Toyota braucht bessere Organisation: Zwei Jahre Galgenfrist

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(adrivo.com) Das Toyota-Organigramm ist komplizierter als ein F1-Auto. Jetzt soll die Organisation verbessert werden – aber die Zeit wird langsam knapp.

Toyota hatte alles perfekt geplant. Ein ganzes Jahr lang testete das Team auf den F1-Strecken, um sich auf den Einstieg 2002 vorzubereiten. Den B.A.R-Song vom Sieg im ersten Rennen ließ man getrost verstummen, dennoch gab es gleich beim ersten Grand Prix Punkte. Spätestens fünf Jahre danach sollte der WM-Titel her – oder zumindest der erste Sieg. Die fünf Jahre sind verstrichen, von Siegen und Titeln fehlt jedoch noch jede Spur.

„Die Erfahrungen der Saison 2007 haben mich gelehrt, dass wir noch viel Arbeit vor uns haben“, gesteht Teamchef Tadashi Yamashina. Das Ziel war es, 2007 die Verfolgergruppe der Topteams anzuführen und das erste Rennen zu gewinnen. Beides wurde verfehlt. „Wir waren zu optimistisch“, gibt Yamashina zu. „Wir haben unsere Leistungen analysiert und glauben, dass wir die Bereiche gefunden haben, auf denen wir uns verbessern müssen.“ Damit meint er sowohl die Aerodynamik als auch die Organisation. „Ich bin optimistisch, dass das Team weiß, was nötig ist, um unsere Leistung zu verbessern.“

Das werde jedoch eine gewisse Zeit dauern. „Um stärker zu werden, müssen wir eher die Organisation verbessern als uns auf die Stärke einer Person zu verlassen.“ Yamashina will deshalb alle Ressourcen mobilisieren, um das Ziel zu erreichen. „Dafür wurden mir zwei weitere Jahre gegeben.“

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