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Richtung Premium: Hyundai kündigt Santa- -Fe-Neuauflage noch für September an
Richtung Premium: Hyundai kündigt Santa- -Fe-Neuauflage noch für September an Bilder

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Hyundai Santa Fe: Und so sieht der Sportsroader der Koreaner von der Seite aus. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Moderne Leuchteinheit hinten mit Modell- und Motorisierungsschriftzug. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Ins Gepäckabteil passen 534 bis 1680 Liter hinein. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Blick auf die Heckpartie mit der relativ niedrigen Ladekante. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Großformatige Leuchteinheit hinten mit Markenschriftzug. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Die Navigation ist ab Ausstattungsstufe drei Standard an Bord. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Blick durch den Lenkradkranz auf die Rundinstrumentierung. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Blick ins Cockpit. Bilder

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Hyundai Santa Fe: In die Außenspiegel sind Blinkleisten integriert. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Blick unter die Haube, hier bei einem der beiden Turbodiesel. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Das Markenlogo sitzt vorn im oberen Teil des Kühlergrills. Bilder

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Hyundai Santa Fe: Blick auf die wuchtige, fast amerikanisch anmutende Front. Bilder

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Mit nach hinten wieder leicht abfallendem Dach: Hyundai Santa Fe. Fotos: Koch Bilder

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Kiel – Mutig, mutig: Bei der Santa-Fe-Neuauflage sieht Hyundai sogar Audi Q5 oder BMW X3 schon als Direktwettbewerber. Zumindest schiebe sich die dritte Generation „immer näher an den Premiumbereich“, betont Deutschland-Chef Markus Schrick jetzt bei der Fahrvorstellung in Kiel. Das markenintern zwischen ix35 und ix55 positionierte SUV-Modell der Koreaner geht am vorletzten September-Wochenende im Umfeld etwa von Mazdas CX-7 ab rund 30 000 bis fast 42 500 Euro an den Start.

Schon im Look deutlich dynamischer

Dass der in Südkorea gebaute Santa Fe seinen von der Hauptstadt des US-Bundesstaates New Mexico stammenden Namen behält, begründet Schrick mit dem „großen weltweiten Erfolg“ und den über 2,5 Millionen verkauften Einheiten bisher. Der bei [foto id=“434835″ size=“small“ position=“left“]seinem Debüt 2001 hier noch eher barock auftretende, nunmehr aber deutlich schnittiger und dynamischer wirkende Wagen ist nahezu unverändert fast 4,7 Meter lang, verfügt wieder über 2,7 Meter Radstand, baut etwas flacher. Er kommt solide verarbeitet und für seine Klasse durchaus standesgemäß anmutend vor.

Mehr Platz im Innenraum

Platz ist selbst im Fond ordentlich vorhanden. Das Stauabteil fasst 534 bis 1680 Liter, klappt man die teilbare Rücksitzlehne um, unterm Strich 100 Liter mehr. Vorn ist die Kopffreiheit größer geworden, Mitreisende hinten dürfen sich über zusätzliche Beinfreiheit freuen. An die Bedienung muss man sich gewöhnen. Das Cockpit wirkt durch die vielen Tasten, Knöpfe, Schalter und Regler teilweise etwas überladen.

Basispaket schon gut bestückt

Drei Ausstattungen gibt es, wobei das Basispaket etwa mit An- und Abfahrhilfe am Berg, Lichtsensor, Tempomat, Lederlenkrad und sogar Rückfahrkamera bereits gut bestückt ist. Ab Stufe zwei, so Produktmanagement-Leiter Oliver Gutt, [foto id=“434836″ size=“small“ position=“right“]sind unter anderem Einparkhilfe und Leder Standard an Bord, ab Stufe drei zum Beispiel Navigation und Sprachführung. Zudem sind Assistenzsysteme wie Spurhaltewarner oder adaptives Fahrlicht möglich.

Ein Benziner und zwei Turbodiesel

Motormäßig stehen ein recht kultivierter 2,4-Liter-Benzindirekteinspritzer mit 141/192 sowie zwei im Drehmoment deutlich stärkere 2,0- und 2,2-Liter-Turbodiesel mit 110/150 und 145/197 kW/PS zur Wahl, wobei der günstigste Selbstzünder ab rund 33 000 Euro zu haben ist. Die Vierzylinder, die Lasten bis 2500 Kilo ziehen können, machen den leer gut 1660 bis fast 2050 Kilo schweren Sportsroader, wie die Koreaner ihn nennen, um Tempo 190 schnell.

Spitzenmodell auch mit Allrad möglich

Serienmäßig überträgt ein Sechsgang-Schaltgetriebe die Kraft. Wer will, kann den Spitzendiesel ab über 39 000 Euro auch mit Allrad ordern, dessen Antriebsmomente sich laut [foto id=“434837″ size=“small“ position=“left“]Technikspezialist Harald Gökeler variabel von 100 Prozent vorn bis 50:50 vorn/hinten verteilen und ihn zumindest für mittelschweres Gelände tauglich erscheinen lassen.

Fahrdynamikmanagement mit Anhängerstabilisierung

Die Servolenkung verfügt zwar über eine flexible Unterstützung im Normal-, Komfort- oder Sportmodus, könnte aber noch direktere Rückmeldung geben. Die Bremsen sorgen für standfeste Verzögerung. Das Serien-Fahrdynamikmanagement ist mit Anhängerstabilisierung kombiniert, was die Sicherheit weiter erhöht.

Koreanische Marke immer selbstbewusster

Alles in allem: Wie hat Deutschland-Chef Schrick doch eingangs betont: „Wir sind spätestens seit diesem Jahr ein ernst zu nehmender Wettbewerber von VW, Opel, Ford, Skoda & Co.“ Richtig selbstbewusst.

Datenblatt: Hyundai Santa Fe
Motor: ein Vierzylinder-Benziner, zwei Vierzylinder-Turbodiesel
Hubraum: 2,4, 2,0, 2,2 Liter
Leistung: 141/192, 110/150, 145/197 kW/PS
Max. Drehmoment: 242/4250, 383/1800-2500, 421/1800-2500 Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 10,0, 11,0, 9,4/9,8/10,1 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 190, 187/190 Stundenkilometer
Umwelt: laut Hyundai Mixverbrauch 8,7, 6,1/6,3, 5,9/6,6/6,1/6,8 Liter pro 100 Kilometer, 202, 159/165, 155/173/159/178 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-, Vorhangairbags, Fahrer-Knieairbag, Klimaanlage, CD/MP3-Radio, 17/18-Zoll-Räder, 235er-Reifen
Preis: 29 990 bis 42 380 Euro

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