Runde Sache: Der „denkende“ Autoreifen
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Copyright: Continental

Die Zeiten, in denen Autoreifen nur rund und schwarz sind, gehören der Vergangenheit an. Der moderne Reifen von heute kann sogar „denken“. Aber nur, wenn er mit dem entsprechenden System ausgerüstet ist. Einen derart intelligenten Reifen „backen“ die Superhirne von Continental gerade in ihrer Zauberküche. Und so funktioniert das System: Unter der Reifendecke ist ein kleiner Sensor verbaut, der das Abrollverhalten des Reifens erkennt. „Damit erhält der Fahrer nicht nur Informationen über die Beladung, sondern auch, wie sich das Abrollverhalten verändert“, erklärt Conti-Pressesprecher Enno Pigge auf mid-Anfrage.

Der Name für das System ist simpel: „e-TIS“. Das steht für Electronic Tire Information System, zu deutsch: elektronisches Reifen-Informationssystem. Diese Innovation geht weit über eine normale Reifendruck-Kontrolle hinaus. So kann „e-TIS“ berechnen, wie viele Kilometer der Reifen gelaufen ist und damit, wie gut das Profil noch ist. „Dadurch kann der Fahrer frühzeitig einen Hinweis zu einem anstehenden notwendigen Reifenwechsel erhalten“, sagt Pigge.Noch ist „e-TIS“ in der Entstehungsphase. Doch für seine geistigen Väter ist dieses System alles andere als ein Hirngespinst. Der Fahrplan steht jedenfalls: In drei Jahren soll „eTIS“ in Serie gehen, verrät Pigge dem mid. Die Reifen-Informationssysteme zeigen die kontinuierliche Erweiterung der Funktionsmöglichkeiten der verschiedenen Produkte in allen Fahrzeugdomänen, sagen die Conti-Experten. Aus dem einfachen Informieren über den Reifendruck wird künftig nicht nur eine Warnung bei Fahrzeugüberladung. „Die neueste Funktionsentwicklung auf Basis hochgenauer Sensordaten aus dem Reifen ist eine reifengenaue Laufleistungsinformation“, teilen die „eTIS“-Erfinder stolz mit. Klingt nach einer runden Sache.

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