Service: Fahrzeugpannen vermeiden
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Es ist das Schreckgespenst für jeden Autofahrer. Mitten in voller Fahrt leuchtet eine Warnlampe auf oder das Auto zieht zu einer Seite – eine Panne. Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) empfiehlt ein kompaktes Vorsorgeprogramm, um solche Erlebnisse möglichst zu vermeiden oder gibt auch Tipps, um schnell wieder flott zu werden.

Vor längeren Fahrten sollte überprüft werden, wann der nächste planmäßige Werkstattaufenthalt vorgesehen ist und dieser im Zweifel lieber vorgezogen werden. Viele Arbeiten, die in diesem Zusammenhang erledigt werden, dienen auch der Pannenvorsorge. Reifen und Bremsen, Keilriemen und Kupplung, Zündanlage und Fahrwerk werden da in der Regel ebenso überprüft wie Füllstände von Motoröl, Batterie, Bremssystem, Kühler, Klima- und Scheibenwaschanlage. Viele Autowerkstätten bieten auch so genannte Fahrzeug-Kurzchecks zu besonders günstigen Preisen an.

Der Fahrer kann aber auch viele Sachverhalte selber überprüfen und eventuelle Schwachstellen beheben. Die (Sommer-) Reifen sollten wenigstens noch eine Profiltiefe von drei Millimeter aufweisen.

Der Reifenluftdruck muss bei Beladung erhöht werden. Die korrekten Werte stehen in der Betriebsanleitung oder im Tankdeckel, respektive im Einstieg der Fahrertür. Dabei sollte auch der Luftdruck des Reserve-/Notrads (sofern vorhanden) nicht vergessen werden.

Der Motorölstand sollte überprüft werden. Auch ist es nicht verkehrt vorsorglich Reserveöl mitzunehmen, am besten die gleiche Spezifikation, die beim letzten Ölwechsel eingefüllt wurde.

Auch die Bremsflüssigkeit sollte überprüft werden. Die Mindestfüllhöhe ist an der entsprechenden Markierung des Behälters von außen ablesbar.

Füllen Sie die Scheibenwaschanlage mit der empfohlenen Mischung von Scheibenreiniger und Wasser auf. Werfen Sie einen Blick auf die Wischerblätter, damit Sie auch bei Fahrten im Regen den Durchblick behalten.

Auch die Fahrzeugbeleuchtung sollte überprüft werden. Nehmen sie auch dann Ersatzleuchten mit, wenn sie diese auch nicht selber wechseln können, vermeiden so aber im Zweifelsfall die Wartezeit auf das Ersatzteil.

Denken Sie beim Packen auch an Taschenlampe, Regenjacke und leichte Handschuhe, damit Sie im Pannenfall des Nachts oder bei Nässe und Kälte nicht schutzlos dastehen.

Warnweste, Warndreieck und Verbandkasten sind in vielen Ländern Pflicht. Aber die bloße Mitnahme reicht nicht aus. Die GTÜ empfiehlt, besonders den Verbandkasten regelmäßig unter die Lupe zu nehmen. Sind der Inhalt komplett und das Haltbarkeitsdatum noch nicht abgelaufen? Bei hohen Temperaturen, wie sie im Auto zumal im Sommer entstehen, ist der Inhalt häufig schon vor dem Verfallsdatum nur noch eingeschränkt brauchbar.

Als Rettungsanker empfiehlt die GTÜ Abschleppseil und Starthilfekabel. Vorsicht ist aber auch hier angebracht. Zur Vermeidung unnötiger Blechschäden im Zweifel besser die Abschlepp-Profis rufen. Fahrzeuge mit Bremsdefekten dürfen grundsätzlich nicht per Seil abgeschleppt werden. Autobahnen dürfen dabei nur bis zur nächsten Ausfahrt benutzt werden. Beide Fahrzeuge müssen die Warnblinkanlage einschalten.

Gerade auf Auslandsreisen häufen sich Reifenpannen. Sei es, weil der Straßenzustand dort oft noch stärker als bei uns zu wünschen übrig lässt, oder auch, weil der Luftdruck vor Fahrtantritt nicht kontrolliert wurde und nun die Pneus der höheren Beladung nicht standhalten. Wohl dem, der wenigstens ein Notrad, besser noch ein vollwertiges Ersatzrad dabei hat. Denn die heute immer häufigeren „Tirefit-Sets“ können allenfalls kleine „Stichverletzungen“ in der Reifenlauffläche abdichten.

Ein erfolgreicher Reifenwechsel setzt Dreierlei voraus: Erstens einen funktionierenden Wagenheber, mit dessen Bedienung man sich vor Fahrtantritt in aller Ruhe vertraut gemacht haben sollte, damit er zur Vermeidung von Schäden ordnungsgemäß am richtigen Punkt des Schwellers angesetzt wird. Zweitens einen Radmutterschlüssel, besser noch ein hochwertiges Radkreuz. Drittens das passende Radschloss für spezielle Schrauben, die besonders bei teuren Alufelgen häufig als Diebstahlschutz verwendet werden.

Notrufnummern gehören ins Handschuhfach. Notieren Sie die Servicenummern von Automobilclub, Automobilhersteller, Bank und Kreditkarte sowie Versicherungen, bei der Sie einen Auslandskrankenschutz oder einen Schutzbrief fürs Auto abgeschlossen haben.

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