Sensor von Continental kann Position fahrstreifengenau erkennen
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Mit einer Fusion von Fahrdynamiksensoren und GPS-Daten ermöglicht Continental zukünftig eine fahrstreifengenaue Positionsbestimmung von Fahrzeugen. Der neue Sensor M2X Pro (Motioninformation 2 X Provider) stellt anderen Steuergeräten Bewegungsinformationen des Fahrzeugs sowie eine präzise Zeitbasis zur Verfügung. Eine exakte Positionsbestimmung ist insbesondere für Car2X-Kommunikation eine wichtige Voraussetzung. Fahrdynamiksensoren oder GPS allein boten bisher noch kein vergleichbares Maß an Präzision und Zuverlässigkeit, zum Beispiel weil die GPS-Verbindung an Brücken oder Hochhäusern teilweise gestört wird.

„Da für alle Car2X-Aktivitäten die genaue Position des Fahrzeugs benötigt wird, sind wir mit dem M2X Pro in der Entwicklung von Car2X-Systemen einen wichtigen Schritt vorangekommen“, sagt Dr. Peter Rieth, Leiter Systems & Technology bei der Continental-Division Chassis & Safety.

M2X Pro verbindet die Daten der Fahrdynamiksensoren für die elektronische Stabilitätskontrolle mit GPS-Daten, die als externe Referenz zur absoluten Positionsbestimmung dienen. Die Sensorfusion des Systems stellt die fahrdynamischen Daten des eigenen Fahrzeugs anderen Steuergeräten zur Verfügung. Da M2XPro so ausgelegt ist, dass er bereits im Fahrzeug vorhandene Sensoren nutzt und zusätzlich mit GPS-Daten vernetzt, kann er einfach in bestehende Fahrzeugarchitekturen integriert werden.

Momentan liegt eine Konzeptstudie des neuen Sensors vor, die in Prototypfahrzeugen erfahrbar ist. Bis 2015 wird M2X Pro weiterentwickelt, so dass der Sensor in den ersten Car2X-Systemen eingesetzt werden kann. Hierfür lässt sich M2X Pro auch mit dem Intelligenten Antennen-Modul von Continental kombinieren: So werden die genauen Fahrzeugdaten nicht nur allen fahrzeugeigenen Systemen zur Verfügung gestellt, sondern können auch an die umgebende Infrastruktur gesendet werden. „Mit der Kombination aus lediglich zwei Komponenten – dem M2X Pro und dem Intelligenten Antennen-Modul – ermöglichen wir ein kostengünstiges Car2X-System und zeigen gleichzeitig die vielfältigen Systemintegrationsmöglichkeiten innerhalb des Continental-Konzerns“, so Dr. Rieth.

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