Schumacher: Am Anfang nicht zu viel verlieren: Am Ende vorne stehen

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(motorsport-magazin.com) Erwartet groß war das Interesse, als Michael Schumacher am Donnerstagmorgen in Bahrain bei einer örtlichen Mercedes-Niederlassung vor dem ersten Rennwochenende seiner Comeback-Saison vor die Medien trat. Dabei musste der Rekordweltmeister gleich noch einmal klarstellen, warum er denn überhaupt wieder Rennen fahren will. "Mir haben einfach das Rennfahren und die Kämpfe auf der Strecke gefehlt", sagte Schumacher.

Kämpfe wird er dieses Jahr wohl genug austragen können, die junge Generation der Formel 1 dürfte heiß darauf sein, sich mit ihm zu messen. Schumacher selbst hatte aber noch keinen bestimmten Gegner im Sinn, mit dem er sich unbedingt messen will. "Wenn man im Auto sitzt und den Helm aufhat, ist es egal, wer der direkte Konkurrent ist. Ich freue mich auf keinen speziellen Gegner", erklärte er.

Respekt für alle

Er gelobte aber schon einmal, nicht zu aggressiv fahren zu wollen, da dabei immer zu berücksichtigen sei, dass das eigene Auto auch Schaden nehmen könne. Schumacher rechnete aber ohnehin nicht damit, dass es zu größeren Schwierigkeiten kommen wird. "Die Leute, die vorne fahren, haben alle genug Erfahrung. Ich respektiere alle Piloten", meinte er und blickte ein wenig auf seinen Einstieg in die Formel 1 zurück, als er noch gegen Leute wie Alain Prost oder Ayrton Senna fuhr.

Bei seinem Debüt hatte Schumacher noch viel Respekt, die Formel 1 schien ihm weit entfernt, schnell merkte er dann aber, dass auch der Rest nur mit Wasser kocht. Als beste Wasserkocher 2010 sah er neben Mercedes noch Red Bull, Ferrari und McLaren, weswegen er eine harte, aber nicht seine schwierigste Saison erwartete. "Es ist egal, wie viele Konkurrenten man hat. Hat man bis zum letzten Rennen eine Chance auf den Titel, dann macht das keinen großen Unterschied."

Am Ende vorne stehen

Wie gut Schumacher letztendlich wirklich abschneiden kann, haben viele auch von der Güte seines Autos abhängig gemacht. In diesem Punkt wusste er noch nicht so genau, was er zu erwarten hat. Es werde darauf ankommen, wer von den Spitzenteams den größten Schritt gemacht habe, meinte er. "Für uns ist es vor allem wichtig, dass wir am Ende der Saison vorne stehen. Darum dürfen wir zu Beginn nicht zu viel an Boden verlieren", erklärte er.

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