Senioren auf dem Fahrrad – Für jeden Geschmack das passende Rad
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Die Zeiten der auf Anhieb als Senioren-Rad erkennbaren Zweiräder mit tiefen Durchstieg und einem Layout, das irgendwie an einen Rollator erinnerte, sind längst vorbei. Bilder

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Dank der fortgeschrittenen Technik ist auch sportliches Fahren für ältere Radamateure problemlos möglich. Bilder

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Für viele Vertreter der Generation 60plus ist ein Sonntag ohne Ausflug auf einem sportlichen Rennrad undenkbar. Bilder

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Für viele Vertreter der Generation 60plus ist ein Sonntag ohne Ausflug auf einem sportlichen Rennrad undenkbar. Wenig sportliche Senioren nutzen den elektrischen Rückenwind ihres Pedelec, während die Genussradler-Fraktion weder den noch die besonders dynamischen Attribute des Radfahrens benötigt, um einen längeren Ausflug zu fahren. „So wie sich der Lebensstil und das Lebensgefühl dieser Generation in den vergangenen Jahren verändert hat, genauso hat sich parallel dazu die Radtechnik diversifiziert“, beschreibt der Fachbuchautor und Chef des Pressedienst-Fahrrad, Gunnnar Fehlau die Situation beim Radangebot für Senioren.

Längst haben alle Hersteller in den einzelnen Segmenten Angebote für diese Zielgruppe entwickelt. Dank der fortgeschrittenen Technik ist auch sportliches Fahren für ältere Radamateure problemlos möglich. Komponenten-Spezialisten wie Shimano, Sram und Campagnolo[foto id=“515948″ size=“small“ position=“right“] bieten eine Vielzahl von Schaltungen an. Anfangs bei den Hardcore-Sportlern als „Mädchen-Übersetzung“ verpönt, haben sich in dieser Altersgruppe die Schaltgruppen mit drei Kettenblättern durchgesetzt. Mit einem darauf abgestimmten Ritzelsatz am Hinterrad verlieren viele Steigungen ihren Schrecken, erlebt auch der Senioren-Rennradfahrer einen Hauch von Tour de France. Allerdings kann die Tour schnell zur Tortur werden, wenn die einzelnen Komponenten nicht optimal aufeinander abgestimmt sind. Sattel, Lenker und Bedienhebel müssen so zusammenpassen, dass alles ineinander greift. Ein Fehler in diesem System kann fatale Folgen haben. Deshalb empfiehlt sich für sportlich ambitionierte ältere Radler (und nicht nur für die) der Gang zum Fachhandel, wo diese Elemente zu einem erfolgreichen Ganzen komponiert werden.

Qualität, Komfort, einfache Bedienung, guter Service und Sicherheit werden von der älteren Kundschaft verlangt. Für jüngere Radler mag es durchaus unterhaltend sein, die Schaltung mittels Inbus-Schlüssel selbst einzustellen, die meisten Vertreter der Generation 60plus können darauf gerne verzichten. Viele ältere Zeitgenossen haben noch die unverwüstlichen Dreigang-Nabenschaltungen als besonderen Komfort erlebt. Der Genussradler von heute verzichtet ganz aufs Schalten, wenn er die entsprechenden Komponenten gewählt hat. Die Elektronik erkennt dabei die unterschiedlichen Belastungen und wählt die entsprechende Übersetzung. Ähnlich komfortabel ist die 14-Gang-Nabenschaltung von Roloff, deren Gänge zwar von Hand gewechselt werden müssen, dafür aber einen besonders hohen Fahrkomfort bieten.

Untrennbar mit dem Begriff Generation 60plus verbunden sind inzwischen die Pedelecs mit elektrischer Trittunterstützung, die es zudem in allen Segmenten und in ansprechenden Designs auf dem Markt gibt. Sie ermöglichen dem älteren Radler auch bei widrigen Bedingungen „im persönlich optimalen Belastungsbereich zu bleiben“, erklärt der Radexperte an der Deutschen Sporthochschule in Köln, Achim Schmidt.

Für Pedelecs bieten die Komponentenhersteller [foto id=“515949″ size=“small“ position=“left“]eine Vielzahl von Automatikschaltungen an, die sich an den voreingestellten Trittfrequenzen orientiert und automatisch die passende Übersetzung bietet. Zusätzlichen Komfort ermöglichen Federungssysteme, mit denen Stöße und Vibrationen neutralisiert werden und die bei allen Rädern – vom Renner bis zum Stadtrad montiert werden können.

Für Wiedereinsteiger spielt die vor allem in Deutschland noch immer beliebte Rücktrittbremse eine bedeutende Rolle. Daher bieten viele Hersteller diese Art der Verzögerung parallel zu den Modellen mit modernen Hydraulik-Scheibenbremsen an. Allerdings lohnt sich eine Probefahrt mit den modernen Bremssystemen. Im Kapitel einfache Bedienung punkten bei den Senioren die aktuell üblichen Lichtanlagen mit Nabendynamo und LED-Beleuchtung einschließlich Standlicht vorne und hinten. Schon in der Preisklasse von 700 bis 1.000 Euro sind diese Anlagen sensorgesteuert und schalten sich automatisch ein. Am Ende fehlen nur noch ein Pulsmesser und ein gut durchlüfteter Helm, um Gesundheit und Sicherheit zu garantieren.

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