktueller Test des Magazins Auto-Bild ergeben hat. Bilder

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iner Helfer, große Wirkung: Start-Stopp-Systeme können Autofahrern bares Geld sparen. Bilder

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Start-Stopp-Systeme sind inzwischen bei vielen Neuwagen serienmäßig verbaut. Oder können für wenige Hundert Euro Aufpreis optional an Bord genommen werden. Eine Investition, die sich lohnt, denn die Spritsparhelfer halten, was sie versprechen. Denn sie drosseln tatsächlich den Kraftstoffkonsum. Zu diesem Ergebnis kommt jetzt die Zeitschrift „Auto-Bild“ in ihrer aktuellen Ausgabe auf Basis von eigenständig durchgeführten Messungen.

Unter die Lupe genommen worden sind neun sehr unterschiedliche Autos aller Größenordnungen. Das Einsparpotenzial fällt je nach Modell sehr unterschiedlich aus. Laut Praxistest beträgt die Sprit-Ersparnis zwischen 0,7 und 14,8 Prozent. Das entspricht je nach Modell und Ausgangswert einer Spritersparnis [foto id=“370265″ size=“small“ position=“left“] zwischen rund 1,7 Litern und 0,03 Litern auf 100 Kilometern.

Am besten im Gesamtklassement der im Stadtverkehr unter gleichen Bedingungen getesteten Autos schneidet das Peugeot Kompakt-Cabrio „308 CC e-HDi av“. „Ein besseres Start-Stopp-System bietet derzeit niemand an“, so das Fazit der Tester. Komfort, Einsparungen von 10,8 Prozent und Kosten sind vorbildlich, so die Tester. Das höchste Einsparpotenzial unter allen getesteten Kandidaten bietet allerdings der Audi A6 3,0 TFSI Quattro: Er erreicht durch Start-Stopp fast 15 Prozent Sprit-Einsparung, was gut 1,7 Litern entspricht. Ein kleiner Wermutstropfen bleibt: Er verbraucht auch mit dem Helferlein an Bord immer noch knapp zehn Liter auf 100 Kilometern. Auf Platz zwei landet das Start-Stopp-System, das im ohnehin sparsamen 1,0 Liter-Benziner des Smart Cabrio verbaut ist und mit fünf Litern auf 100 Kilometern sich zufrieden gibt. Sein Einsparpotenzial wird mit 11,5 Prozent beziffert, was aufgrund des niedrigen Ausgangswerts in der Praxis aber nur rund 0,2 Litern Sprit entspricht. Das drittbeste System kommt in der 2,0 Liter-Dieselvariante des Opel Astra zum Einsatz, das 11 Prozent oder 0,8 Liter Sprit spart.

Ein „Allheilmittel“ ist das System aber nicht:

Der VW Golf 1,6 Turbodiesel „Blue Motion Technology“ beispielsweise ist bereits so sparsam, dass ihm das Start-Stopp-System kaum noch Vorteile bringt. Die Einsparung liegt hier nur bei 0,7 Prozent im Vergleich zur Motorisierung ohne Start-Stopp-Technik. Der Wolfsburger Spritspar-„Streber“ kommt mit 4,44 Litern auf 100 Kilometern aus. De facto könnte man sich seine Verwendung also sparen. Für den Autokäufer heißt das: Genau hinschauen lohnt sich doppelt.

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Gast auto.de

Juli 30, 2011 um 10:54 pm Uhr

Beeindruckend finde ich vor allem, dass der 105PS Golf rund 2 Liter weniger verbraucht als der 160 PS Astra. Und der Mercedes E250 CDI verbraucht weniger als der Astra J. Ein Beweis mehr für diese Fehlkonstruktion Astra J: Ein Auto schwerer und größer als ein Golf, mit weniger Platz als im Golf aber dafür einem verbrauch höher als in einer Mercedes E-Klasse. Was hat sich Opel nur dabei gedacht?
Und der Golf? Der hat im Test selbst ohne Start/Stop die eigene Verbrauchsangabe unterschritten!

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