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Volkswagen setzt auf ergonomische Arbeitsplätze

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Volkswagen forciert die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze. Die Markenvorstandsbereiche Produktion, Fahrzeugbau und Komponenten luden die Werkleiter aus den internationalen Fahrzeugwerken und Geschäftsfeldleiter der Komponentenwerke sowie Manager und Betriebsräte zu einer Tagung nach Wolfsburg ein. Dort zeigten Experten die neuesten ergonomischen Innovationen aus den VW-Standorten und informierten in Fachvorträgen über die Schwerpunkte der Ganzheitlichen Ergonomie-Strategie (GES) und ihrer wissenschaftlichen Begleitung durch die Technische Universität Chemnitz.

Im Herbst vergangenen Jahres startete die VW in Kooperation mit der Professur Arbeitswissenschaft der Technischen Universität Chemnitz das Projekt Ganzheitliche Ergonomie-Strategie (GES). GES setzt gleichzeitig an mehreren Punkten an: den Menschen, der Technik sowie der Organisation. Es geht um die Weiterentwicklung von ergonomischen Bewertungsmethoden, Arbeitsplatzoptimierung und die Umsetzung an allen Markenstandorten. Auch die Sensibilisierung und Qualifikation der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum Thema Ergonomie sowie die rechtzeitige Einbindung der Erkenntnisse in die Entwicklung der Folgeprodukte sind wichtige Ziele der GES.

„Wir wollen in unseren Fabriken eine Arbeitsumgebung schaffen, die jedem Mitarbeiter erlaubt, sein Bestes zu geben. Verbesserungen in der Ergonomie und das Erreichen unserer Ziele bei der Produktivität gehen dabei Hand in Hand. Dazu müssen wir aber bereits in der Technischen Entwicklung eines neuen Produktes mit ergonomischen Optimierungen beginnen und diese dann konsequent in allen Standorten umsetzen“, erläuterte Vorstandsmitglied Hubert Waltl vom Geschäftsbereich Produktion und Logistik, erklärte:

Um ein Top-Arbeitgeber zu sein und damit eines der Ziele der Strategie 2018 zu erreichen, müsse sich VW über Methoden und Techniken zur ergonomischen Gestaltung von Arbeitsplätzen übergreifend austauschen. Nur so könne das Unternehmen der demographischen Entwicklung Rechnung tragen und alle länger gesund miteinander arbeiten, fügte Prof. Dr.-Ing. Werner Neubauer, Markenvorstandsmitglied des Geschäftsbereichs Komponente, hinzu.

Im Anschluss an die Vorträge informierten sich die Teilnehmer in einem Rundgang über praktische Umsetzungsbeispiele aus den einzelnen Werken. Im Presswerk in Zwickau kommt zum Beispiel eine Hebehilfe zum Einsatz, die das Stapeln von schweren Metallteilen erleichtert und dadurch die körperliche Belastung der Mitarbeiter senkt. Auch am Standort Kassel wird auf die optimale Körperhaltung geachtet. Schräg gestellte Montagebänder schonen den Rücken der Beschäftigten und steigern gleichfalls die Leistungsfähigkeit und Produktivität der Mitarbeiter. Im Werk Wolfsburg erleichtert ein Vakuumheber an der Pressenstraße 200 den Mitarbeitern das Abstapeln der Dächer. Sie müssen die Teile nicht mehr in gebückter Haltung vom Band nehmen und keine hohen Lasten tragen.

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