Untersuchung zu Alkohol am Steuer: Weniger Opfer durch berauschte Fahrer

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Offenbar kommen immer mehr Verkehrsteilnehmer zu der Einsicht, dass sich Trinken und Fahren nicht verträgt. Innerhalb von zehn Jahren sind die durch Alkoholkonsum verursachten Unfälle mit Personenschaden um ein Drittel zurückgegangen, so eine Studie des Auto Club Europa (ACE).

Die insgesamt positive Entwicklung soll laut ACE jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Trunkenheitsfahrten nach wie vor fatale Folgen nach sich ziehen: Jeder zehnte Mensch, der 2012 im Straßenverkehr ums Leben kam, starb, weil Hochprozentiges im Spiel war.

Überproportional häufig an Alkoholunfällen beteiligt sind nach wie vor junge Leute bis zum Alter von 30 Jahren. Die Zahl der männlichen Beteiligten ist nach den Erkenntnissen der ACE-Studie grundsätzlich sieben Mal höher als die der Frauen.

Drei Viertel aller Beteiligten an derartigen Unfällen wiesen eine Blutalkoholkonzentration von mehr als 1,1 Promille auf. Dieser Wert markiert nach deutscher Rechtsprechung die Grenze zur absoluten Fahruntüchtigkeit. Den größten Anteil (17 Prozent) machten alkoholisierten Fahrer, die zwischen 2,0 bis 2,5 Promille Alkohol im Blut hatten.

Dabei gibt es klare Regeln

Seit August 2007 gilt für Führerscheinneulinge während der zweijährigen Probezeit oder vor Vollendung des 21. Lebensjahres laut Straßenverkehrsordnung ein striktes Verbot, alkoholisiert Auto zu fahren. 0,0 Promille steht auch für Berufskraftfahrer fest. Für alle anderen ist die 0,5 Promille-Grenze ausschlaggebend. Allerdings werden leicht alkoholisierte Autofahrer bei Fahrfehlern bereits ab 0,3 Promille bestraft.

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