Sainz ist traurig: Die WRC ist langweilig
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(adrivo.com) Die Dakar war eines der letzten großen Motorsportabenteuer. Querfeldein durch die Wüste. Nach der Absage gibt es zwar noch Marathonrallyes und mögliche Ersatzevents für die Dakar in anderen Ländern, doch die Rallye Weltmeisterschaft ist laut Carlos Sainz kein ebenbürtiger Ersatz, nur noch ein schlechter Abklatsch früherer Rallyetage.

Der ehemalige Doppelweltmeister kennt sich aus. Er fuhr bis 2005 in der WRC und danach bei Marathonrallyes, galt sogar als einer der Sieganwärter für die diesjährige Dakar, wenn sie denn stattgefunden hätte. Derzeit sieht Sainz die WRC auf dem absteigenden Ast, man habe sich zu sehr auf Quantität und weniger auf Qualität konzentriert, sei zu sehr der Formel 1 nachgeeifert. Wie die so genannte Königsklasse des Motorsports fährt die WRC 2008 an 18 Rennwochenenden.

"Der Knick kam, als die FIA damit begann, die WRC der F1 ähnlicher zu machen", sagte Sainz der Nachrichtenagentur Efe. "Früher war eine Rallye ein Event, das ein ganzes Land paralysierte, heute ist es ein kleines Rennen mit 40 Autos, das wenig Personalität hat und langweilig ist."

Seriensieger Sébastien Loeb sei daran aber nicht schuld. "Ich vermisse verschiedene Sieger", sagte Sainz. "Mit dem Rücktritt von Marcus Grönholm scheint es noch einfacher für Loeb zu sein, aber das ist nicht sein Fehler. Er ist einer der Beste in der Geschichte." Früher habe es jedoch Jahre mit sieben Titelanwärtern gegeben. "Das gibt es heute nicht mehr und das ist traurig."

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