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Toyota nutzt nachwachsende Rohstoffe für Innenausstattung

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Im Rahmen der Modellpflegemaßnahmen des Sai, einer nur in Japan erhältlichen Hybrid-Limousine, verarbeitet Toyota bei der Innenausstattung 80 Prozent Kunststoff aus nachwachsenden Rohstoffen verarbeitet. Der neue Öko-Kunststoff kommt nun auch bei besonders beanspruchten Komponenten wie den Sitzbezügen, den Bodenteppichen und anderen Oberflächen zum Einsatz.

Seit der Markteinführung des Toyota Sai im Jahr 2009 wurden überwiegend weniger beanspruchte Teile des Innenraums aus umweltfreundlichem Kunststoff hergestellt. Der neue Öko-Kunststoff eignet sich auch für Oberflächen wie Sitzbezüge oder Bodenteppiche und übertrifft andere Bio-Kunststoffe in Hinblick auf Hitzebeständigkeit, Haltbarkeit und Schrumpfwiderstand. Bei der Qualität und den Kosten steht er den aus Erdöl gewonnenen Kunststoffen in nichts nach.

Zum einen will Toyota mit dem Einsatz von Öko-Kunststoffen den CO2-Gehalt in der Luft verringern, zum anderen können so, über die gesamte Lebensdauer eines Fahrzeugs hinweg, Erdölressourcen geschont werden. Die Erhöhung des Öko-Kunststoff („Ecological Plastic“) Anteils wurde durch den Einsatz von Bio-PET (Polyethylenterephthalat) erreicht, das mit einem aus Zuckerrohr gewonnenen Rohstoff hergestellt wird, statt wie herkömmlich mit Monoethylenglycol.

Bereits seit 2000 arbeitet der Autohersteller am Einsatz von Öko-Kunststoffen. Im Mai 2003 war Toyota der weltweit erste Konzern, der aus Polymilchsäure hergestellten Kunststoff zur Herstellung der Reserverad-Abdeckung und der Fußmatten seines japanischen Kompakt-Fahrzeugs „Raum““einsetzte. Bio-PET feierte seine Weltpremiere 2011 in der Kofferraumauskleidung des Lexus CT 200h.

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