Mazda3

Test Mazda3: Der etwas andere Kompakte
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Mit einem Kompaktwagen Herz und Verstand anzusprechen - das ist keine einfache Aufgabe. Der Wettbewerb ist hart, das Budget der Käufer limitiert. Das lässt eigentlich wenig Platz für Gefühle. Mazda ist das mit dem aktuellen Angebot in der Golf-Klasse aber trotzdem gelungen. Der Mazda3 mit seiner sinnlichen Formensprache, seinen Rundungen und seiner coupéhaften Dachlinie sticht aus der Menge heraus, ohne dabei seine alltäglichen Pflichten zu vernachlässigen.
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Mazda3 Sportsline

Zum Test angetreten ist ein Mazda3-Schrägheck mit der mittleren Benziner-Motorisierung mit 88 kW/120 PS in der feinsten Ausstattungsstufe „Sports-Line“. Das Zweiliter-Aggregat zeigt bei niedrigen Drehzahlen und beim Zwischenspurt nicht gerade ein überschäumendes Temperament. Es lässt sich aber bereitwillig hochdrehen, was in Kombination mit dem knackig schaltbaren Sechsgang-Getriebe durchaus für Fahrspaß sorgt. In Zahlen drückt sich der so aus: 0 bis 100 km/h in 8,9 Sekunden, 195 km/h Spitze. Dass der Japaner dabei angenehm ruhig bleibt, fällt im Alltagsbetrieb ebenso positiv auf wie der Testverbrauch von 6,8 Litern, der noch relativ nahe am praxisfernen Normverbrauch von 5,1 Litern liegt.

Mazda 3 mit gutem Platzangebot

Der Mazda misst 4,47 Meter in der Länge, der Radstand von 2,70 Metern sorgt für ein im Klassenvergleich befriedigendes Platzangebot vorne wie hinten, wobei die abfallende Dachlinie bei sehr groß gewachsenen Fond-Passagieren für Haar-Kontakt sorgt. Eher bescheiden ist angesichts der Gesamtlänge der Kofferraum mit einem Volumen von 364 Litern ausgefallen, und auch bei Zahl und Größe der Ablagen setzt der Mazda3 keine Maßstäbe.Erfreulich aufgeräumt präsentiert sich die Armaturentafel, mit dem zentralen Anzeigeinstrument vor dem Fahrer und dem Sieben-Zoll-Bildschirm in der Mitte. Die meisten Funktionen lassen sich weitgehend intuitiv mit dem Dreh-/Drück-Knopf namens "Multi Commander" in der Mittelkonsole steuern. Das Head-up-Display ist eine willkommene Orientierungs-Hilfe, die Materialien im Innenraum schauen vergleichsweise hochwertig aus und fühlen sich gut an. Dass auch der Japan-3er zum Beispiel Internet-Radio und soziale Netzwerke ins Auto holt, ist Stand der Technik.
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Fahrwerk des Mazda3

Der Mazda3 verbreitet schon durch seinen Anblick eine ordentliche Portion Sportlichkeit. Und dieser Eindruck setzt sich beim Fahren fort: Das Fahrwerk ist zwar knackig, aber nicht unkomfortabel abgestimmt. In Kombination mit der elektrisch gesteuerten Servolenkung lassen sich auch schnelle Kurven mit guter Rückmeldung problemlos durcheilen, auch der Geradeauslauf bei höherem Tempo ist in Ordnung. Der Fahrer hat das deutliche Gefühl: Ein paar PS mehr würde der Wagen gut vertragen. Etwa in Form des stärkeren Benziners mit 121 kW/165 PS, oder des 110 kW/150 PS starken Dieselmotors. Die - wirklich ordentliche - Ausstattung in der Version Sports-Line umfasst so nette Zutaten wie eine Bose-Soundanlage, Zwei-Zonen-Klimaautomatik, Einparkhilfe vorne und hinten, Sitzheizung vorne, schlüsselloses Zugangssystem, Alufelgen, Bi-Xenon-Hauptscheinwerfer oder Licht- und Regensensor. Dafür ruft Mazda einen Basispreis von 23.490 Euro auf. Wenn es aber noch ein bisschen mehr Komfort und Sicherheit sein darf, dann wird es deutlich teurer. So hatte der Testwagen noch das nicht für die beiden unteren Ausstattungsstufen lieferbare Technik-Paket etwa mit radargestütztem Abstandsregler, Fernlichtassistent, Kurvenlicht und Spurhalteassistent für 1.650 Euro an Bord, dazu Metallic-Lack für 530 Euro, ein Navi für 600 Euro und eine Lederausstattung für 1.700 Euro - und schon waren 27.970 Euro beisammen.... weiter auf Seite 2
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