Übernachten am Straßenrand

Die Fahrt in den Urlaub kann besonders mit dem relativ langsamen Wohnmobil ermüdend sein. Da liegt es nahe, sich nachts am Straßenrand in dem mobilen Häuschen ein wenig Schlaf zu gönnen. Doch das ist nicht überall in Europa erlaubt.
Uneingeschränkte Nachtruhe ohne bezahlten Stellplatz gibt es nur in Schweden, Tschechien, der Slowakei und der Türkei. In Deutschland wird einmaliges oder auf Parkplätzen toleriert, um die Fahrtüchtigkeit wieder herzustellen. Ähnliche Regelungen gibt es in Italien, der Schweiz, Spanien und Österreich. In Tirol ist das nächtliche Ausruhen allerdings verboten und wird streng kontrolliert.
Portugal erlaubt das Übernachten auf Autobahn-Parkplätzen für bis zu zehn Stunden. In Frankreich braucht der Reisende meist eine Erlaubnis der örtlichen Behörden. Polen erlaubt lediglich das Schlafen auf Privatgrundstücken, wenn der Besitzer seine Zustimmung gibt. In Holland gewähren nur einige Gemeinden dem Reisemobilisten den Erholungsschlaf.
Griechenland verbietet das Übernachten mit Ausnahme von speziellen Stellflächen an der Nationalstraße Thessaloniki-Athen-Patras. Generelle Übernachtungsverbote außerhalb von Campingplätzen gibt es in Großbritannien, Irland, Ungarn, der Slowenien sowie Serbien und Montenegro.
Erlaubt, aber wegen möglicher Unfälle viel zu gefährlich ist der Schlaf an den Rändern baltischer Straßen. In Lettland ist laut der Experten der Zeitschrift „Reisemobil International“ immerhin das Übernachten auf bewachten Parkplätzen möglich.

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Diesel-Dämmerung: Totgesagte leben länger

Diesel-Dämmerung: Totgesagte leben länger

Ford Puma ST: Den Berglöwen zieht es auf die Rennstrecke

Ford Puma ST: Den Berglöwen zieht es auf die Rennstrecke

Skoda: bis zu 4727 Euro „Clever“ sparen

Skoda: bis zu 4727 Euro „Clever“ sparen

zoom_photo