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Test Peugeot iOn – Stromern mit Nervenkitzel
Test Peugeot iOn - Stromern mit Nervenkitzel Bilder

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Holger Zehden – Seit ziemlich genau einem Jahr ist der rein elektrische Peugeot iOn in Deutschland zu haben und kann von Privat- wie Flottenkunden geordert werden. Das vielseitige Stadtfahrzeug soll in Sachen Leistung und Platzangebot eine echte Alternative zu den herkömmlichen Kleinwagen mit Verbrennungsmotor sein. Davon wollten wir uns selbst überzeugen. Dank dem Autohaus Peugeot Sachsen GmbH in Leipzig, hatte auto.de auch ausgiebig Gelegenheit, den kleinen City-Stromer auf seine Alltagstauglichkeit zu untersuchen. Neben seinen baugleichen Geschwistern Mitsubishi i-MiEV und Citroën C-Zero, muss sich der iOn am Markt noch gegen den Smart fortwo electric drive durchsetzen.

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Wie ein Ei dem anderen

„Sind Sie schon mal elektrisch gefahren“ ist die erste Frage, als wir das Fahrzeug im Autohaus Peugeot Sachsen GmbH entgegen nehmen. Und natürlich sind wir schon den ein oder anderen Stromer gefahren, unter anderem das Schwestermodell Citroën C-Zero. Daher gehen wir eher selbstbewusst an die Sache ran. Optisch gleicht die kleine Knutschkugel seinen Geschwistern wie ein Ei dem anderen, abgesehen vom Firmensignet. Ähnliches gilt für den Innenraum, wobei die beiden französischen Hersteller hier weniger offensichtlich auf günstige Kunststoffe setzen als der Mitsubishi und daher eher den Europäischen Geschmack treffen.

Faszinierende Stille[foto id=“391816″ size=“small“ position=“right“]

Trotz elektro-mobiler Vorerfahrung ist es noch immer faszinierend, einen Stromer wie den Peugeot iOn in Betrieb zu nehmen. Dreht man den Zündschlüssel, bleibt jegliches akustische Feedback aus. Lediglich ein kurzer Piep-Ton verkündet die Betriebsbereitschaft des kleinen Stromers. Auch beim Anfahren ist nichts zu hören. Zwar verfügt der Peugeot iOn über alle Ausstattungs-Optionen, die man in dieser Fahrzeugklasse erwartet, doch lässt man das Radio auch gerne ausgeschaltete und ergötzt sich an der lautlosen Fahrt des Wagens. Im normalen Straßenverkehr fällt zieht man kaum Blicke auf sich, geht die mangelnde Geräuschkulisse unsererseits doch im Alltagskrach einer Großstadt völlig unter.

Stark in der Stadt

Dass der Peugeot iOn seine Stärken definitiv in der Stadt hat wird sofort klar. Dank 3.480 mm kurzer Karosserie passt er in jede Parklücke und bietet dank 168 Liter Kofferraum Volumen erstaunlich [foto id=“391817″ size=“small“ position=“left“]viel Platz für das Segment, der sich durch Umklappen der Rücksitze noch erweitern lässt. Bei aufgestellter Lehne bietet der iOn ebenfalls ausreichen Platz für Passagiere im Fond. Auch den Sitzkomfort empfanden wir dem Segment entsprechend als gut. Besonders positiv: Dank serienmäßig vier Türen ist der iOn auch tatsächlich als vollwertiger Viersitzer zu gebrauchen.
 
Der 49 kW/67 PS starke Motor macht den iOn zudem überraschend agil. Verantwortlich hierfür sind die 180 Nm Drehmoment, die dank getriebeloser Übersetzung aus dem Stand bis 2.500 U/min durchweg anliegen. Im Gegensatz zu Verbrennungsfahrzeugen bewegen sich Elektrofahrzeuge generell am effizientesten im Stop-and-go-Verkehr. Denn während das ständige Anfahren bei Verbrennern den Verbrauch in die Höhe treibt, kann der iOn durch häufiges Ausrollen an Ampeln oder Abzweigungen stetig Bewegungsenergie zurückgewinnen. Bremsen muss man bei cleverer Fahrweise dadurch fast nie. So ist eine Reichweite von 150 km, die Peugeot dank des 16-kWh-Lithium-Ionen-Akkus verspricht, auch beinahe zu erreichen. Und selbst bei eingeschalteter Klimaanlage und Radio dürfte eine Akkuladung täglich für die meisten Wege im Alltag ausreichen.

