Secma F16: Französisches Feuerzeug
Secma F16: Französisches Feuerzeug Bilder

Copyright:

Automarken A - Z: Secma F16: Französisches Feuerzeug Bilder

Copyright:

Automarken A - Z: Secma F16: Französisches Feuerzeug Bilder

Copyright:

Automarken A - Z: Secma F16: Französisches Feuerzeug Bilder

Copyright:

Automarken A - Z: Secma F16: Französisches Feuerzeug Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(10) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(9) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(8) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(7) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(6) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(5) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(4) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(3) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild(2) Bilder

Copyright:

Secma F16: Französisches Feuerzeug - Bild Bilder

Copyright:

Von Gerhard Prien

Kurz und nüchtern – und dem Fahrzeug und seinem Charme kein bisschen angemessen – lesen sich die Basisdaten des Secma F16 so: In Frankreich gebautes Cabrio, gerade mal 560 Kilogramm leicht, Leistung erwachsene 105 Pferdestärken, Beschleunigung von 0 auf 100 km/h in 5,9 Sekunden.

Das ganze Paket gibt es zum Preis von 17.900 Euro. Damit könnte man den Beitrag eigentlich beenden. Und alle Leser über die weiteren Details des Flitzers im Unklaren lassen. Aber so soll es nicht sein, so darf es nicht sein. Hier also die Fakten.

Das Grundlegende vorab: Fahrer und Beifahrer müssen auf Komfort weitgehend verzichten. Der Secma F16 ist von seinen Erbauer konsequent aufs Wesentliche reduziert und als recht kompromisslose Fahrmaschine konzipiert worden. Wesentlich heißt in diesem Zusammenhang: Ein Motor, vier Räder und ein Feigenblatt von Karosserie. Das Ergebnis dieses minimalistischen Konzepts ist: Fahrspaß pur. Der deutsche Importeur, Hardy Dupont aus dem saarländischen St. Wendel, sieht das Autochen denn auch „als ultimatives Spaßmobil“. [foto id=“99178″ size=“small“ position=“right“]

Angetrieben wird der F16 von einem 16-Ventiler-Vierzylindermotor aus dem Renault Mégane, der aus 1.600 ccm Hubraum muntere 105 Pferdchen traben lässt. Da der kleine Franzose nur schlappe 560 Kilo wiegt, resultiert daraus ein Leistungsgewicht von gerade mal 5,3 Kg pro PS. Kein Wunder, dass die Kiste abgeht wie Schmidts Katze.

Die Zielgruppe des spartanischen Roadster umfasst 20- bis 70-jährige Singles und Familienväter, Frauen, Männer, Erst-, Zweit- oder Viertwagenkäufer, geoutete Verrückte oder so genannte „normale“ Menschen, die ein Mal im Leben ein bisschen unvernünftig sein wollen. Und eben alle anderen, die sich angesprochen – und vom französischen Flottchen angezogen – fühlen. Die ganze Reihe der kleinen, britischen Roadster aus den 50er und 60er Jahren des vorigen Jahrhunderts vom Austin Healey Frogeye bis zum MG Midget lässt schön grüßen. Wer damals schon auf solch spannende und reizvolle Autos stand, dürfte sich über den F16 freuen wie ein kleines Kind über seine Weihnachtsgeschenke. Und das sind nicht nur Herren der Generation 55-plus.

Der Secma F16 kommt nicht aus einem marketingmäßig durchorganisierten Großkonzern, geleitet von [foto id=“99179″ size=“small“ position=“left“]blaubebrillten Marketingfuzzies. Da würde er vermutlich nie die Konstruktionscomputer verlassen. Er stammt aus einer Familie, die sich den Spaß an motorisierter Fortbewegung auf die Fahnen geschrieben hat. Sie huldigt dem Fahrspaß in der Familienwerkstatt in der Nähe der nordfranzösischen Stadt Lille. Dort schrauben, kleben und hämmern rund 20 Autoverrückte unter der Leitung der autoverrückten Renards, von Vater und Mutter plus Sohn, gemeinsam in einer blitzsauberen Fabrik die heißen Geräte zusammen. Beinahe alles Spaßgeräte, aber auch nützliche Spezialvehikel mit drei, vier oder sechs Rädern. Neben der eher spaßorientierten Klientel stehen hoch seriöse Auftraggeber wie Feuerwehr, Behörden oder Wissenschaftler auf der Kundenliste. Und das schon seit etwas über einem Jahrzehnt.

Weiter auf Seite 2: Von Handarbeit und Fahrspaß …

{PAGE}

[foto id=“99180″ size=“full“]

Beinahe alles, was die Menschen dort in der französischen Provinz liebevoll zusammenmontieren, haben sie zuvor selbst angefertigt. Keine Welle, die nicht selbst gedreht, kein Stahlteil, das sie nicht eigenhändig gebogen oder verschweißt, kein konstruktives Detail, das sie nicht an Ort und Stelle gefertigt hätten. Selbst die Kunststoffteile werden im Hause geformt. Von Spezialisten, die sich (außer von modernen High-Tech-Robotern) [foto id=“99181″ size=“small“ position=“right“]von niemandem zuarbeiten lassen.

