Schaeffler verleiht Innovation Award

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Die Schaeffler-FAG-Stiftung hat wieder den „Innovation Award 2012“ für herausragende Dissertationen, Masterarbeiten und Forschungsberichte sowie für besondere schulische Projekte verliehen. Erstmals in diesem Jahr und danach alle zwei Jahre wurde der „Honorary Award“ mit einer Dotierung von 25 000 Euro vergeben. Er würdigt exzellente Leistungen und Kompetenzen in Wissenschaft, Forschung und Lehre auf technisch-wissenschaftlichem Gebiet gemäß dem Stiftungszweck.

Der erste Honorary Award wurde an die Stiftung Institut für Werkstofftechnik Bremen (IWT) verliehen. Das Institut hat über viele Jahre hinweg die Stiftung erfolgreich unterstützt. Aus früheren Wettbewerben der Stiftung gingen bereits zahlreiche Preisträger des IWT Bremen hervor.

Außerdem wurden sieben Nachwuchs-Wissenschaftler und Studenten geehrt, die mit ihren wissenschaftlichen Arbeiten auf den Gebieten Fertigungstechnologie, Produktinnovation und Marketingstrategie einen wichtigen Beitrag zur Weiterentwicklung der Wälzlagertechnik geleistet haben. Darüber hinaus erhielten auch drei schulische Projekte eine Auszeichnung, die das Verständnis und die Begeisterung für Naturwissenschaft und Technik bei Schülerinnen und Schülern fördern. Drei weitere schulische Anerkennungspreise werden zu einem späteren Zeitpunkt verliehen. Insgesamt wurden neben dem Honorary Award Preisgelder in Höhe von 27 000 Euro vergeben.

Seit ihrer Gründung 1983 fördert die Schaeffler FAG Stiftung Wissenschaft, Forschung und Lehre auf naturwissenschaftlich-technischem Gebiet und unterstützt daneben auch schulische Leistungen. „Weltweit über 1.000 Kontakte zu renommierten Universitäten und Instituten sichern die enge Vernetzung der Stiftung mit der Wissenschaft. Die diesjährige Rekordbeteiligung mit über 30 hochkarätigen Bewerbungen belegt erneut, dass der Innovation Award zu den bedeutenden Technik-Stiftungspreisen in Deutschland gehört“, so Klaus Widmaier, Vorsitzender des Stiftungsvorstands und Geschäftsleitung Personal Schaeffler Industrie, in seiner Moderation.

Als Festredner referierte Professor Dr. Robert Grebner, Präsident der Hochschule Würzburg-Schweinfurt, über den Wissenskreislauf „als Voraussetzung dafür, dass sich Praxis und Theorie überhaupt verstehen“. So produzierten Schulen und Hochschulen Wissen in den Köpfen der Schüler und Studierenden. Als Absolventen kämen diese in die Wirtschaft und wendeten ihr Wissen als Fachkräfte an. Gleichermaßen kämen Fachkräfte aus der Wirtschaft zurück an die Hochschulen und gäben dort ihr Praxiswissen an Studierende weiter.[foto id=“463889″ size=“small“ position=“left“]

Maria-Elisabeth Schaeffler und ihr Sohn Georg F. W. Schaeffler, Gesellschafter der Schaeffler-Gruppe, sowie Vorstandschef Dr. Jürgen M. Geißinger übergaben die Auszeichnungen im Rahmen einer Feierstunde in Schweinfurt an die Preisträger.

In der Wissenschaftsförderung ging der erste Preis im Segment Advanced Manufacturing an M. Sc. Dustin Knetsch für die Masterarbeit „Bestimmung des Einflusses des Verfestigungsmodells auf die Ausbildung und Sensitivität von Geometrie und Eigenspannungen in der Umformsimulation“. Sie entstand an der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg am Lehrstuhl in Kooperation mit der Zentralen Berechnungsabteilung/Prozesssimulation der Schaeffler Technologies AG. Ein zweiter Preis wurde nicht vergeben, den dritten erhielt Dr.-Ing. Drazen Veselovac für die Dissertation „Process and Product Monitoring in the Drilling of Critical Aero Engine Components“ (RWTH Aachen, Lehrstuhl für Technologie der Fertigungsverfahren).

Im Segment Product Innovation erhielt Dr.-Ing. Christoph Hentschke für seine Dissertation „Prognose des Verschleißverhaltens langsam laufender Wälzlager unter Berücksichtigung der Reaktionsschichtbildung“, die am Institut für Maschinenelemente und Maschinengestaltung (IME) der RWTH Aachen verfasst wurde. Im Bereich Market Strategy wurde die Dissertation von Dr. Christina Kühnl zum Thema „Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement – eine empirische Betrachtung aus Hersteller- und Anwendersicht“ mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet. Sie entstand an der Universität Mannheim, Fakultät für Betriebswirtschaft. Jeweils den zweiten Preis erhielten Dr.-Ing. Nikolaj Krasokha für den Forschungsbericht „Konzept zur Verbesserung der Meerwasserbeständigkeit von Wälzlagerstahl“ (Ruhr-Universität Bochum, Lehrstuhl für Werkstofftechnik) und Dr.-Ing. Sahar Mirzaei für die Dissertation „Entwicklung und Erprobung der Bildderotator-Messtechnik am Beispiel der Schlupfmessung von Wälzlagern“ (Leibniz Universität Hannover, Institut für Mess- und Regelungstechnik).

Dr.-Ing. Thomas Stahl (Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, Konstruktionstechnik) erhielt für die Dissertation „Einfluss von Drehzahl- und Lastkollektiven auf die Entwicklung von Reibmoment und Temperatur in Wälzlagern“ einen Anerkennungspreis sowie Dr. Christina Kühnl für ihre Dissertation „Erfolgsfaktoren im Innovationsmanagement – eine empirische Betrachtung aus Hersteller- und Anwendersicht“ (Universität Mannheim, Fakultät für Betriebswirtschaft).

Darüber hinaus wurden im Rahmen der Schulischen Förderung drei Projekte ausgezeichnet. Ein erster Preis ging an das Gymnasium Ernestinum in Coburg für das Projekt „Columbus – ein Schul- und Lehrzyklotron“. Den zweiten Preis erhielt das Rhön-Gymnasium, Bad Neustadt, der dritte Preis ging an das Gymnasium Bad Königshofen. Drei weitere Anerkennungspreise an Gymnasien aus Schweinfurt in Höhe von insgesamt 1500 Euro werden auf einer gesonderten Veranstaltung am 2. Mai 2013 bei Schaeffler übergeben. Alle Schulen stellen dann ihre Projekte auf einem „Marktplatz der Ideen“ vor.

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