Abenteuerlich über Land[foto id=“391818″ size=“small“ position=“right“]

Anders sieht das Ganze aus, sobald man die urbanen Gefilde verlässt. Zwar schafft der Peugeot iOn tatsächlich seine 130 km/h Höchstgeschwindigkeit, jedoch fällt der Ladebalken des Akkus dabei Zusehens. Auf unserer knapp 100 km langen Teststrecke, welche zu gleichen Teilen aus Stadt, Land und Autobahnfahrt besteht, trieb der iOn uns gegen Ende dadurch die Schweißperlen auf die Stirn. Nach kurzem Test der Höchstgeschwindigkeit reihten wir uns im Windschatten eines Lkw ein und glitten gemütlich über die Autobahn. Doch selbst die konstanten 80 km/h zehren stark an den Akkus des iOn. Die letzten 20 Kilometer brachten wir nur noch schleichend, auf dem letzten, blinkenden Akku-Balken hinter uns. Denn als weiteres Problem stellte sich uns die noch ungenügende Infrastruktur für Elektrofahrzeuge. Ohne eigene Garage mit Steckdose waren wir auf öffentliche Ladestationen angewiesen, die etwa der Leipziger Zoo seit einiger Zeit in seinem Parkhaus bietet. Als wir den Wagen nach knapp fünf Stunden von dort abholten, waren die Akkus wieder vollgeladen. Eine Stunde schneller, als Peugeot offiziell angibt.

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Interieur und Ausstattung[foto id=“391820″ size=“small“ position=“right“]

Häufig wird die spärliche oder minderwertige Ausstattung von Elektrofahrzeugen bemängelt. Und natürlich ist auch der Peugeot iOn keine Luxuslimousine. Die Anforderungen an einen Kleinstwagen für den Alltag in der Stadt erfüllt er jedoch bravourös. So verfügt der Peugeot iOn serienmäßig über umfangreiche Komfortausstattung mit Klimaanlage, CD/MP3-Radio, Einschaltautomatik für das Abblendlicht, elektrisch verstell-, beheiz- und anklappbare Außenspiegel, Bordcomputer, höhenverstellbaren Fahrersitz, elektrische Fensterheber vorn und hinten, Zentralverriegelung mit Funkfernbedienung, Klimaanlage, Sitzheizung für den Fahrersitz, Ladekabel für die Ladung an einer haushaltsüblichen Steckdose und eine im Verhältnis 50:50 teilbare, und in der Neigung verstellbare Rücksitzlehne.

Auch beim Thema Sicherheit macht der Peugeot iOn eine gute Figur. So schnitt der kleine Stromer beim EuroNCAP-Crashtest mit vier von fünf möglichen Sternen ab. Laut EuroNCAP verursachten die elektrischen Antriebskomponenten des Peugeot i0n beim Crashtest keinerlei Probleme, da sie sicher zwischen den Achsen im Unterboden untergebracht sind. Weiterhin sorgen serienmäßig Antiblockiersystem (ABS), 6 Airbags, elektronisches Stabilitätsprogramm ( ESP) inkl. Antriebsschlupfregelung (ASR), zwei Isofixhalterungen auf der Rücksitzbank, Nebelscheinwerfer, Notbremsassistent sowie Scheibenbremsen vorn für ausreichend Sicherheit.

