VW

VW-Finanz-Tochter trotz Krise gewachsen
VW-Finanz-Tochter trotz Krise gewachsen Bilder

Copyright: auto.de

Frank Witter: Es gilt unverändert, Bilder

Copyright: auto.de

Die Zahl der Fahrzeugfinanzierungen nahm 2009 um mehr als 17 Prozent zu. Bilder

Copyright: auto.de

Trotz anhaltender Wirtschaftskrise ist es der Volkswagen Financial Services AG gelungen, im Geschäftsjahr 2009 weiter zu wachsen. Die Bilanzsumme des Unternehmens erhöhte sich um 5,2 Prozent auf 60,29 Milliarden Euro.

Vor allem die gestiegenen Risikokosten waren verantwortlich dafür, dass das Vorsteuerergebnis, wie erwartet, nachgab. Mit 554 Millionen Euro lag es rund 30 Prozent unter dem Vorjahresergebnis. Ihren Bestand an Verträgen konnte die VW-Tochter um 10,7 Prozent auf 6,03 Millionen steigern.

Mit Blick auf die Märkte und das Wettbewerbsumfeld ist der Vorstandschef des größten automobilen Finanzdienstleisters, Frank Witter, mit dem erzielten Ergebnis zufrieden. „Wir haben unsere Chancen im Markt aktiv und konsequent genutzt.“ Deutliche Zuwächse verzeichneten die Braunschweiger bei den Kundenfinanzierungen. Hierbei erhöhte sich das Forderungsvolumen um 21,4 Prozent auf 26,6 Milliarden Euro. Der Bestand an Finanzierungsverträgen wuchs um 17,4 Prozent auf 2,81 Millionen und auch die Zahl der Neuverträge konnte um 25,6 Prozent auf 1,09 Millionen Verträge deutlich gesteigert werden.

Leasingbereich

Im Leasingbereich stabilisierte sich der Vertragsbestand, wuchs nur leicht um 0,8 Prozent auf 1,1 Millionen. Die Forderungen aus dem Leasinggeschäft sanken im vergangenen Jahr um 6,6 Prozent auf 13,93 Milliarden Euro. Die Zahl der Neuverträge ging um 21,4 Prozent [foto id=“281936″ size=“small“ position=“right“]auf 383.000 Verträge zurück.

Versicherungsvermittlungs- und Serviceverträgen

Zuwachs gab es beim Bestand an Versicherungsvermittlungs- und Serviceverträgen; dieser stieg um 8,1 Prozent auf 2,12 Millionen. Die Neuverträge legten um 26,4 Prozent auf 1,32 Millionen zu. – Erneut Rekordzuwächse erlebte das Einlagengeschäft; in diesem Geschäftsfeld ist der positive Trend ungebrochen. Im Vorjahresvergleich gab es ein Plus von 42,6 Prozent auf 18,31 Milliarden Euro. Die Zahl der Direktbankkunden wuchs um 16 Prozent auf 939.000.

Im laufenden Geschäftsjahr

Im laufenden Geschäftsjahr erwartet der Vorstand der Volkswagen Financial Services vor allem in saturierten Märkten eine insgesamt stagnierende Volumenentwicklung. Deutliche Chancen sieht man jedoch in den Wachstumsmärkten China und Indien. Witter schätzt das kommende Jahr so ein: „Eine Krise birgt neben Risiken immer auch enorme Chancen. Es gilt für uns also unverändert, nicht nur zu verteidigen, sondern auch aktiv anzugreifen und gerade jetzt parallel auch strategisch wichtige Weichen zu stellen.“

UNSERE TOP-ANGEBOTE FÜR SIE

MEHR ERFAHREN AUS DEM BEREICH NEWS

Fiat 500.

Fiat 500 und 3+1: Elektrisch und eine Tür für den Nachwuchs

Jaguar E-Pace.

Jaguar E-Pace: Verfeinert und elektrifiziert

Mercedes-Benz.

Mercedes-Benz und Aston Martin rücken näher zusammen

zoom_photo