Test Ducati Hypermotard 1100 Evo SP Corse: Ein kleines Biest
Test Ducati Hypermotard 1100 Evo SP Corse: Ein kleines Biest Bilder

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Von Ingo Koecher — Sie hat Kraft, Temperament, und ist manchmal ein bisschen zickig: die Ducati Hypermotard 1100 Evo SP Corse Edition. Mit der Supermoto haben wir das Topmodell der Baureihe getestet. Federleichten 171 kg Eigengewicht stehen 95 PS Leistung und 103 Nm Drehmoment gegenüber – Fakten, die unweigerlich Gier erzeugen. Alternativen gibt es allerdings auch: da wären die KTM 990 Supermoto T oder die Aprilia Dorsoduro 1200.

Star-Allüren …

Die 1100 Evo SP Corse ist nicht nur das Topmodell der Hypermotard-Baureihe, sondern auch die Schönste im Ducati-Supermoto-Stall, aufgewertet mit Karbonteilen an Telegabel, Motorblock und Abgasanlage. Da verwundert es kaum, wenn die Maschine das eine ums andere Mal über die Leinwand großer Hollywood-Produktionen jagt. So geschehen in „Knight and Day“ mit Tom Cruise und Cameron Diaz, auto.de berichtete, oder in „Ja Sager“ mit Jim [foto id=“425982″ size=“small“ position=“right“]Carrey.

Warum denn das …?

In beiden Streifen wird die Italienerin nicht als Staffage eingesetzt. Vielmehr hinterlässt sie mit ihren dynamischen Kurz-Auftritten einen bleibenden Eindruck. Dabei liegt die Betonung besonders auf „Druck“, denn davon liefert der die Hypermotard 1100 Evo SP Corse antreibende luftgekühlte Zweizylinder reichlich. Um die Hochleistungsversion SP mit zusätzlicher Exklusivität auszurüsten, sorgt das Weglassen eines kleinen Details dafür, dass nur diejenigen aufsatteln, die mit zickigen Biestern umzugehen verstehen. Denn während Straßenlage und Fahrverhalten der Hypermotard kaum zu toppen sind, löst das fehlende Antiblockiersystem ABS keine Begeisterung aus. In dieser Leistungsklasse sollte ABS immer verbaut werden. Denn auch ein meisterlicher Ducatisti ist nicht unkaputtbar – die Bremboanlage weiß zuzugreifen. Gearbeitet wird hier übrigens mit einem Finger.[foto id=“425983″ size=“small“ position=“left“]

Es geht auch anders!

Butterweich lässt sich das Sechsgangschaltgetriebe bedienen. Dabei liefert das Multifunktionsdisplay alle relevanten Informationen wie Drehzahl und Geschwindigkeit. Wenn auch der überwiegende Einsatz der leichten Italienerin in städtischen Gefilden liegen dürfte, haben wir dennoch eine Kraftstoffanzeige vermisst. Bessert Ducati hier nach, können Fahrten jenseits der Stadtgrenze weit entspannter angegangen werden. Womit wir bei den fossilen Brennstoffen angekommen wären. Überraschungen lieferte die hochdrehende Ducati kaum mit ihren 7,3 Litern auf 100 km. Angemessen ist bei einem derartigen Leichtgewicht eine Fünf vor dem Komma. Alles andere ist dagegen nicht zeitgemäß.

Das Gestühl der Ducati Hypermotard befindet sich in der nicht unerheblichen Höhe von 875 mm. Somit bleibt die Supermoto größeren Fahrern vorbehalten.

Kleinster Impuls, größte Wirkung

Der geringe Lenkkopfwinkel von 24 Grad sorgt für beste Manövrierfähigkeit und ermöglicht einen kleinen Kurvenradius. Ideale Straßenlage liefern die im Bug verbaute Marzocchi Upside-Down-Gabel und die im Heck arbeitende Einarmschwinge mit Mono-Federbein. Zudem weißt der kurze Radstand von 1.465 mm auf den [foto id=“425984″ size=“small“ position=“right“]dynamischen Charakter der Ducati hin. Praktisch bedeutet das: Ein minimaler Impuls am Gasdrehgriff aktiviert den brachialen Vortrieb.

Fazit

Mit der Hypermotard 1100 Evo SP Corse liefert Ducati ein Bike der Superlative. Die Maschine bietet in Sachen Leistung und Handling Rennfeeling pur. Dabei lassen sich mit der Supermoto aber ebenso angenehm Kurven genießen. Und das Ganze bei aufrechter Sitzposition – die älteren Semester wird’s freuen. Zudem sorgt die entspannte Haltung für Komfort, wenn es denn mal etwas weiter gehen soll. Etwas verdrießlich mischt sich in den durchweg positiven Eindruck die fehlende Kraftstoffanzeige sowie der viel zu hohe Verbrauch. Trotz der kleinen Makel lautet das auto.de-Prädikat: absolut empfehlenswert!


Bewertung –
Ducati Hypermotard 1100 Evo SP Corse


Auftritt 1,1
Cockpit 1,2
Fahrbetrieb 1,1
Verbrauch 3,0
   
Kosten pro Jahr*  
   
Anschaffungspreis Testfahrzeug 14.190,00 Euro
Kraftstoffkosten** 989,04 Euro
Steuern 79,34 Euro
Wertverlust 2.838,00  Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
3.906,38 Euro
   
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
1,6
   

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer (bei Ganzjahreszulassung), errechnetem Wertverlust (20 Prozent p. a. —  Wertverlust herstellerabhängig)
**Kraftstoffkosten bei 1,50 Euro/Liter Superbenzin und einer jährlichen Laufleistung von 9.000 Kilometern
***Steuerbetrag bei Ganzjahreszulassung

Datenblatt – Ducati Hypermotard 1100 Evo SP Corse
   
Sitzhöhe: 875 mm
Gewicht (fahrfertig): 171 kg
Radstand: 1.465 mm
Tankinhalt: 14,4 l
   
Motor: luftgekühlter Zweizylinder
Hubraum: 1.078 ccm
Leistung: 70 kW/95 PS
Drehmoment: 103 Nm bei 5.750 Umdrehungen pro Minute
Testverbrauch (Mittel):       7,3 l/100 km
Antrieb (Sekundär): Kette
Abgasanlage: zweiflutige Auspuffanlage mit Katalysator und zwei Lambdasonden
   
Räder: 5-Speichen Alurad vorn 3,5 x 17“, hinten 5,5 x 17“
Reifen vorn: 120/70
Reifen hinten: 180/55
Bremsen: Brembo, ohne ABS
   
Preis: ab 14.190 Euro

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