Suzuki Burgman 650 Executive: Exclusiv-Klasse
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Der neue Groß-Roller Suzuki Burgman 650 Executive präsentiert sich in einer komplett überarbeiteten Version mit bewährter Antriebstechnik zu Preisen ab 10 490 Euro. Mit dem stetig wachsenden Angebot leistungsstarker und geräumiger Roller haben sich auch die Nutzungsgewohnheiten geändert. Die Devise heißt: weg vom Kurzstrecken-Fahrzeug für kleine Erledigungen in der Stadt und hin zum Freizeitfahrzeug. Das Paradestück dieser Roller-Gattung ist der 1998 erstmals vorgestellte Burgman. Bisher hat Suzuki weltweit mehr als 83 000 Stück des 650er Modells verkauft, knapp zehn Prozent davon alleine in Deutschland.

Ein Suzuki Burgman genießt fast Kultstatus, denn seine Besitzer schwören auf seine Vorzüge in Sachen Komfort, Platzangebot und Ausstattung. Jahrelang blieb das Modell nahezu unverändert, aber die wachsende Konkurrenz von BMW C 650 GT, Gilera GP 800 und Kymco Myroad 700 machte eine intensive Modellpflege notwendig. Die rundliche, barocke Form der Maschine hat der Hersteller beim neuen Modell zwar aufgefrischt, aber der Roller wirkt immer noch leicht bieder. Das 90er-Jahre-Image kann er nicht so recht ablegen. Die Anordnung der Armaturen, Schalter und Knöpfe am Lenker wirkt [foto id=“462669″ size=“small“ position=“left“]altbacken, der Schaltkasten für die Griffheizung wie eine Beleidigung für die Augen. Burgman-Fans kennen das nicht anders und finden es gar nicht so schlimm, ja sogar praktisch.

Das neue Modell orientiert sich am Bewährten

Als Antrieb dient ein 638-ccm-Zweizylinder-Reihenmotor mit zwei obenliegenden Nockenwellen. Die Modellpflege bescherte dem flüssigkeitsgekühlten Vierventiler zahlreiche neue Komponenten: So sind Ventile, Federn, Kolbenringe, Lager und Kupplungsscheiben neu, zudem erhielt die Einspritzanlage feinere Düsen zur besseren Verwirbelung des Kraftstoffs. Alle Maßnahmen reduzieren die Reibung im Motor und damit Verbrauch, die Geräusche und die Abgas-Emissionen. 15 Prozent Spritersparnis verspricht der Hersteller durch diese Maßnahmen. Das entspricht nun einem Verbrauch von unter 5 Litern Kraftstoff auf 100 km und ist ein realistischer Wert, wie die ersten Testfahrten gezeigt haben. Eine Eco-Drive-Anzeige im Cockpit signalisiert zudem, wann der Fahrer besonders sparsam unterwegs ist. Auch haben die Techniker eine Auspuffanlage mit schlankem Endtopf und dreieckigem Querschnitt und längerem Katalysator verbaut.

Bei der Kraftübertragung setzen die Japaner ein Automatik-Getriebe mit verschiedenen Bedienmöglichkeiten ein: „Drive“ entspricht dem Automatik-Modus für alle Gelegenheiten und ist vor allem für den Stadtbetrieb geeignet. Die Auswahl „Power“ setzt die Drehzahl um 1 500 U/min höher, steigert das Ansprechverhalten des Motors und sorgt für eine bessere Beschleunigung. Darüber hinaus kann der Fahrer im manuellen Fahrmodus fünf Gangstufen selbst schalten. In der Praxis ist der sparsame Drive-Modus ratsam. In Sachen Gasannahme und unmittelbarer Umsetzung in Vortrieb gehört der Burgman [foto id=“462670″ size=“small“ position=“right“]zum Besten, was der Rollermarkt zu bieten hat. Mit den Modifizierungen läuft der Motor noch weicher und verführt noch mehr zu einer fast aktiv sportlichen, anstelle einer gemütlichen Fahrweise.

Der Suzuki-Tourer läuft nicht nur ruhig, sondern auch sehr stabil. Der Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen ist am Heck im Vergleich zum Vorgängermodell etwas schlanker geworden. Außerdem kommt am Heck eine Aluschwinge zum Einsatz. Das gesamte Hinterteil des Burgman fällt jetzt niedriger aus und wirkt nicht mehr so ausladend wie beim Vorgänger. Auf der kurvenreichen Teststrecke im Odenwald zeigte der Scooter trotz einer Masse von 277 Kilogramm seine Beweglichkeit und beschleunigte temperamentvoll aus den Ecken, ohne seine Linie zu verlieren. Lediglich bei voller Ausreizung des Leistungsvermögens ist eine leichte Unruhe an den Lenkerenden zu spüren. Die Höchstgeschwindigkeit beträgt 160 km/h. Dabei ist der Roller selbst extremen Fahrsituationen gewachsen. Dafür setzt Suzuki statt des bisherigen Bosch-Antiblockier-Bremssystems ein neues ABS von Nissin ein. Zudem sind die Bremsscheiben nun schwimmend gelagert, was dem Verformen der Scheiben bei starken Bremsmanövern vorbeugt.

In Sachen Ausstattung gilt der Japaner als Referenzmodell. In der hierzulande angebotenen Executive-Version ist die Serienausstattung umfangreich: Dazu gehören Heizgriffe, Sitzbankheizung, ein elektrisch um zehn Zentimeter in der Höhe verstellbares Windschild und elektrisch einklappbare Spiegel. Zur weiteren Ausstattung zählen ein 12-Volt-Anschluss, eine Beifahrerlehne, eine verstellbare Lendenstütze für den Fahrer sowie eine Feststellbremse. Das Stauvolumen des Burgman ist unübertroffen. Unter der Sitzbank finden locker zwei Integralhelme sowie weitere Utensilien Platz. In der Frontverkleidung gibt es drei weitere Ablagefächer, in die sogar zwei kleine Wasserflaschen passen. Das neu entworfene Cockpit bietet analoge Anzeigen für die Geschwindigkeit und die Drehzahlen. Ein Digitaldisplay dazwischen gibt Auskunft über den Kilometerstand, den Durchschnittsverbrauch, den Tankinhalt, die Außentemperatur, die Uhrzeit und einen fälligen Ölwechsel. Zusätzlich gibt es ein Lämpchen für Glättegefahr.

Daten Suzuki Burgman 650 Executive

Motor: Flüssigkeitsgekühlter Reihenzweizylindermotor, vier Ventile, dohc, Einspritzung; 638 ccm Hubraum, 41 kW/55 PS bei 7 000 U/min, 62 Nm bei 6 400 U/min; 5-Gang-SECVT-Getriebe manuell und automatisch bedienbar, Fliehkraftkupplung
Fahrwerk: Doppelschleifen-Stahlrohrrahmen, Telegabel vorne, Einarm-Triebsatzschwinge mit Zentralfederbein hinten; zwei Scheibenbremsen vorne, eine Scheibe hinten, ABS
Maße und Gewichte: Reifen 120/70 R15 vorne, 160/60 R14 hinten; Maße 2270/1430/810 mm (L/H/B); Radstand: 1 585 mm, Sitzhöhe: 755 mm, Tankinhalt: 15 l, Leergewicht: 277 kg
Preis: 10 490 Euro

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