Fazit[foto id=“391821″ size=“small“ position=“right“]

Peugeot bewirbt den iOn als 100 Prozent elektrisch, urban, wendig, leise, sicher und benutzerfreundlich. Besonders auf das „urban“ trifft die Klassifizierung vollkommen zu. Bewegt man den kleinen Stromer ausschließlich in städtischen Gefilden, schränkt er einen kaum ein. Er zeigt sich im Stadtverkehr durchaus spritzig, verfügt über ausreichend Sitz- und Stauraum. Einziges Problem sind nach wie vor die spärlichen Lademöglichkeiten. Kein Wunder also, dass Peugeot die Hauptzielgruppe des iOn in Flottenkunden wie Behörden oder Unternehmen sieht. Weiteres Hindernis für interessierte Privatkunden dürfte der Preis sein. Denn Peugeot bietet den iOn hierzulande überhaupt nicht zum Kauf an, stattdessen ist der Peugeot i0n in Deutschland ausschließlich im Full-Service-Leasing inklusive Wartung, Garantie und Peugeot Connect Assistance erhältlich.

Für monatlich 500 Euro erhält der Kunde ein Komplettangebot, welches die Wartungskosten und die Batterie bereits enthält, sowie die Nutzung von Peugeot Connect. Im Falle eines Unfalls wird so automatisch der Rettungsdienst verständigt. Durch einen Knopf ist dies auch jederzeit manuell möglich. Bei technischen Problemen wird über eine zusätzliche Taste die Verbdindung mit der Servicezentrale hergestellt. Durch eine präzise automatische Lokalisierung des Fahrzeugs per GPS erfahren Rettungs- und Pannenhilfsdienste automatisch den Standort des Wagens. Das Horrorszenario, irgendwo im Nirgendwo liegen zu bleiben, mit leerem Auto- und Handyakku verliert so also seinen Schrecken. Trotzdem ist dies keine Lösung. Solang nicht ausreichend öffentliche Ladestationen vorhanden sind, werden reine Elektroautos ein Nischen-Dasein fristen.

[foto id=“391822″ size=“small“ position=“left“]Der Verkauf des Peugeot iOn ist zwar ebenfalls angedacht, ein genaues Zeitfenster gibt es dafür jedoch nicht. Da sich der Preis dabei auf circa 40.000 Euro belaufen sollen, wird der iOn dadurch nicht unbedingt attraktiver für Privatkunden. Trotz relativ hohem Preis lagen laut Peugeot bei Markteinführung bereits 4.000 Bestellungen vor. Da das Kraftfahrtbundesamt (KBA) den iOn in seinem Fahrzeugbestand vom 1. Januar 2011 noch nicht führt, müssen sich die Zulassungszahlen hierzulande auf unter 1.000 Stück belaufen. Denn alles was darunter liegt wird vom KBA nicht erfasst.

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Bewertung –
Peugeot iOn


Exterieur-Design 2,4
Interieur-Design 1,8
Multimedia 2,2
Fahrbetrieb 1,6
Verbrauch 1,0
Kosten pro Jahr*
Monatliche Leasingrate Testfahrzeug 500 Euro
Kraftstoffkosten** 65,61Euro
Steuern 0 Euro
Wertverlust k.a. Euro
Gesamtkosten pro Jahr:   
6.065,61 Euro
 
Testergebnis/Gesamtprädikat:  
1,8

*Kosten pro Jahr setzen sich zusammen aus Kraftstoffkosten, Kfz-Steuer und monatlicher Leasingrate
**Kraftstoffkosten bei 0,24 Euro/Kilowatt-Stunde und einer jährlichen Laufleistung von 15.000 Kilometern

 

Datenblatt Peugeot iOn
 
vollelektrischer, viertüriger Kleinwagen
Länge/Breite/Höhe: 3.480 mm/1.594 mm/1.610 mm
Radstand: 2.2.550 mm
Antrieb: Elektromotor, reversibel, Permanent-Synchronmotor
Akkuleistung: 16 kWh
Leistung: 49 kW/67 PS von 2.500 bis 8.000 Umdrehungen pro Minute
max. Drehmoment: 118 Newtonmeter von 0 bis 2.500 Nm
Höchstgeschwindigkeit: 130 km/h
Beschleunigung 0-100 km/h: 15,9 s

Reichweite: 150 Kilometer
Gewichte/Zuladung
Leergewicht: 1.195 kg
zul. Gesamtgewicht: 1.450 kg
Zuladung: 255 kg
Kofferraumvolumen: 160 l

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