Nissan Pulsar Turbo

Test Nissan Pulsar Turbo: Dezenter Dynamiker
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Nissan krönt seine kompakte Baureihe Pulsar jetzt mit einer 190 PS starken Turbo-Benziner-Variante. Anders als bei den übrigen sportlichen Modellen der Marke trägt dieser aber nicht den Beinamen "Nismo". Auch optisch ist der Fünftürer von seinen schwächeren Modellbrüdern kaum zu unterscheiden. Vermutlich ahnen die Japaner, dass sie sich in der Golf-Klasse, in der die größten Kraftmeier inzwischen mit Werten um die 300 PS punkten, nicht zu weit aus dem Fenster lehnen sollten.
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Der Turbo im Nissan Pulsar macht Laune

Dabei macht der 140 kW/190 PS starke Vierzylinder-Benziner des Pulsar mit 1,6 Liter Hubraum durchaus Laune. Er lässt den Wagen in 7,7 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 schnellen; drei Sekunden schneller als der 115 PS-Basis-Benziner. Was jedoch auch nicht weiter überrascht, weil die 75-PS-Lücke relativ groß ausfällt. Im Juke und Qashqai kommt der aufgeladene Direkteinspritzer-Benziner ebenfalls zum Einsatz, dort allerdings nur mit 120 kW/163 PS. „Wir wollen ein sportliches Fahrgefühl erzeugen“, begründet Nissan-Produktmanager Michael Hermreck das Leistungsplus.

So richtig sportlich fühlt sich der Wagen dennoch nicht an. Zwar präsentieren sich die hinteren Stoßdämpfer stärker, die Federung straffer und auch die Lenkung ist direkter und präziser ausgelegt. Für ein agiles Handling sind die Schaltwege noch zu lang. Und auch die Getriebe-Abstufung zeigt sich leicht sperrig. Eben ein „normaler“ Pulsar mit etwas mehr Power.

Innen bleibt der Pulsar alltagstauglich

Das Raumangebot und die Alltagstauglichkeit bleiben trotz Leistungsspritze erhalten. Und bequem Platz für vier Personen mit ausgezeichneter Beinfreiheit hinten und einem variablen Kofferraumvolumen von 385 Liter bis maximal 1.395 Liter bietet das Top-Modell. Dazu soll er sich nach Norm mit 5,7 Liter Super begnügen (134 g CO2/km) – selbstverständlich nur dann, wenn man…

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