Verhalten im Stau – Geduld üben und regelmäßig nach hinten blicken
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Osterzeit ist Stauzeit. Verstopfte Autobahnen sind nicht nur ärgerlich, sondern bergen auch spezielle Risiken. Wer sicher ans Ziel kommen will, sollte einige Regeln beherzigen.

Gefährlich sind vor allem spät sichtbare Stau-Enden hinter Kurven oder Kuppen. Erste Regel für die sichere Fahrt ist daher: Tempo anpassen und Abstand halten – vor allem vor Baustellen. Hinweise auf kommende Staus gibt auch der Verkehrsfunk. Wer die Möglichkeit hat, sollte Tage mit hoher Verkehrsdichte meiden. Statistisch der geringste Verkehr herrscht laut TÜV Süd dienstags und mittwochs.

Fährt man trotzdem auf einen Stau zu, wird im Rückspiegel der nachfolgende Verkehr kontrolliert. Vermindert dieser sein Tempo nicht, sollte er per Warnblinker auf die Gefahr aufmerksam gemacht werden. Das Signal sollte aber nicht zu früh eingesetzt werden, um den Hintermann nicht zu unnötigen Bremsmanövern zu animieren.

Am Stauende wird das eigene Fahrzeug ganz leicht in Richtung seitlicher Begrenzung positioniert, der Abstand zum Vordermann sollte ein bis zwei Fahrzeuglängen betragen. Nur so kann man noch reagieren, wenn sich von hinten ein Fahrzeug ungebremst nähert. Beim Stehen im Stau muss außerdem darauf geachtet werden, dass für Rettungsfahrzeuge ein Durchkommen ist. Auf einer Autobahn mit zwei Fahrstreifen wird dazu in der Mitte ein Gasse freigelassen, bei drei Fahrstreifen sollte die Gasse sich zwischen der mittleren und der linken Spur bilden.

Ungeduld bringt im Stau meistens nichts. Wer ständig auf die vermeintlich flüssigere Spur wechselt, behindert eher den rückwärtigen Verkehr als selbst schneller voranzukommen. Am besten wird die eigene Spur gehalten. Dabei darf rechts schneller als links gefahren werden, wenn es der Verkehrsfluss zulässt. Strikt verboten ist jedoch das Nutzen des Standstreifens als Abkürzung zur nächsten Ausfahrt. Ausnahmen gelten nur, wenn die Polizei das Befahren ausdrücklich freigibt, etwa bei langen Staus. Der Verkehr fließt übrigens besser, wenn vor Spurverengungen alle Spuren vollständig ausgenutzt werden; das Einfädelnlassen nach dem Reißverschlussprinzip ist nicht nur ein Gebot der Höflichkeit, sondern auch vorgeschrieben.

Bei großen Staus bringt das Ausweichen auf Nebenstrecken nicht immer etwas. Sie sind häufig noch stärker verstopft als die Autobahn.

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