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Das ging daneben: Die Dämpfer sind verschlissen Bilder

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Gut gemeistert: Ausweichmanöver mit neuwertigen Stoßdämpfern Bilder

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Der Unterschied zwischen einem straff-sportlichen Kompaktwagen und einem heftig wankenden Fahrzeug ist manchmal nicht besonders groß. Es genügen verschlissene Stoßdämpfer – und dieser Verschleißprozess vollzieht sich schleichend und meist unbemerkt.  

Der Einfluß der Stoßdämpfer auf das Fahrverhalten ist im direkten Vergleich am besten zu erleben. Ein paar Runden am Lenkrad eines vom Zulieferer Monroe zur Verfügung gestellten, aktuellen Seat-Modells mit neuen Stoßdämpfern und das gleiche Programm mit[foto id=“370629″ size=“small“ position=“left“] in der Leistung um 50 Prozent reduzierten Dämpfern zeigt überdeutlich, welch entscheidenden Einfluss die Bauteile haben.  

Während der Seat mit neuen Dämpfern bei Ausweich- und Bremstests straff und sehr gut kontrollierbar bleibt, verliert der Wagen mit verschlissenen Dämpfern erheblich an Dynamik und Sicherheit. Beim Bremsen schwingt das Auto heftig nach, beim Ausweichen wankt der Aufbau und schaukelt sich auf. Bei einem realen Ausweichmanöver stiege die Wahrscheinlichkeit eines Kontrollverlusts über das Fahrzeug erheblich.

Das Risiko lässt sich auch quantifizieren:

Der Bremsweg aus 80 km/h steigt nach TÜV-Rheinland-Messungen um 2-3 Meter; bei einem Aquaplaning-Test verloren die Fahrzeuge bereits bei 109 statt bei 125 km/h die Haftung; ebenso steigt der Reifenverschleiß.  

Tückisch ist, dass verschlissene Dämpfer bei einer Sichtüberprüfung nicht ohne weiteres zu erkennen sind. Keineswegs immer zeigt sich der Funktionsverlust durch Ölleckagen an. Jörg Lorenz vom Stoßdämpferhersteller Monroe berichtet, dass sich bei kostenlosen Prüftagen in verschiedenen Werkstätten knapp 50 Prozent der überprüften Dämpfer als defekt erwiesen hätten.  

Vermeiden lässt sich das Risiko nur durch regelmäßige Kontrollen – Monroe empfiehlt dies alle 20.000 Kilometer. Ab 80.000 Kilometer sei ein Austausch der Dämpfer sinnvoll.

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