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„Technologische Speerspitze“: VW lässt neuen Touareg im April auch als Hybrid starten
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Der neue VW-Touareg kommt länger, breiter und flacher daher. Bilder

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Der neue VW-Touareg fährt auch als erster VW-Hybrid vor. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Heckansicht. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Blick ins Cockpit. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Heck-/Seitenansicht. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Radansicht. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Hintere Leuchteinheit mit Schriftzug. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Bei geöffneter Kofferraumklappe. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Hintere Leuchteinheit mit Schriftzug. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Blick auf Hinterrad und Heckabschluss. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Außenspiegel. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Leuchtheinheit mit Stoßfänger vorn. Bilder

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Der neue VW-Touareg: Frontgrill mit Markenlogo in der Mitte. Bilder

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Der neue VW Touareg wirkt wie die Neuauflage des Porsche-Schwestermodells Cayenne, ebenfalls in der Slowakei gefertigt, längst nicht mehr so wuchtig. Bilder

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Barberino – Eigentlich ist das Personal sein Verantwortungsbereich. Aber auch mit Absatzzahlen kennt sich Horst Neumann aus. Mit weltweit rund 500 000 verkauften Touareg der 2002 gestarteten ersten Generation – die zweite geht im April zu Einstiegspreisen ab unter 51 000 bis 73 500 Euro für den ersten Hybriden der Wolfsburger an den Start – sei damals jedenfalls ein „überaus erfolgreicher Einstand ins Oberklasse-Segment“ gelungen, sagt der Volkswagen-Vorstand und fügt ehrlich mit Blick auf ein anderes, genauso vor der Aktualisierung stehendes VW-Luxusmodell hinzu: „Beim Phaeton tun wir uns, wie Sie wissen, ungleich schwerer.“

Motoren um bis zu 25 Prozent sparsamer

Den Touareg nennt Neumann bei der Fahrvorstellung der Neuauflage jetzt in Barberino bei Florenz die „technologische Speerspitze der Marke“ – mit neuen Assistenz- und Sicherheitssystemen und mit Motoren, die um bis zu 25 Prozent sparsamer sind. Darunter der „in Europa bislang einzige SUV eines deutschen Herstellers als Hybridversion“, nachdem etwa die noble Toyota-Tochter Lexus schon vor fünf Jahren ihren RX-Offroader mit [foto id=“282258″ size=“small“ position=“right“]diesem alternativen Antrieb auf den Markt gebracht hat.

Bis Tempo 50 rein elektrisch

Den Touareg-Vollhybrid, der bis Tempo 50 rein elektrisch fahren kann, treibt ein Sechszylinder-Benzindirekteinspritzer an. Arbeitet er mit dem Elektromotor zusammen, boosten also beide, wie es in der Fachsprache heißt, kommen sie auf eine Gesamtsystemleistung von 380 PS und 580 Newtonmeter Drehmoment. Den Normverbrauch gibt VW zumindest laut Datenblatt mit etwas über acht Litern an. Nach unserer Testfahrt durch und um Florenz zeigte der Bordcomputer freilich deutlich über zehn Liter an – und das trotz des spritsparenden „Segelns“, wie Hybridentwickler Gustavo Alonso es beschreibt, wenn man selbst nur für Sekunden Gas wegnimmt und der Touareg fast lautlos ohne Verbrennungsmotor rollt.[foto id=“282259″ size=“small“ position=“left“]

Effizienter 240-PS-Turbodiesel

Eigentlich viel effizienter (und fast 23 000 Euro günstiger) kommt der 240 PS starke Sechszylinder-Turbodiesel mit Bluemotion-Technologie als Basismodell daher. Kraft ist auch bei ihm bereits genug vorhanden, um diesen in der Grundversion immerhin um gut 200 Kilo abgespeckten VW mächtig nach vorn stürmen und ihn sich dabei trotzdem im Schnitt beim Verbrauch mit weniger als siebeneinhalb Litern begnügen zu lassen. Der noch größere Achtzylinder-Selbstzünder mit 340 PS und bärigen 800 Newtonmetern löst jetzt den fast drei Liter durstigeren Zehnzylinder ab. Geplant ist, im Spätsommer noch den ebenfalls direkteinspritzenden Sechszylinder-Benziner mit 280 PS nachzuschieben.

Weiter auf Seite 2: Achtsufen-Automatik; Lasten bis 3500 Kilo; Datenblatt & Preis

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Video: VW Touareg Hybrid

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Erstmals Achtstufen-Automatik

In dem Allradler überträgt erstmals ein handschaltbarer Achtstufen-Automat den Antrieb auf die Räder, wobei die Gänge sieben und acht laut Produktmann Rolf Meyer als sparsamere Overdrive ausgelegt sind.

Mit Lasten bis 3500 Kilo

Der sauber verarbeitete, hochwertig anmutende und deutlich agilere Touareg, der Lasten bis 3500 Kilo ziehen [foto id=“282260″ size=“small“ position=“right“]kann, fährt länger, breiter und flacher vor. Alle verfügen über Bremsenergie-Rückgewinnung, Basisdiesel und Hybrid noch über Stopp/Start-Technik. Ins Stauabteil passen stattliche 580 bis fast 1650 Liter hinein, beim Hybrid sind es weniger. Die Rücksitzbank ist geteilt umklapp-, dazu längs verschiebbar.

Spezialpaket für härteren Einsatz

Es gibt ein besonderes Offroad-Fahrprogramm. Gegen Aufpreis ist der 240-PS-Selbstzünder mit Spezialpaket und Untersetzung für härteren Geländeeinsatz lieferbar. Die mögliche Elektronikassistenz reicht von der kamerabasierten Umfeldüberwachung über Spurhalte-, Spurwechselhilfe und Radartempomat, der notfalls bis zum Stand bremst, bis zum blendfreien Dauerfernlicht ebenfalls auf Kamerabasis. Zweifellos: Nicht nur Vorstand Neumann dürfte seine Freude am neuen Touareg haben.

 

Datenblatt

Motor: Zwei Sechs- und Achtzylinder-Turbodiesel, ein Sechszylinder-Benziner mit Elektromotor
Hubraum: 3,0, 4,2, 3,0 Liter
Leistung: 240, 340, 333 PS (plus 46 PS Elektromotor)
max. Drehmoment: 550/2000-2250, 800/1750-2750, 440/3000-5250 (kurzzeitig 580) Newtonmeter/Umdrehungen pro Minute
Beschleunigung: 7,8, 5,8, 6,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100
Höchstgeschwindigkeit: 218, 242, 240 Stundenkilometer
Umwelt: Laut VW Mixverbrauch 7,4/7,6, 9,1, 8,2 Liter pro 100 Kilometer, 195/199, 239, 193 Gramm Kohlendioxid-Ausstoß pro Kilometer
Grundausstattung (Auswahl): Stabilitätsprogramm, Seiten-, Kopfairbags, Klimaanlage, CD/MP3-Radio, 17/18-Zoll-Räder, 235/255er-Reifen
Preis: 50 700, 70 800, 73 500 Euro

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