Chrysler

Vorstellung Chrysler Voyager 2005: Klappe auf, Sitz weg

Hier lassen sich die Sitz der zweiten und dritten Reihe komplett in den Fahrzeugboden versenken. Und dies mit wenigen Handgriffen und ohne dass dafür die Kopfstützen abgenommen werden müssen. Das lästige Aus- und Einbauen der 23 Kiloschweren Sessel entfällt. Sind alle Sitz aufrecht gestellt, bietet sich unter dem Wagenboden ein zusätzlicher Stauraum von 340 Litern. Das neue "Stow ´n Go" Sitz- und Ladesystem ist bei allen Grand Voyager in den Ausstattungen SE, LX und Limited serienmäßig.
Chrysler Voyager, Modelljahr 2005. Foto: Auto-Reporter/Chrysler
"Unsere langjährigen Kunden-Untersuchungen haben ergeben, dass Chrysler Voyager-Käufer ihr Auto meist nicht primär als bloße Lösung eines aufgetretenen Transportproblems auswählen. Für sie muss auch ein praktisches Auto zur eigenen Lebensphilosophie und gehobenen Erwartungshaltung passen. Ob Klein- oder Großfamilien, Business-Kunden oder selbstständige Unternehmer in meist kreativen Berufen, Chrysler Voyager-Fahrer sind immer auch ausgeprägte Charaktere. Nutzwert ist diesen Kunden nicht genug. Sie suchen mehr, setzen eigene Akzente und entscheiden sich für einen Chrysler Voyager", erläutert Bernd Hullerum, in der Geschäftsleitung der DaimlerChrysler Vertriebsorganisation Deutschland verantwortlich für die Marken Chrysler und Jeep, das Kundenprofil.
Allerdings hat das Kaufinteresse für den Voyager in diesem Jahr deutlich nachgelassen. Bis Ende November 2004 haben sich in Deutschland rund 3600 Autofahrer für den Chrysler Voyager entschieden. Zum Vergleich: Renault verkaufte vom Espace etwa 8500 Einheiten und Kia setzte rund 5500 Carnival ab. Und das immer noch erfolgreiche Trio Ford Galaxy/Seat Alhambra/VW Sharan konnten in diesem Zeitraum zusammen 32 400 Vans auf dem deutschen Markt verkaufen.
Mit dem neuen "Stow ´n Go" Sitz- und Ladesystem setzt Chrysler aber einen deutlichen Akzent in Richtung Variabilität und Bequemlichkeit einer Großraumlimousine (Van). Anders als bei den Wettbewerbern lassen sich die Sitze in der zweiten und dritten Reihe des neuen Grand Voyager mit einer Hand vollkommen in den Wagenboden zusammenfalten – ohne große Mühen. Wenn alle Sitze versenkt sind, verfügt der Grand Voyager über einen gut nutzbaren und völlig ebenen Boden sowie ein maximales Ladevolumen von beachtlichen 4550 Litern. Insgesamt biete das Modell mehr als 250 verschiedene Sitzkonfigurationen, versichert der Hersteller.
Die Chrysler-Ingenieure haben um das neue Sitz- und Ladesystem in den Grand Voyager einpassen zu können, nicht nur zusammenfaltbare Sitze, sondern auch einen neuen Unterboden sowie Ladeboden für die zweite Sitzreihe entwickeln müssen. Notwendig waren darüber hinaus ein neuer Tank, eine neue Auspuffanlage und eine veränderte Hinterachse. Doch die Mühen haben sich gelohnt, wenn dies die Van-Kunden auch so sehen, sollte einem Verkaufsschub nichts im Wege stehen. (pha)
Von Peter Hartmann
14. Dezember 2004. Quelle: Auto-Reporter

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