Das Ergebnis ihrer Handarbeit ist recht erfreulich geraten. Dem Secma F16 sieht man an, dass er für den Spaß am Fahren gebaut ist und für nichts, aber auch rein gar nichts sonst. Dank der verbauten Großserientechnik von Renault und Peugeot verläuft der Alltag mit dem äußerst offenenherzigen Funmobil eigentlich völlig unspektakulär. Gerade mal sechs Liter Verbrauch, wenig Steuer, geringe Versicherungsbeiträge. Das klingt sehr nach Sparmobil, nach Vernunft. Doch wie anders wird der durch nüchterne Zahlen erzeugte Eindruck, wenn der 16-Ventiler im Rücken des Fahrers zum Leben erwacht. Rein mit dem ersten Gang, ab geht die Post. Nach knappen fünf Sekunden zerrt der Fahrtwind mit 100 km/h an den Haaren und strafft die Wangen. Kurven liegen dem F16, das Ding fährt wie auf der Straße festgedübelt, die Go-Kart-Straßenlage zaubert ein Grinsen aufs Gesicht. Die rot belederten Schalensitze liegen so tief, dass man einem Dackel an einer roten Ampel ins Auge schauen könnte. Kein Zweifel, Familie Renard weiß was Fahrspaß ist.

Offen ist der F16 – logisch – ein Schönwetter-Auto. Als Option gibt es ein Dach aus zwei Flügeltüren, das der Taschenrakete die Anmutung eines zu heiß gewaschenen Lamborghini verleiht. Reines Alibi, das nicht mal drei [foto id=“99182″ size=“small“ position=“left“]Meter lange Rennerle „muss“ offen gefahren werden. Die Kiste ist nix für all jene Zeitgenossen, die schon zu Lebzeiten tot in den Fensterkreuzen hängen und deren wichtigste Entscheidungen an der Kühlbox im Supermarkt getroffen werden. Der F16 ist ein Mobil für all jene, die gerne mal auf der Landstraße einen 911er versägen.

In Anbetracht des Fahrspaßes, der günstigen Unterhaltskosten und des sportlichen Erscheinungsbildes sind die 17.900.— Euro Einstandspreis für den Hecktriebler gut angelegt. Für Fans, für Freaks, für alle, die einen Sonnentag schon ganz früh am Morgen genießen (können). Ein Motorrad oder ein Sportwagen mit ähnlichem Leistungsgewicht kosten ungleich mehr. Es wird echt mal Zeit nach dem Kontostand zu schauen …

 

Datenblatt: Secma F16

  Wassergekühlter Vierzylinder-4-Takt-Motor von Renault
  elektr. Einspritzung mit G-Kat
Hubraum 1.600 ccm
Getriebe manuelles 5-Gang Getriebe
Abmessungen 2.750 x 1.760 x 1.100 mm
Höchstgeschwindigkeit 180 km/h
Tankinhalt 18 Liter
Bereifung  
vorne 195/50 R15
hinten 225/45 R16
Gewicht 560 Kilogramm
  hydraulische, belüftete Scheibenbremsen vorne
  hydraulische Scheibenbremsen hinten
Preis 17.900 Euro

Deutscher Import: www.taschenrakete.de

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Alfa Romeo Tonale Concept.

„Car Design Award“ für den Alfa Romeo Tonale

Audi SQ8 TDI

Audi schickt den stärksten Serien-Diesel auf die Straße

Ratgeber: Gebrauchte um die 10 000 Euro für die Familie

Ratgeber: Gebrauchte um die 10 000 Euro für die Familie

DISKUTIEREN SIE ÜBER DEN ARTIKEL

Bitte beachte Sie unsere Community-Richtlinien.

Le petite Rouge

Oktober 3, 2014 um 3:07 pm Uhr

Seit ich den Secma F16 habe, habe ich jede Minute darin genossen, egal, ob es kalt oder nass war. Sicherlich kein Anfängerauto, mit (akzeptierbaren) Macken aber dafür einem Fahrspass, der enorm ist.
Und das Beste: die Reaktionen der Umwelt sind ausschließlich positiv, egal, welchen Alters die Leute sind. Ein totales „Gute-Laune-Auto“, das schafft in diesem Ausmaß wohl kein anderes Fahrzeug.

Gast auto.de

Oktober 8, 2009 um 7:18 pm Uhr

Endlich mal ein Auto nach meinem Geschmack.Aber ein Motorrad kostet eher 14000 Euro.Klaase Teil

Gast auto.de

August 27, 2009 um 4:47 pm Uhr

zumindestmal für meine Zahnbrüste und Ersatzunterhose sollte eine kleine Handschuhfach haben… 180 km/h schnell? brrrr, Schüttelfrost…

Gast auto.de

August 26, 2009 um 7:46 pm Uhr

Der Flitzer ist ein Knaller. Endlich kommt Bewegung in die Welt der kleinen Sportwagen für einen Preis, den sich nicht nur Millionäre leisten können.
Wenn das Wägelchen auf unseren Strassen verkehrt, wird mancher denken:"hier
überholt Jamens Bonn oder Superman". Das ist ein Knaller, ein Hingucker: Ooh, was war das eben? und sicher andere Bemerkungen. Persönlich gefällt mir der Wagen. Nur , die Kotflügel scheinen zu dicht an den Reifen zu liegen. In der Praxis würde ich mir den gerne ansehen wollen. Weiter so, liebe Franzosen!

Gast auto.de

August 26, 2009 um 4:42 pm Uhr

Klingt witzig – ok. Aber wo und wie kommt man an Ersatzteile?!? So’n Stoßdämpfer hält ja auch nicht ewig.. Ganz zu schweigen von einem eventuellen Scheibenbruch… Ok, ich bin zu rational, is‘ also nix für mich:-)

Comments are closed.

zoom_photo