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Test: Nissan Juke Nismo 4×2 – Crossover-Krokodil mit Beißhemmung

Test: Nissan Juke Nismo 4x2 - Crossover-Krokodil mit Beißhemmung Bilder

Copyright: auto.de/hersteller

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Die Preise starten bei 26.660 Euro Bilder

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Vor allem Fond und Gepäckabteil sind knapp geschnitten Bilder

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Das Mini-SUV sieht größer aus als es innen ist Bilder

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Der Motor wurde gegenüber der Standardversion nur leicht modifiziert Bilder

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Auffällig sind die roten Spiegel und die roten Zierleisten Bilder

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Der Nissan Juke war das erste Nismo-Modell auf dem deutschen Markt Bilder

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Wer bei der extrem populären Video-Rennspiel-Reihe „Gran Turismo“ seine Gegner in Grund und Boden fahren will, wählt gerne einen Nissan in der extra scharfen Nismo-Variante. Vor allem die entsprechenden Ausführungen der Modelle Skyline und GT-R lassen sich per Controller im Höllentempo über die Rundstrecken prügeln. Seit kurzem können Nissans Sport-Modelle auch auf deutschen Straßen bewegt werden – zum Beispiel in Form des aufgemotzten Juke Nismo. Das Mini-SUV geht aber etwas verhaltener zur Sache als seine virtuelle Verwandtschaft.

Die Zurückhaltung betrifft allerdings nicht die Optik. Schon im Serien-Trim ist der Juke mit seinem Krokodilsgesicht und den gestauchten Proportionen ein polarisierender Hingucker. Als Nismo setzt er mit extra breiten Schwellern, aerodynamisch ausgefeilten Schürzen[foto id=“482911″ size=“small“ position=“right“] und mächtigen 18-Zoll-Felgen noch einen drauf. Darüber hinaus sorgen rote Zierleisten und rot lackierte Spiegel für Abgrenzung zu den Serienmodellen.

Dezent mehr Leistung

In Sachen Motorleistung fällt die Distanzierung aber deutlich dezenter aus. Lediglich 10 PS trennen den 147 kW/200 PS starken Nismo-Juke vom stärksten Standard-Modell. Und auch bei den Fahrleistungen gibt es nur geringe Unterschiede. Einzig bei der Beschleunigung von null auf Tempo 100 nimmt der Nismo (7,8 Sekunden) dem 140 kW/190-PS-Modell 0,2 Sekunden ab. Die Höchstgeschwindigkeit von 215 km/h und der Normverbrauch von 6,9 Litern sind identisch. Neben der frontgetriebenen Variante gibt es noch eine Allradversion (3.000 Euro Aufpreis), die jedoch mit einem – hierzulande nicht sonderlich populären – stufenlosen Getriebe zwangsgekoppelt ist.

[foto id=“482912″ size=“small“ position=“left“]Ordentlicher Verbrauch

Als Kaufargument für die Nismo-Version taugt der leicht gestärkte Motor also kaum. Dabei macht er seine Sache durchaus ordentlich: der fulminante und gleichmäßige Durchzug des 1,6-Liter-Turbos wissen vor allem beim Überholen und Anfahren zu gefallen und wird nur vom seinem leichten Übergewicht (1.350 Kilogramm) und dem hohen Luftwiderstand eingefangen. Trotzdem bleibt der Testverbrauch mit 8,5 Litern in einem ordentlichen Bereich. Kritisieren kann man aber den zu schlappen Sound des Vierzylinders – während er sich im unteren Drehzahlbereich fast gar nicht hören lässt, fängt er bei höheren Touren leicht an zu dröhnen. Für ein dezidiertes Spaßmobil ist das eher enttäuschend.

Fahreindruck[foto id=“482913″ size=“small“ position=“right“]

Voll überzeugen kann hingegen das Fahrwerk unter der um 2 Zentimeter tiefer gelegten Karosserie. Straffer abgestimmt als bei der Standardversion reagiert es zwar bockig auf kurze Unebenheiten, kann aber mit geringer Seitenneigung und ausreichendem Restkomfort punkten. Da stört es auch nicht, dass zumindest beim frontgetriebenen Modell eine etwas altmodische Starrachse zum Einsatz kommt (nur beim Allrader gibt es Einzelradaufhängung). In das agile und kaum hochbeinige Fahrgefühl fügen sich auch die verbindliche Lenkung und die knackige Schaltbox sauber ein.

Das große Feuerwerk zur Einführung der Marke Nismo in Europa kann der Juke aber nicht liefern. Dafür unterscheidet er sich zu wenig vom fast gleich starken und schnellen Modell in der zivilen Ausstattung Tekna. Bis auf die sportlichen Anbauteile und das modifizierte Fahrwerk bietet die Ausstattung keine [foto id=“482914″ size=“small“ position=“left“]Differenzierungsmerkmale.

Fazit

Wem das trotzdem einen Preisaufschlag von knapp 4.000 Euro auf 26.660 Euro wert ist, erhält einen Juke, der sein von Hause aus schon fast cartoonhaftes Äußeres noch einmal auf die Spitze treibt. Wer vor allem einen kleinen Sportler sucht, fährt mit der Konkurrenz günstiger. Modelle wie VW Polo GTI (132 kW/180 PS, 22.925 Euro) oder Ford Fiesta ST (134 kW/182 PS, 19.990 Euro) sind zudem geräumiger als der vor allem im Fond und beim Kofferraumvolumen recht knapp geschnittene Japaner. Bei der Playstation-Generation kann man mit den beiden Deutschen aber wohl weniger Eindruck schinden.

Technische Daten – Nissan Juke Nismo 4×2

Fünftüriges, fünfsitziges Mini-SUV
Läng/Breite/Höhe (m): 4,16/1,77/1,56
Radstand (m): 2,53
Kofferraumvolumen: 251 – 830 Liter
Motor: 1,6-Liter-Vierzylinder-Turbobenziner, Frontantrieb
Leistung: 147 kW/200 PS
maximales Drehmoment: 250 Nm bei 2.400 – 4.800 U/min
Vmax: 215 km/h
0-100 km/h: 7,8 s
Normverbrauch: 6,9 Liter/100 km
CO2-Ausstoß: 159 g/km
Effizienzklasse: E
Testverbrauch: 8,5 Liter/100 Kilometer
Preis: ab 26.660 Euro

Kurzcharakteristik – Nissan Juke Nismo 4×2

Alternative zu: VW Polo GTI, Ford Fiesta ST, Mini Countryman Cooper S
Passt zu:

Videospielern, die ihren Lieblingstuner auch im Alltag fahren wollen

Sieht gut aus: fällt zumindest auf

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Gast auto.de

September 21, 2013 um 11:28 am Uhr

minischwänzchen …. wer soll auf deinen schwachsinn reinfallen

Gast auto.de

September 21, 2013 um 7:54 am Uhr

Na endlich werden wir mal etwas kritischer. Ist ja wohl schwierig, diese Designverfehlung schoen zu reden.
Trotzdem mal einer von diversen Widerspruechen……."als Kaufargument… taugt der leicht gestaerkte Motor also kaum.Der FULMINANTE UND GLEIMASSIGE DURCHZUG…" Was soll das denn."
Ebenso wird die Starrachse nebenbei erwaehnt.
Genug, Leute die diese Kiste kaufen sind wohl "Low function" und gehoeren in die Katorie in der sich "Auto Fan"
befindet. Also halte dieses mal deinen Rand, sonst franst er aus.

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