Standheizung erhöht Sicherheit und Komfort

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Im Winter ist die morgendliche Fahrt zur Arbeit kein
Vergnügen: Scheiben müssen freigekratzt werden, eventuell sind auch die Türschlösser zugefroren und müssen enteist werden. Sind die Scheiben endlich rundum frei, nimmt der Autofahrer durchgefroren im kalten Auto Platz und kämpft sogleich gegen die beschlagenden Scheiben.

Die ganze Mühe kann man sich mit dem Einbau einer Standheizung sparen.
Dafür sprechen neben dem gesteigerten Komfort auch Sicherheits- und Umweltaspekte. So kratzen viele Autofahrer nur notdürftig ein Guckloch frei und riskieren dabei vor allem, Fußgänger und Radfahrer zu übersehen. Bei einem Unfall steht unter Umständen der Versicherungsschutz auf dem Spiel.

Vorteile wiegen Nachteile auf

Zwar benötigt eine mit Kraftstoff betriebene Standheizung pro morgendlichem Einsatz bis zu 0,3 Liter Sprit; dennoch trägt das Gerät, das sowohl den Innenraum als auch den Motor erwärmt, zur Reduzierung von Schadstoffemissionen bei. Denn der vorgewärmte Motor verbraucht deutlich weniger Kraftstoff als ein Triebwerk beim Kaltstart, kompensiert dadurch den Eigenverbrauch der Heizung und bringt den Katalysator schneller auf Arbeitstemperatur. Durch die Erwärmung nimmt auch der Kaltstartverschleiß des Motors ab.

Die meisten Hersteller bieten Standheizungen für Neufahrzeuge ab Werk oder über das Zubehörprogramm an. Erstausrüstungs- und Nachrüstgeräte sind ab rund 750 Euro erhältlich. Moderne Geräte sind ungefähr so kompakt wie ein CD-Wechsler und passen in nahezu jeden Motorraum. Den Einbau, der Eingriffe in Kraftstoffsystem und Bordelektronik erfordert, sollte man aber der Fachwerkstatt überlassen, raten die Experten des TÜV Rheinland.

Am Vorabend wird die Startzeit für den nächsten Morgen programmiert; noch komfortabler ist der Start per Fernbedienung von der Wohnung oder abends vom Büro aus. Eine billigere, aber weniger komfortable Alternative zur Standheizung sind Vorwärmsysteme. Hier muss das Fahrzeug allerdings über Nacht an eine 230-Volt-Steckdose angeschlossen werden.

mid

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