Mercedes-Benz

Vorstellung Mercedes E 350: Hoch gespannte Erwartungen – komplett erfüllt

Wenn es sich dabei um Sechszylinder handelt, sind die Erwartungen besonders hoch. Wenn dieser neue V6 für quasi alle Baureihen bestimmt ist, dann sind die steigt die Spannung in höchste Regionen. Was erfreulich ist: Die derart hoch gespannten Erwartungen werden nicht enttäuscht. Ende des Jahres geht die E-Klasse mit einem neuen V6 an den Start, der zu den stärksten Triebwerken seiner Hubraumklasse zählt.
Mercedes E-Klasse T-Modell. Foto: Auto-Reporter
Der aus Aluminium-V6-Motor, der auch in CLS und SLK seinen Dienst verrichtet, ist ein veritables Hightech-Paket. Als weltweit erster V6-Motor arbeitet er mit einer variablen Nockenwellenverstellung für die Ein- und Auslassseite. Die Länge der Ansaugrohre lässt sich je nach Drehzahl variieren, um Drehmoment- und Leistungsentwicklung zu optimieren. Die Einlasskanäle sind mit so genannten Tumble-Klappen bestückt, die den Ansaugvorgang und die Verbrennung des Kraftstoff-Luft-Gemisches verbessern. Sie schwenken im Teillastbereich auf und erhöhen dadurch die Turbulenz der Strömung in den Brennräumen. Das bewirkt je nach Drehzahl eine Kraftstoffersparnis von bis zu 0,2 Litern je 100 Kilometer und verbessert gleichzeitig die Laufruhe.
Aus 3,5 Litern Hubraum entwickelt er 200 kW/272 PS und verfügt außerdem über ein respektables Drehmoment: Schon früh ab 2400/min entwickelt er sein maximales Drehmoment von 350 Newtonmetern. Schon ab 1500/min aber stellt der V6 rund 87 Prozent seines Drehmomentmaximums von 350 Newtonmetern zur Verfügung. Und mit diesen theoretischen Eckdaten macht er ganz praktisch eine Menge Spaß. Er hängt exzellent am Gas, reagiert spontan und unmittelbar auf jeden Befehl des Gaspedals, wozu die serienmäßige Siebengang-Automatik 7G-TRONIC ihren Teil beiträgt. In 6,9 Sekunden sprintet der E 350 von 0 auf 100 km/h, und bei 250 km/h erreicht er seine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit. Sein Verbrauch: 9,7 Liter Super pro 100 Kilometer – das ist akzeptabel angesichts von Leistungsfähigkeit und bereitschaft. Der neue V6 tritt brillant an aus niedrigen und mittleren Drehzahlen, und er bringt auch in höheren Drehzahlregionen überzeigend Leistung, die er mit einem kernig-kehligen Grollen unterlegt. In Kombination mit der Fünfgang-Automatik bietet Mercedes-Benz den neuen 3,5-Liter-V6-Motor auch für die 4MATIC-Varianten an.
seines Drehmomentmaximums von 350 Newtonmetern zur Verfügung. Und mit diesen theoretischen Eckdaten macht er ganz
Ab März 2005 gibt es dann auch noch zum Preis von 1276 bis 2088 Euro (je nach Line und Motorisierung) ein "Sportpaket", das unter anderem glanzgedrehte 18-Zoll-Leichtmetallräder im Zehn-Doppelspeichen-Design, Breitreifen der Dimension 245/40 R 18 vorn und 265/35 R 18 hinten, silbern lackierte Bremssättel und perforierte Bremsscheiben vorn sowie ovale Auspuffblenden aus poliertem Edelstahl enthält. Im Innenraum gibt sich das Sportpaket durch ein Vierspeichen-Sportlenkrad mit integrierten Schalttasten zur Bedienung des Automatikgetriebes, Edelstahlpedale und Fußstütze mit schwarzen Gumminoppen sowie Vordersitze mit anthrazitfarbenem Lederbezug der Mittelbereiche zu erkennen. Wichtigstes Element aber ist das sportlich abgestimmte Fahrwerk, die direktere Lenkung mit geschwindigkeitsabhängiger Parameterfunktion sowie spezielle Endschalldämpfer, die für einen kernigen Sound noch kerniger klingen lassen.
Dass die E-Klasse seit ihrem Start im März 2002 (T-Modell: März 2003) auf zu der wichtigsten Erfolgsgaranten der Stuttgarter geworden ist, erstaunt nicht wirklich. Rund 700 000 E-Klassen hat Mercedes seither auf die Straßen gebracht. Und auch der E 350 sollte trotz der selbstbewussten Preisgestaltung nicht hinterherhinken. Der "billigste" E 350 Classic kostet 46 574 Euro, das T-Modell startet bei 49 416 Euro. Nur mal zu Erinnerung: Das sind fast 100 000 Mark.
Von Rolf-Peter Bleeker
26. November 2004. Quelle: Auto-Reporter

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