Untersuchung: Alternative Antriebe – In aller Munde aber in kaum einer Garage

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Alternative Antriebe finden zwar immer mehr gesellschaftliche Akzeptanz, die Zulassungszahlen lassen jedoch noch zu wünschen übrig. Außerdem gibt es starke regionale Unterschiede, wie der Auto Club Europa (ACE) jetzt in einer Untersuchung anhand aktueller Zulassungs- und Bestandszahlen des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) festgestellt hat.

Bei Neuwagen wählten Kunden vergangenes Jahr weiterhin überwiegend Diesel- und Benzinmotoren statt alternativer Antriebe. 2010 wurden zum Beispiel nur 10.611 Fahrzeuge mit Hybridantrieb verkauft, damit wuchs der Bestand auf 37.241 Autos. Das entspricht 1,26 Prozent des Gesamtbestands der in Deutschland zugelassenen Pkw. Auch bei Fahrzeugen mit Gasantrieb war kein Boom zu entdecken. Im Gegenteil: Vergangenes Jahr wurden nur noch halb so viele neue Fahrzeuge zugelassen wie 2009.

Eine Randerscheinung bildeten 2010 auch Elektrofahrzeuge. Nur 541 Autos mit Stromantrieb konnten abgesetzt werden. Die meisten Autos mit alternativen Antrieben fahren übrigens in Berlin. Der ACE geht davon aus, dass das auf PR-Aktionen der Hersteller zurückzuführen ist. Smart, Mini und VW führten oder führen dort Langzeitversuche durch. Deshalb wurden in der Hauptstadt rund fünf Mal so mehr Fahrzeuge ohne Benzin- oder Dieselantrieb verkauft als Hamburg.

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