Rückrufe für Kawasaki-Motorräder
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Der japanische Motorradbauer Kawasaki ruft Maschinen der Typen 1400 GTR und ZX-10R zurück.

Beim Supertourer 1400 GTR kann es bei den Maschinen der Serien ZG1400A8 und A9 sowie ZG1400CA, CB und CC dazu kommen, dass sich kleine Steine oder andere Fremdkörper zwischen Fußbremshebel und Abdeckung verklemmen und so dazu führen, dass der Hebel nicht mehr in seine Ausgangsstellung zurückkehren kann. Das kann zu Schäden an der Bremse oder gar zum Totalausfall des Stoppers führen. Bei den Modellen mit „K-ACT“-ABS betrifft das auch die Vorderradbremse, da das System als Verbundbremse ausgeführt ist. Die Eigner erhalten ein Schreiben von Kawasaki, in dem sie aufgefordert werden, ihren Vertragshändler aufzusuchen. In der Werkstatt wird das Druckstangengelenk am Fußbremszylinder kostenlos ausgetauscht.

Im Fall des Supersportlers ZX-10R der Serien ZX1000JBF/JCF/KBF/KCF kann am Kurbelgehäuse des Motors ein Gussfehler vorliegen, durch den im Bereich der Starteraufnahme Öl austreten kann. Der Schmierstoff könnte sich auf dem Kurbelgehäuse ansammeln und von dort schließlich aufs Hinterrad laufen, was unter ungünstigen Umständen zum Sturz führt. Auch hier werden die Halter per Schreiben zum Händler gebeten, um die entsprechende Stelle am Gehäuse kostenlos versiegeln zu lassen.

Zu den betroffenen Baujahren sowie der Anzahl der rückgerufenen Maschinen schweigt sich Kawasaki aus.

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