Test Mitsubishi L200

Test Mitsubishi L200: Der packt was weg

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Er hat sich wirklich über die lange Zeit gut gehalten. Aber nach zehn Jahren ist doch mal ein Nachfolger für den Mitsubishi L200 fällig. Am 26. September kommt er zu den Händlern, wir konnten den neuen Japan-Pick-up bereits jetzt on- wie offroad ausprobieren.

Frischer, straffer, einfach moderner

Der Neue ist auf den ersten Blick wieder als L200 zu erkennen. Er wirkt aber frischer, straffer, einfach moderner. Die Front ist bulliger gezeichnet, das hatten die Kunden unmissverständlich gefordert. Die Seitenlinie hat dadurch deutlich gewonnen, dass die Trennung zwischen Kabine und Ladefläche - die so genannte J-Linie - wesentlich dezenter ausfällt als bisher und dadurch für einen harmonischeren Gesamteindruck sorgt. Nissan bietet seinen Pick-up als "Club Cab" mit kurzer Kabine und gegenläufig angeschlagenen Türen sowie als längerer Doppelkabiner an. Im Innenraum wirkt der Wagen insgesamt eher wie ein SUV als ein typischer Pritschenwagen. Der L200 gibt sich da smarter und feiner. Das Platzangebot innen ist um ein paar spürbare Wohlfühl-Zentimeter gewachsen. Aber auch bei der Außenlänge hat er zugelegt.
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Mitsubishi L200: Eine echte Zugmaschine

Ein Pick-up wird überwiegend für den harten gewerblichen Einsatz gekauft. Es muss also etwas wegstecken und -ziehen können. Und das kann der Neue ohne Zweifel: Die maximale Zuladung bei der Doppelkabinen-Version beträgt 960 Kilo, eineinhalb Zentner mehr als bisher. Und maximal darf der L200 3,1 Tonnen ziehen, das ist ein Plus von 100 Kilo. Sein Gewicht hält er trotz eines neuen, stabileren Leiterrahmens mit besseren Nehmerqualitäten und mehr hochfesten Stählen in der Karosserie. Die Pritschenlänge wächst um 4,5 Zentimeter auf 1,85 Meter beim Club Cab und um 1,5 Zentimeter auf 1,52 Meter bei der Doppelkabine. Die Wattiefe beträgt jetzt 60 Zentimeter, das sind immerhin zehn Zentimeter mehr als bisher.

Antrieb des L200: ein 2,4-Liter-Turbodiesel

Für den Antrieb des L200 sorgt ein 2,4-Liter-Turbodiesel mit 113 kW/154 PS oder 133 kW/181 PS. Der Motor in der getesteten stärkeren Version hat wenig Mühe mit dem Gewicht des Pick-up. Die Variante mit Sechsgang-Handschaltung und Start-Stopp-System, - so der erste Eindruck - erfordert deutlich mehr Arbeitsaufwand als die mit Fünfgang-Automatik. Die vermittelt mit ihren "beschwingten" Schaltvorgängen vor allem beim Cruisen auf Landstraßen und Autobahnen ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. Der vergleichsweise kleine Wendekreis von 11,8 Metern erleichtert das Manövrieren in der Stadt - und natürlich auch im Gelände, wenn es knapp um die Ecke geht. Der L200 schlägt sich dank Allradantrieb mit Untersetzung und Sperren auch im groben Geläuf überaus wacker. Auf Landstraßen zweiter und dritten Ordnung zeigt der unbeladene Allradler, dass er für eine tragende Rolle entwickelt worden ist: Erst ein paar Zentner auf der Ladefläche würden das Fahrwerk ein wenig verbindlicher machen.
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Ausstattung und Preise

Sieben Airbags sind beim L200 Serie, ebenso die Gespann-Stabilisierung. Neu ist die Zweizonen-Klimaautomatik, der Berganfahr- und der Spurhalte-Assistent. Auch Bi-Xenon-Scheinwerfer mit LED-Tagfahrlicht sind jetzt zu haben, dazu ein Tempomat inklusive Geschwindigkeits-Begrenzer, eine Rückfahrkamera, ein Digitalradio und das schlüssellose Öffnungs- und Startsystem Smart-Key. Die Preise stehen noch nicht fest, sie sollen sich aber nur unwesentlich von den bisherigen Tarifen unterscheiden. Die starten bisher bei rund 23.000 Euro für den Club Cab und 25.000 Euro für den Doppelkabiner.

Technische Daten Mitsubishi L200 Double Cab 4WD

viertüriges, fünfsitziges Pick-up
Länge/Breite/Höhe: 5,21/1,82/1,78 m
Radstand: 3,00 m
Leergewicht: 1.860 kg
zul. Gesamtgewicht: 2.910 kg
max. Anhängelast: 3.100 kg
Tankinhalt: 75 l
Preis: steht noch nicht fest
Motor: Vierzylinder-Turbodiesel, Hubraum: 2.442 ccm; Leistung: 133 kW/181 PS bei 3.500/min; maximales Drehmoment: 430 Nm bei 2.500/min; Höchstgeschwindigkeit: 179 km/h, 0 bis 100 km/h: k. A., Normverbrauch: 7,2 l/100 km, CO2-Ausstoß: 189 g/km, Fünfgang-Automatik, Allradantrieb

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maty

Juni 10, 2015 um 8:50 am Uhr

> Nissan bietet den Pick-up als “Club Cab” an…<
Wie jetzt, kommt Mitsubishi jetzt von Nissan, oder handelt es sich um eine der viele merkwürdigen Kooperationen?
marty

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